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Gamma-Sonde des Radioaktivitäts-Messnetzes

   
 
 

Sonden-Spezifikation

                  Schematische Darstellung der Messkomponenten im Wasser

Messkomponenten im Wasser   Messsonde im mobilen Einsatz   Messsonde mit Spektrometer ohne Gehäuse   schematische Darstellung der Messkomponenten
im Wasser


 Technische Daten des "in situ"- Spektrometers:

Allgemeiner Teil:

Siliconbeschichtetes Polyamidgehäuse:   15 cm  x  50 cm

Masse:                                                               5,5 kg

Stromversorgung:                                            24V/ 125 mA

Hochspannungserzeugung:                          DC/DC-Wandler 0,5 - 1,2 kV

Unterwasser-Steckverbinder:                        SUBCONN, weiblich, 4-polig (+24V, GND, RxD,TxD)

Temperaturbereich:                                         0 - 50 °C

Elektronischer Teil:

7,5 cm x 7,5 cm NAI(Tl) Szintilationsdetektor, Crismatec 76S76

10 bit-ADC, ist Komponente des Einchip-Mikrorechners
SAB80C517A-N18, 64 k RAM, 64 k ROM

1024 Kanäle,  mit je max. 216 -Impulsen/Kanal

max. Zählrate: 1,7 Mhz

erfasster Energiebereich: 0-2MeV

Linearität::  0,3%

Echtzeituhr, batteriegestützt

Software-Teil:

Task-orientiertes Menüsystem für Ein-/Ausgabe von Kommandos und Daten

Schnittstelle: RS232,9600N81, XON/XOFF, ASCII-Zeichensatz

Voreinstellbare Dauer der Gesamt-Gamma-Messzyklen sowie der Spektralmessungen

ausgegebene Daten:

  • Datum
  • Uhrzeit
  • Beginn/Ende aller Messungen
  • Sondeninnentemperatur
  • Anzahl der bewerteten Impulse
  • Gesamtanzahl der aufgetretenen Impulse
  • Spektrum: Anzahl der Ereignisse pro Kanal
  • Energieverhältnis (Wedekind'scher Quotient ):
                                Summe Impulse unter 900 keV / Summe Impulse über 900 keV

Messprinzip:

Die natürlichen Radionuklide haben Gamma-Energielinien sowohl über als auch unter 900keV, während die künstlichen Nuklide bei Radioaktivitätsunfällen im wesentlichen im Energiebereich unter 900keV liegen. Mit Hilfe des Wedekind'schen Quotienten (Summe Impulse unter 900 keV / Summe Impulse über 900 keV) kann aus einem Gemisch von natürlicher und künstlicher Strahlung der künstliche Anteil mathematisch herausgefiltert werden. Die natürlichen Aktivitäts-Einträge (z.B. Rn-222-Tochternuklide bei Regen) werden dabei unterdrückt.
Bei der Berechnung werden folgende Parameter berücksichtigt:
  • Gesamt-Gamma-Impulse / 3600 sec.
  • Wedekind'scher Quotient / 3600 sec.
  • Wasserstand über der Sonde
  • Nulleffektwerte
Die Registrierung des Wasserstandes über der Sonde dient zur Kompensation des variablen Höhenstrahlungseinflusses. Die Tages-Spektren liefern bei Radioaktivitäts-Erhöhung eine Zusatzinformation über die eingetragenen Nuklide

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Mehr dazu auf www.bsh.de:
MARNET

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Institut für Ostseeforschung (IOW)

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 28.10.2013 10:59:43  
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