EA-RISE - Euro-Argo Research Infrastructure Sustainability and Enhancement

Allgemeine Daten zum Projekt EA-RISE

Projekt EA-RISE
Auftraggeber / ProjektträgerEU, Horizont 2020
Laufzeit01.01.2019 – 31.12.2022
ForschungsschwerpunktNeue Beobachtungssysteme
ProjektnummerKT800.M.2.EUP.00003.00
Projektleitung im BSHDr. Birgit Klein
GesamtprojektleitungBSH

Projektbeschreibung

Deutschland ist seit dem Jahr 2014 Vertragspartner des EuroArgo ERIC zur europäischen Unterstützung des Meeresüberwachungsprogramms Argo der Vereinten Nationen. Das BSH ist die nationale Vertretung in Verwaltungs- und Arbeitsstrukturen des ERIC.

Die EU zielt darauf ab, neugegründete ERICs (European Research Infrastructure Consortium), die Teil der ESFRI Strategie sind, langfristig und nachhaltig zu stärken. Der EuroArgo ERIC hat sich 2018 erfolgreich auf diesen INFRADEV Aufruf (INFRADEV-03-2018-2019) beworben (grant agreement #824131), um die im Strategieplan des ERICs definierten Ziele vorantreiben zu können. Die Arbeiten haben daher zwei Hauptziele: 1) Erhaltung des bestehenden globalen Argo Arrays und 2) Erweiterung der Messungen auf größere Tiefen (mindestens 4.000 m) und auf die Biogeochemie, also Hinzufügen neuer Sensoren für Sauerstoff, Nitrat, Chlorophyll-a, Optik und pH-Wert. Der Aufbau einer Langzeitbeobachtung in der Tiefsee ist entscheidend, um zu verstehen, wie stark und wie schnell sich der Ozean aufgrund der erhöhten Treibhausgaskonzentrationen erwärmen wird. Eine Langzeitbeobachtung der Biogeochemie des Ozeans ist auch erforderlich, um die Entwicklung des marinen Ökosystems besser zu verstehen.

Ziele

Ziel des Vorhabens ist die Sicherung des Betriebs des europäischen Beitrags zum Argo Ozeanbeobachtungsprogramm und Umsetzung des Strategie- und Implementationsplans des EuroArgo ERICs. Das BSH beteiligt sich konkret an folgenden Arbeitspaketen:

  • Verbesserung der Qualitätskontrollmethoden für Float-Daten aus den hohen Breiten (europäisches Nordmeer) und Randmeere (Ostsee), sowie die Optimierung der Missionsparameter der Floats für Auslegung in starken Randströmen (europäisches Nordmeer),
  • Verbesserung der Eisalgorithmen für Floats, um die Risiken für Floats in eisbedeckten Gebieten (europäisches Nordmeer und Arktis) zu verringern,
  • Weiterentwicklung des Strategie- und Implementationsplans des ERICs.

Projektpartner

Eine Liste aller 19 Partner findet sich unter der angegebenen Webseite.

Kontakt

Dr. Birgit Klein
+49 40 3190-3228