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Offshore-Windenergie: BSH genehmigt 14. Nordsee-Windpark

Windparks > Genehmigte Windparkprojekte in der Nordsee > Pressemitteilung vom 11.04.2007

11.04.2007

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am Mittwoch einen weiteren Offshore-Windpark in der Nordsee genehmigt. Die BARD Engineering GmbH kann damit 80 Windenergieanlagen (WEA) errichten, die 89 km nordwestlich von Borkum geplant sind. Das Vorhaben ist das 14. vom BSH genehmigte Nordsee-Projekt in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland (AWZ). Beim BSH laufen derzeit für insgesamt 40 Projekte Verfahren für Offshore-Windparks (34 in der Nordsee und 6 in der Ostsee). Bisher wurden damit insgesamt 16 Projekte genehmigt, davon zwei in der Ostsee.

Gegenstand der BSH-Genehmigung ist erstmals auch eine Wohnplattform mit Büroräumenund Unterkünften, die zusammen mit der Umspannplattform im Windpark "BARD Offshore 1 errichtet werden soll, um dort während der Betriebsphase dauerhaft Personal zu stationieren. Der Standort für das Windpark-Projekt erfüllt nach Angaben von BSH-Justiziar Christian Dahlke die notwendigen Voraussetzungen, dass weder die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt noch die Meeresumwelt gefährdet wird. Das Projekt liegt außerhalb von Meeresschutzgebieten in einem verkehrsarmen Bereich. Etwa 14 km südlich des Vorhabensgebietes verlaufen die beiden Verkehrstrennungsgebiete in der Deutschen Bucht. Auch bei einer Gesamtbetrachtung aller in diesem Seegebiet bereits genehmigten Vorhaben wird die Sicherheit der Schifffahrt nicht beeinträchtigt, so dass die zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel der Genehmigung zugestimmt hat.

Im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung wurden auch mögliche ökologische Auswirkungen großflächig untersucht.

Wie schon bei den vorherigen Genehmigungen hat das BSH durch zahlreiche Bedingungen und Auflagen (s. Anlage) sichergestellt, das von den WEA keine Gefahren ausgehen. So müssen für die Fundamente bestimmte Konstruktionen verwendet werden, die im Falle einer Kollision möglichst geringe Schäden an der Schiffshaut verursachen. Durch eine mit den benachbarten Projekten abgestimmte Bauablaufplanung werden Einwirkungen auf die Meeresumwelt während der Bauphase minimiert.


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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 22.10.2015 15:09:36  
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