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Bundesfachplan Offshore

   
 
 

Europaweit einzigartig ist die systematische Planung der Offshore-Stromnetze in der AWZ. Seit den Beschlüssen zur Energiewende im Juni 2011 und den damit einhergehenden Gesetzesänderungen hat das BSH die Aufgabe, einen Fachplan für Stromnetze, den Bundesfachplan Offshore, aufzustellen.

Im Jahr 2011 hat das BSH auf der Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes die Aufgabe übertragen bekommen, alle zwei Jahre einen Offshore-Netzplan (Bundesfachplan Offshore) für die deutsche AWZ aufzustellen bzw. fortzuschreiben. Die Aufstellung des Plans erfolgt im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) und in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie den Küstenländern.

Der Bundesfachplan Offshore plant räumlich systematisch die Netzanbindungen der Offshore-Windparks in der AWZ. Er legt damit eine vorausschauende und abgestimmte Gesamtplanung vor, die für alle Beteiligten Planungs- und Investitionssicherheit schafft. Er enthält standardisierte Technikvorgaben und Planungsgrundsätze für eine umwelt- und raumverträgliche Umsetzung.

Dazu werden in räumlichem Zusammenhang geplante Offshore-Windparks zu Clustern zusammengefasst. Für diese Cluster werden anschließend die erforderlichen Standorte für Konverter- bzw. Umspannplattformen und Trassen für Seekabelsysteme räumlich festgelegt. Zudem enthält der Plan Trassen für grenzüberschreitende Stromleitungen sowie Trassen zu möglichen Verbindungen der Netzanschlusssysteme untereinander. Die Vorgaben des Plans müssen mit den Erfordernissen der Raumordnung übereinstimmen. Es erfolgt eine Abstimmung mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen sowie eine Prüfung etwaiger ernsthaft in Betracht kommender Alternativen von Trassen, Trassenkorridoren oder Standorten.

Bei der Aufstellung des Plans erfolgt eine strategische Umweltprüfung im Sinne des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Die strategische Umweltprüfung hat die Aufgabe, die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen der Durchführung des Plans zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten.

Der Bundesfachplan Offshore dient ausschließlich der räumlichen Planung. Die Festlegungen im Bundesfachplan Offshore beziehen sich auf den jeweils gültigen Szenariorahmen, die zeitliche Planung der Netzanschlüsse erfolgt im jeweiligen Offshore-Netzentwicklungsplan.

Der Bundesfachplan Offshore entfaltet keine Außenwirkungen und ist nicht selbstständig durch Dritte anfechtbar. Er ist für die Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren nach den Bestimmungen der Seeanlagenverordnung verbindlich.
Der Bundesfachplan Offshore wird getrennt für die AWZ der Nordsee und die AWZ der Ostsee aufgestellt.


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Seekabel
Rohrleitungen
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 © 2016 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 19.08.2016 07:21:41  
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