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Pressemitteilung Gode Wind

Windparks > Genehmigte Windparkprojekte in der Nordsee > Pressemitteilung vom 28.08.2006

28.08.2006

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am Montag einen weiteren Offshore-Windpark in der Nordsee genehmigt. Die Plambeck Neue Energien AG kann damit 80 Windenergieanlagen (WEA) errichten, die 33 Kilometer nördlich von Norderney geplant sind. Das Vorhaben ist das 13. vom BSH genehmigte Nordsee-Projekt in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland (AWZ). Beim BSH laufen derzeit für insgesamt 38 Projekte Verfahren für WEA und stromabführende Kabel (34 Nordsee, 4 Ostsee). Bisher wurden 15 Projekte genehmigt, davon zwei in der Ostsee; zwei Ostsee-Projekte wurden abgelehnt.

Der Standort für das Projekt "Gode Wind" erfüllt nach Angaben von BSH-Präsident Prof. Dr. Peter Ehlers die notwendigen Voraussetzungen, dass weder die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt noch die Meeresumwelt gefährdet wird.

Nördlich und südlich des Vorhabensgebietes verlaufen die beiden Verkehrstrennungsgebiete in der Deutschen Bucht. Vergleichbar mit einer Autobahn, die entgegengesetzte Verkehrsströme durch separate Fahrbahnen auseinander hält, konzentriert sich ein Großteil der Schiffe auf diese Richtungsfahrbahnen, erläuterte Ehlers. In dem dazwischen liegenden Bereich herrsche nur ein geringes Verkehrsaufkommen. Auch bei einer Gesamtbetrachtung aller in diesem Seegebiet bereits genehmigten Vorhaben werde daher die Sicherheit der Schifffahrt nicht beeinträchtigt, so dass die zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich der Genehmigung zugestimmt hat.

Im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung wurden auch mögliche ökologische Auswirkungen großflächig untersucht. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass der Projektraum, der sich außerhalb der Meeresschutzgebiete befindet, von der Naturausstattung her ein geringes ökologisches Konfliktpotential hat.

Wie schon bei den vorherigen Genehmigungen stellt das BSH durch zahlreiche Bedingungen und Auflagen (s. Anlage) sicher, dass von den WEA keine Gefahren ausgehen. So müssen für die Fundamente besonders kollisionsfreundliche Konstruktionen verwendet werden. Durch eine mit den benachbarten Projekten abgestimmte Bauablaufplanung werden Einwirkungen auf die Meeresumwelt während der Bauphase minimiert.


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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 22.10.2015 15:09:36  
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