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Offshore-Windenergie: BSH genehmigt weitere Windparks in Nord- und Ostsee

Windparks > Genehmigte Windparkprojekte in der Ostsee > Pressemitteilung vom 16.05.2007

16.05.2007

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am Mittwoch zwei Windparks in der Nord- und Ostsee genehmigt. Die Fa. Windland aus Berlin erhielt grünes Licht für die Errichtung von insgesamt 80 Windenergieanlagen (WEA), die von Tochtergesellschaften 24 km nördlich von Helgoland in zwei Projekten je 40 WEA gebaut werden sollen. Gleichzeitig wurde der Ventotec Ost 2 KG aus Stralsund die Erlaubnis erteilt, in der Ostsee ca. 35 km nordöstlich von Rügen 80 WEA zu errichten. Für dieses Projekt wurde erstmals ein schwimmfähiges Offshore-Fundament genehmigt, so dass auf lärmintensive Rammarbeiten während der Bauphase verzichtet werden kann.

Die Standorte der Vorhaben erfüllen nach Angaben von BSH-Justiziar Christian Dahlke die notwendigen Voraussetzungen, dass weder die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt noch die Meeresumwelt gefährdet werden. Die Vorhaben liegen außerhalb von Meeresschutzgebieten in verkehrsarmen Bereichen. Das Projekt in der Ostsee befindet sich im Eignungsgebiet "westlich Adlergrund", das vom BSH Ende 2005 als für Windenergienutzung besonders geeignetes Seegebiet festgelegt worden war. Die für die Sicherheit der Schifffahrt zuständige Fachbehörde, die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord, hat den Genehmigungen zugestimmt.

Im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung wurden auch mögliche ökologische Auswirkungen großflächig untersucht.

Wie bei vorherigen Genehmigungen hat das BSH durch zahlreiche Bedingungen und Auflagen (s. Anlage) sichergestellt, dass von den WEA keine Gefahren ausgehen. So muss gewährleistet sein, dass im Fall einer Kollision möglichst geringe Schäden an der Schiffshaut auftreten. Durch eine mit benachbarten Projekten abgestimmte Bauablaufplanung werden Einwirkungen auf die Meeresumwelt während der Bauphase minimiert. Vorsorglich ist für das Vorhaben in der Ostsee verpflichtend vorgegeben worden, den Kranichzug systematisch zu beobachten und dazu einen Managementplan zu erarbeiten.

Mit diesen neuen Vorhaben sind mittlerweile 19 Projekte in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland genehmigt worden, 16 in der Nordsee und 3 in der Ostsee. Beim BSH laufen derzeit für insgesamt 41  Offshore-Windparks Genehmigungsverfahren (35 in der Nordsee, 6 in der Ostsee).


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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 22.10.2015 15:10:10  
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