BSH

Flächenvoruntersuchung

Offshore-Windpark

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) untersucht die im Flächenentwicklungsplan zur Bebauung mit Windenergieanlagen ausgewiesenen Flächen. Dabei werden Meeresumwelt, Baugrund, Wind- und ozeanographische Verhältnisse sowie die verkehrliche Eignung des Gebietes untersucht. Auf Grundlage der über einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren erhobenen Daten und Berichte prüft das BSH die Eignung der Fläche aufgrund der erlangten Untersuchungsergebnisse. Kommt das BSH zu dem Ergebnis, dass die Fläche geeignet ist, so stellt es die Eignung per Rechtsverordnung fest und die Untersuchungsergebnisse werden der Bundesnetzagentur (BNetzA) für das Ausschreibungsverfahren übermittelt.

Die Untersuchungen werden zum Großteil nicht vom BSH selbst durchgeführt, sondern im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen beauftragt. Die Untersuchungsergebnisse und Berichte werden von der BNetzA für die Ausschreibung von Flächen zur Erzeugung von Strom aus Offshore-Windenergie veröffentlicht. Auf dieser Grundlage können interessierte Unternehmen Gebote über die Vergütungshöhe abgeben, die sie zur Errichtung und zum Betrieb ihres Windparks benötigen.

Die durch das BSH zusammengestellten Untersuchungsergebnisse dienen dem Unternehmen, das den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren erhalten hat, außerdem als Grundlage für das im Anschluss noch beim BSH durchzuführende Planfeststellungsverfahren. Darauf basierend wird durch den Antragsteller unter anderem eine Umweltverträglichkeitsstudie für das Bauvorhaben erstellt.

Gegenstände der Voruntersuchung

Weiterführende Informationen

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