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Tiefseedrifter

   
 
 

Moderne Nachfahren der Flaschenpost

Eine neuere Entwicklung sind in der Wassersäule auf- und absteigende Treibkörper, die sich historisch vom Prinzip der  Flaschenpost ableiten. Diese Drifter oder Float genannten Treibkörper sind in allen Tiefenbereichen des Meeres unterwegs. Im Inneren des Ozeans werden sie passiv von den Strömungen mitbewegt, steigen aber in vorgegebenen zeitlichen Abständen an die Oberfläche auf. Auf dem Weg zur Oberfläche messen auf dem Drifter installierte Sensoren die Verteilung von Temperatur und Salzgehalt zwischen ihrer maximalen Drifttiefe und der Oberfläche. An der Oberfläche angekommen, senden sie die gemessenen Daten zusammen mit ihrer Position über einen Satelliten an eine Bodenstation. Aus der Abfolge der Auftauchpositionen kann der Driftweg in der Tiefe abgeleitet werden und man erhält so zusätzlich ein Bild über die Tiefenströmung.

Im Rahmen des internationalen ARGO-Projekts  soll mit Hilfe solcher Floats ein operationelles Netzwerk von Messsonden eingerichtet werden. Das BSH beteiligt mit zzt.41 Floats im Nordatlantik am deutschen Beitrag zum ARGO-Projekt

  Auslegung eines Tiefendrifters im Nordatlantik

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 05.09.2005 11:31:45  
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