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Diagramm-Erläuterungen

   
 
 

Radioaktivitätsmessnetz auf BSH - Forschungsschiffe


1. Von der Sonde gemessene Daten

Diagramm - von der Sonde gemessene Daten

Gesamt-Gamma-Zählimpulse  N in 3600 sec.

Wedekind'scher Quotient (Verhältnis Imp. unter 900keV zu Imp. über 900keV)
Die natürlichen Radionuklide haben Gamma-Energielinien sowohl über als auch unter 900keV, während die künstlichen Nuklide bei Radioaktivitätsunfällen im wesentlichen im Energiebereich unter 900keV liegen. Mit Hilfe des Quotienten kann aus einem Gemisch von natürlicher und künstlicher Strahlung der künstliche Anteil herausgefiltert werden.

2. Errechneter Anteil der künstlichen radioaktiven Gamma-Strahlung RAK
Diagramm - errechnete künstliche Aktivität
Die RAK-Werte werden aus den aktuellen Messdaten (Diagr.1) und den Nulleffekt-Mittelwerten rechnerisch ermittelt. Dabei werden natürliche Aktivitäts-Einträge (z.B. Rn-222-Tochternuklide bei Regen) unterdrückt und der künstliche Anteil herausgefiltert.

3. Tages- Spektren
Diagramm - gemessene Tagesspektren
Die Spektren liefern bei Radioaktivitäts-Erhöhung eine Zusatzinformation über die eingetragenen Nuklide und deren Aktivitäts-Anteil durch nachfolgende Peakflächen-Berechnung. Die Tagesspektren sind übereinander angeordnet, um einen schnellen Überblick über eventuelle Veränderungen zum Vortag zu erhalten.
Folgende Peaks sind im Normal-Betrieb gut sichtbar:

Spektrallinien

Energie

Nuklid

242 keV

Pb-214

295 keV

Pb-214

352 keV

Pb-214

609 keV

Bi-214

662 keV

Cs-137

1460keV

K-40

1750keV

Bi-214

 Neben der natürlichen Energielinien ist Cs-137 als künstliches Nuklid vom Tschernobyl-Fallout 1986 in der Ostsee noch gut erkennbar.

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Mehr dazu auf www.bsh.de:
MARNET

Externe Links:
Institut für Ostseeforschung (IOW)

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 23.03.2007 11:17:21  
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