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RAVE - Research at alpha ventus

   
 
 

Offshore-Windpark in der Nordsee, 45 km vor Borkum


Im ersten deutschen Offshore-Windpark, 45 km nördlich von Borkum, werden Erkenntnisse hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen zwischen Park und Meeresumwelt, Umweltverträglichkeit, technischer Machbarkeit und Logistik von genehmigten Offshore-Windpark-Projekten in der Allgemeinen Wirtschaftszone von Nord- und Ostsee gesammelt. Die Forschungsinitiative RAVE (Research at alpha ventus) begleitet den Bau und Betrieb des Testfeldes "alpha ventus", um eine breite Basis an Erfahrungen und Erkenntnissen für zukünftige Offshore-Windparks zu gewinnen.

    

Das Offshore-Testfeld, bestehend aus 12 Anlagen von zwei verschiedenen Herstellern mit einer Gesamtleistung von ca. 60 Megawatt, befindet sich in unmittelbarer Nähe der FINO1 Messplattform.

Am 27. April 2010 wurde der Windpark offiziell in Betrieb genommen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur konstruktiven Entwicklung von Windenergieanlagen, es werden Basisinformationen zu Umweltparametern gesammelt und die möglichen Belastungen auf die Bauwerke untersucht. Die technische Sicherheit von Offshore-Anlagen ist ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Projektes. Gewonnene umweltrelevanten Daten dienen im weiteren der ökologischen Begleitforschung.

Die Aspekte werden in unterschiedlichen Teilprojekten behandelt und setzen als Grundlage umfassende Messdaten von Offshore-Anlagen sowie aus dem nahen Umfeld voraus. Jeweils sechs Anlagen mit zwei unterschiedlichen Gründungsstrukturen wurden von AREVA und REpower errichtet. Ausgewählte Anlagen wurden mit zahlreichen Sensoren bestückt und werden durch die Projektpartner (DEWI und GL) betreut. Die gesammelten Daten werden in einem für die Wissenschaft zugänglichen Forschungsarchiv bereitgestellt und laufend erweitert.

Das BSH koordiniert die ökologische Begleitforschung im Testfeld und ist zudem für den Messservice vor Ort verantwortlich. Es koordiniert die Messungen an den AREVA- und REpower- Anlagen, die Netzmessungen an den Umspannwerken und betreibt zudem eigene ozeanographische und geologische Messeinrichtungen.


Das RAVE- Messserviceprojekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Der Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich GmbH.

Abschlussbericht
Projekt: "Rave- Serviceprojekt" (PDF, 9,0 MB)
 

 

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Weitere Projektpartner:

    

 

 

Öffnet www.bmu.de Öffnet www.gl-group.com Öffnet www.dewi.de

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 23.05.2014 11:19:42  
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