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Das Arbeitsgebiet für die Seevermessung des BSH erstreckt sich über das Küstenmeer und die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) Deutschlands und umfasst damit eine Fläche von etwa 57.000 km², was ca. 1/6 der Fläche Deutschlands entspricht. Sowohl die Deutsche Bucht, als auch die südwestliche Ostsee sind ausgesprochen stark befahrene Gewässer, die nur geringe Wassertiefen aufweisen. Eine zuverlässige Kenntnis der Meerestopographie ist also von besonderer Bedeutung für die Sicherheit und Leichtigkeit des Seeverkehrs.
Besonders in der Nordsee finden ständige Veränderungen des sandigen Meeresbodens durch die Gezeitenströmungen und Stürme statt. Daher muss dort in kurzen Zeitabständen immer wieder neu vermessen werden. Die meisten Gebiete entlang der Nordseeküste sind alle drei Jahre, einige Bereiche sogar jährlich im Arbeitsprogramm der Vermessungsschiffe des BSH.
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Die Vermessungen werden beim BSH von Bord der fünf Vermessungsschiffe (VS) und deren Tochterbooten ausgeführt. Das VS "Komet" wird ausschließlich zur Vermessung eingesetzt. Es wurde 1998 in Dienst gestellt und verfügt über vier Boote. Neben der "Komet" sind die drei Mehrzweckschiffe "Atair", "Wega" und "Deneb" im Einsatz. Sie werden zur
Vermessung, Wracksuche und Forschung eingesetzt. Das derzeit modernste Vermessungsschiff „Capella“ (Indienststellung 2004) wird wegen seines geringen Tiefgangs für geschützte Gebiete der Ostsee (z.B. Boddengewässer) und die Nordseewatten eingesetzt. Die Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe (VWFS) ATAIR, DENEB und WEGA sind Schwesterschiffe.
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