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Windparks > Genehmigte Windparkprojekte in der Nordsee > Pressemitteilung vom 05.07.2006

05.07.2006

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am Mittwoch einen weiteren Offshore-Windpark in der Nordsee genehmigt. In einer ersten Projektphase kann die EOS Offshore AG aus Varel, 80 Windenergieanlagen (WEA) errichten, die 90 km nördlich Borkum und 100 km nordwestlich Helgoland geplant sind. Die Entfernung zur schleswig-holsteinischen Westküste beträgt ca. 150 km. Das Vorhaben ist das 12. vom BSH genehmigte Nordsee-Projekt außerhalb der 12-Seemeilen-Grenze in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland (AWZ). Beim BSH laufen derzeit für insgesamt 36 Projekte Verfahren für WEA und stromabführende Kabel (32 Nordsee, 4 Ostsee). Bisher wurden 14 Projekte genehmigt, davon zwei in der Ostsee; zwei Ostsee-Projekte wurden abgelehnt.

Der Standort für das Projekt "Hochsee Windpark Nordsee" erfüllt nach Angaben von BSH-Justiziarin Carolin Abromeit die notwendigen Voraussetzungen, dass weder die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt noch die Meeresumwelt gefährdet wird. Das Projekt liegt außerhalb von Meeresschutzgebieten in einem vergleichsweise verkehrsarmen Seegebiet. Die in diesem Bereich eher schwach ausgebildeten Verkehrsströme werden auch bei einer Gesamtbetrachtung aller in diesem Seegebiet bereits genehmigten Vorhaben nicht beeinträchtigt, so dass die zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel der Genehmigung zugestimmt hat.

Im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung wurden auch mögliche ökologische Auswirkungen großflächig untersucht.

Wie schon bei den vorherigen Genehmigungen hat das BSH durch zahlreiche Bedingungen und Auflagen (siehe Anlage) sichergestellt, das von den WEA keine Gefahren ausgehen. So müssen für die Fundamente bestimmte Konstruktionen verwendet werden, die im Falle einer Kollision möglichst geringe Schäden an der Schiffshaut verursachen. Durch eine mit den benachbarten Projekten abgestimmte Bauablaufplanung werden Einwirkungen auf die Meeresumwelt während der Bauphase minimiert.


Zu den Eckpunkten der Genehmigung

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 22.10.2015 15:09:36  
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