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HELCOM Resurvey deutsch 2006

   
 
 

HELCOM Vermessung

Für die Helcom-Vermessung stehen dem BSH im wesentlichen die drei Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe DENEB, ATAIR und WEGA zur Verfügung. Sie sind mit Fächerloten (außer ATAIR), Vertikalloten und Sidescansonaren (DENEB auch Objektsuchsonar) ausgestattet. Daneben verfügen sie über Taucher.

Für die Vermessung nach Order 1 werden vom BSH zwei Verfahren angewandt. Zum Einen erfolgt die Vermessung mit einem Fächerecholot, dass die Kriterien der Objekterkennung (2m-Würfel) erfüllt (zur Zeit nur auf WEGA). Zum Anderen wird mit einem Vertikalecholot in Verbindung mit einem hochmodernen Seitensichtsonar gearbeitet. Das erste Verfahren ist bei einem bewegten Meeresboden mit hoher Reliefenergie erforderlich, um die Tiefenverhältnisse flächendeckend erfassen zu können. Das zweite Verfahren reicht dagegen aus, wenn der Meeresgrund relativ gleichförmig ist und daher kaum stärkere natürliche Tiefenänderungen aufweist. Durch flächendeckenden Einsatz des Sidescansonars wird sichergestellt, dass einzelne Objekte sicher erkannt werden. Unterstützt wird das Verfahren bei der DENEB zusätzlich durch das voraus schauende Objektsuchsonar. Die Bestimmung der geringsten Tiefe von offensichtlich aus dem Grund herausragenden Objekten erfolgt dann im Rahmen einer Wrackuntersuchung.

Ausschnitt einer Sidescansonar-Aufnahme

 

 

Das nebenstehende Bild zeigt einen Ausschnitt einer Sidescansonar-Aufnahme

 

 

Beide Verfahren wurden bereits vorher bei der Vermessung des Terschelling – Deutsche - Bucht – Weges in der Nordsee und bei der Untersuchung eines U-Boot-Übungsgebietes in der Ostsee getestet. Das zweite Verfahren beschleunigt die Vermessung und Auswertung deutlich, es wird daher standardmäßig angewandt.
In der Regel wird für die Helcom-Vermessung das VWFS DENEB eingesetzt und zeitweise durch ein zweites Mehrzweckschiff unterstützt. Die Profildichte wird vor Ort in Abhängigkeit von der Situation (Tiefe, Reliefenergie, Seegang, etc.) durch den Kapitän festgelegt. Die Schiffe arbeiten in zweiwöchigen Törns. Bei ungünstigen Wetterbedingungen weichen sie auf andere Aufgaben in geschützten Lagen aus.

 

 

 

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 17.04.2013 09:34:49  
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