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Die Wracksuche, oder genauer gesagt die "Untersuchung von Unterwasserhindernissen", ist ein Spezialfall der Seevermessung. Dabei werden vor allem die Lage und die geringste Tiefe von Objekten auf dem Meeresboden bestimmt. Beide Informationen werden in der Regel in der Seekarte dargestellt. Die Angaben dienen vor allem der Sicherheit des Seeverkehrs. Es werden nicht nur echte Wracke untersucht, sondern alle möglichen Hindernisse. So gehören auch Objekte wie
große Steine
, Container, Munitionsreste usw. dazu. Auch Wracke, die die Überwasserschifffahrt nicht gefährden, sind von Bedeutung, z.B. für die Fischerei.
Für die Wracksuche werden verschiedene Untersuchungsverfahren eingesetzt. Mit Sonaren (Seitensicht-Sonar oder Objektsuchsonar) werden die Objekte in ihrer Lage und Form erfasst. Die Tiefenmessung erfolgt mit Echoloten. In der Regel wird die Untersuchung durch einen Taucher ergänzt, der das Hindernis genauer untersucht und die geringste Tiefe durch Druckluftmessung bestimmt. Jedes Jahr werden etwa 200 Objekte untersucht, darunter sind rund 40 neue Wracke. Die anderen Untersuchungen finden an bekannten Positionen statt. Die Wracke liegen auf dem Meeresboden nicht fest. Auskolkungen aufgrund der Strömungen können zu Lageveränderungen führen, bei denen sich auch die Tiefe über dem Objekt ändern kann. Daher werden viele Wracke wiederholt untersucht. Das BSH führt eine Datenbank der Unterwasserhindernisse. Dort sind etwa 2500 Positionen verzeichnet. Unterwasserhindernisse sind grundsätzlich als Gefahrenstellen anzusehen, die es zu meiden und in sicherem Abstand zu passieren gilt. Die Wrackinformationen, die für die Schifffahrt von Bedeutung sind, werden in den Seekarten veröffentlicht.
Übersicht:
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