BSH

Dr. Bernd Brügge

Dr. Bernd Brügge ist schon in jungen Jahren vom Meer fasziniert. Er will zur See fahren und tritt 1977 nach Abschluss des Abiturs in die Bundesmarine ein. Als er 1980 als Offizier auf U-Booten die Marine verlässt, studiert er Ozeanographie in Kiel und arbeitet nach erfolgreichem Abschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Meereskunde in Kiel (IfM). Sein frühzeitiges Interesse, mit der Erhebung von Meeresdaten, Aussagen über den Zustand der Meere treffen zu können und sie in aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen einfließen zu lassen, erprobt er in praxisnahen Projekten am IfM und später am BSH. In seiner Doktorarbeit forscht er im Rahmen eines Sonderforschungsbereiches im Nordatlantik zu Oberflächenströmungen und der Energieverteilung in Meeresoberflächennähe. Als wissenschaftlicher Angestellter begutachtet er im BSH ab 1994 zunächst die Datenqualität und den operationellen Betrieb von automatischen Messstationen in Nord- und Ostsee, testet später neue Mess- und Datenmanagementsysteme für das Marine Umweltmessnetz MARNET und übernimmt schließlich nach diversen Leitungsfunktionen in den Bereichen Messnetze und Vorhersagedienste auch die Leitung der Abteilung Meereskunde. Für Dr. Bernd Brügge sind interdisziplinäre Arbeit aller angrenzenden Fachbereiche sowie die Bereitstellung und Vernetzung aller verfügbaren aktuellen Informationsquellen zum Zustand der Meere wesentlich für eine richtungsweisende Arbeit im BSH. Seit Oktober 2018 ist er Vizepräsident des BSH.

Lebenslauf Dr. Bernd Brügge (PDF, 221KB, Datei ist nicht barrierefrei)