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Parameter und Sensoren

   
 
 

    Strömung:
    Das hier genutzte Strömungsmessgerät (Typ Nortek Acoustic Wave And Current Meter (AWAC)) ist ein aktives Sonar. Es gibt in festen Zeitintervallen Schallimpulse ab; die an Partikeln im Wasser zurück gestreuten Signale erlauben über ihre Laufzeit eine Zuordnung der Entfernung zum Signalgeber. Die Frequenz des ausgesendeten Signals wird aufgrund der Eigenbewegung der Partikel doppler verschoben. Die Höhe der Frequenzverschiebung ist ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit.

    Ein Vertikalprofil der Wassergeschwindigkeit in verschiedenen Tiefen kann gemessen werden. Typische Strömungsprofile reichen vom Meeresboden (~1 m über Meeresgrund) bis zur Meeresoberfläche (~2 m unterhalb der Oberfläche).

                             


Temperatur:

Die Temperatursensoren vom Typ T40 wurden für langfristige Messungen unter rauhen maritimen Bedingungen entwickelt. Sie sind in verschiedenen Tiefen montiert und messen dort im Sekundentakt die Temperatur. Das Messprinzip der Sensoren beruht auf dem Widerstandsverhalten von Platin.


    Seegang:

    Eine Seegangsboje ist über eine flexible Verbindung mittels eines Grundgewichtes am Meeresboden verankert. Der Bojenkörper folgt der Bewegung der Meeresoberfläche. Die Wellenhöhe wird durch Messungen der vertikalen und horizontalen Beschleunigungen bestimmt. Die Seegangsboje befindet sich im südöstlichen Teil des Testfeldes und überträgt die Wellendaten über eine Funkverbindung zum Datenerfassungssystem. Der hier verwendete Bojentyp ist eine Directional Waverider Boje der Firma Datawell. Zusätzlich zu den üblichen Wellenparametern (Signifikante Wellenhöhe, maximale Wellenhöhe, Wellenperiode und Wellenlaufrichtung) liefert die Boje auch oberflächennahe Temperaturdaten.

                             


Auskolkung:

Zur Messung des Kolks an den Windenergieanlagen werden Echolot-Schwinger vom Typ p-66 Triducer Multisensor von AIRMAR verwendet. Diese sind an den Fundamenten der WEA montiert. Durch einen lotrecht gesendeten Schallimpuls, der am Boden reflektiert wird, lässt sich die Laufzeit und damit die Entfernung zum Boden messen.

Die stationären Sensoren messen alle fünf Minuten Kolktiefen an den Gründungselementen und erfassen die Sedimentdynamik, sowie die Bodenstabilität.


    Seegang, Seeschlag:

    Die Mobotix M12 ist eine kompakte Netzwerkkamera, sie besitzt ein glasverstärktes Gehäuse mit verdeckter Kabelführung und es gibt keine mechanisch bewegbaren Teile, dadurch ist sie sehr langlebig und wartungsfrei. Die Kameras sind auf den Windenergieanlagen unterhalb der Serviceplattform montiert und zeichnen alle 30 min. ein Bild im .jpg-Format auf. Bei starkem Seegang schaltet die Kamera auf Videoaufzeichnung um. Anhand der Aufnahmen lassen sich später Aussagen über Wellenhöhe und Laufrichtung machen. 

 

Sauerstoff:
Die Sauerstoffoptoden befinden sich an einer Messkette Abseits der WEA. Sie bestimmen die Konzentration des Sauerstoffs mit Hilfe optischer Messungen. Ein Lichtimpuls wird auf eine fluoreszierende Schicht im inneren Sensor gesendet und diese reagiert mit den Sauerstoffmolekülen im Wasser. Je höher der Sauerstoffgehalt im Wasser, desto mehr Interaktion zwischen der Schicht und den Sauerstoffmolekülen und desto weniger Lichtwellen kommen an einer Photodiode an. Durch das Messen der Phasenverschiebung des Lichtimpulses ist die Sauerstoffkonzentration direkt bestimmbar.

     

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 21.09.2012 13:06:34  
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