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Ein- oder Rückflaggung

   
 
 

Ein- oder Rückflaggung von Seeschiffen unter die deutsche Flagge


Wechselt ein Schiff von einer ausländischen Flagge zur deutschen, spricht man von einer Einflaggung. Ein Unterfall der Einflaggung ist die Rückflaggung, bei der ein Schiff in der Vergangenheit schon einmal die deutsche Flagge führte, zwischendurch zu einer anderen Flagge wechselte und jetzt wieder unter schwarz-rot-gold zurückkehrt.
Im Zusammenhang mit einer Einflaggung sind verschiedene Punkte zu beachten.
 

Anforderungen an Ballastwasser-Behandlungssysteme für Schiffe unter deutscher Flagge


Bitte wenden Sie sich in folgenden Punkten an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie:

Bescheinigungen für Seeleute

    Kapitäne und Schiffsoffiziere, die ihre Bescheinigungen im Ausland erworben haben, benötigen für eine Tätigkeit auf Schiffen unter deutscher Flagge einen Anerkennungsvermerk. Das gilt für

    • nautische und technische Befähigungszeugnisse
    • Seefunkzeugnisse
    • Befähigungsnachweise für den Dienst auf Tankschiffen.

    Weitere Informationen
     

Internationales Seeschifffahrtsregister (ISR)

    Auch bei einer Einflaggung ist unter bestimmten Voraussetzungen eine freiwillige Eintragung in das ISR möglich.

    Weitere Informationen
     

Schiffsmessbrief

    Bei Ein- bzw. Rückflaggung ist spätestens nach drei Monaten ein neuer, vom BSH ausgestellter, internationaler Schiffsmessbrief erforderlich.
    War bereits ein „deutscher“ Schiffsmessbrief vorhanden, so kann dieser wieder aktiviert werden, wenn sich Schiffsname oder Heimathafen nicht geändert haben bzw. das Schiff nicht umgebaut wurde.
    Vorhandene Messbriefe für den SUEZ- und PANAMA-Kanal bleiben auch nach einem Flaggenwechsel gültig, sofern keine Umbauten oder Nutzungsänderungen der Räume vorliegen.

    Weitere Informationen
     

ISPS-Dokumente

    Unterliegt ein Schiff den ISPS-Bestimmungen, sind bei einer Ein- oder Rückflaggung folgende Dokumente erforderlich:

    • vorläufiges Zeugnis über die Gefahrenabwehr / Interim Ship Security Certificate (Interim ISSC)
    • neuer Plan zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff / Ship Security Plan (SSP)
    • Interim- / Pre-Verifikation
      Nachweis, dass das Alarmsystem zur Gefahrenabwehr auf dem Schiff (SSAS) funktioniert und bezüglich der Adressierung korrekt programmiert ist
    • neue Schiffsstammdatendokumentation / Continuous Synopsis Record (CSR)

    Weitere Informationen
     

Haftungsbescheinigungen

    Auch bei einer Ein- bzw. Rückflaggung sind folgende Haftungsbescheinigungen erforderlich:

Navigations- und Funkausrüstung

    Auf eine Besichtigung der Navigations- und Funkausrüstung kann ggf. verzichtet werden. Dies hängt vom Einzelfall ab, ggf. sind weitere Maßnahmen durch Eigner/Reederei erforderlich.

    Weitere Informationen
     

Schifffahrtsförderung

    Auch bei einer Ein- oder Rückflaggung werden unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten gewährt. Ebenso ist der Einsatz von Auszubildenden, für die Ausbildungsplatzförderung gewährt wird, auf einem ein- oder rückgeflaggten Schiff möglich.

    Weitere Informationen
     

Bitte wenden Sie sich in folgenden Punkten an die Dienststelle Schiffssicherheit (BG Verkehr):

  • Antrag auf Einflaggung
  • Seediensttauglichkeit
  • Lehrgang „Deutsches Schifffahrtsrecht“
  • Schiffsbesetzung
  • Seearbeitsrecht
  • International Safety Management (ISM)
  • Schiffssicherheit
  • Weitere Informationen

 

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Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Rainer Koch, Telefon 040 3190 - 7210

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 16.06.2017 09:12:26  
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