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MURSYS - Ostsee

   
 
 

Schweden

 

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Okt.
2012

  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 9, 2012, 16. October - 19. October

Kurzfassung

(Durch eine neue Vereinbarung mit der schwedischen Küstenwache ergibt sich eine verkürzte Fahrtroute, auf der lediglich die schwedische Westküste sowie Teile der südlichen Ostsee, wie Arkona- und Bornholmbecken, beprobt werden).

Im Kattegat und Skagerak war die Artendiversität sehr hoch, die Zellzahlen dagegen waren niedrig. Im Skagerak traten meist große Arten wie Diatomeen auf, z.B. Cerataulina pelagica, Ditylum brightwellii, Dactyliosolen fragilissimus und Pseudo-nitzschia spp.. Das Phytoplankton bei Anholt hingegen wurde von Dinoflagellaten dominiert; meist Ceratium fusus und Prorocentrum micans.

In der südlichen Ostsee, im Arkonatief (BY2) und im Bornholmtief (BY5), dominierten kleine Cryptomonaen, der Ciliat Mesodinium rubrum sowie Arten der Klasse Craspedophyceae.

Die (über 0 - 20 m Wassertiefe) integrierten Chlorophyll a- Konzentrationen waren in den meisten Gebieten von Skagerrak und Kattegat geringer als normal. Auch im Arkonabecken waren die Konzentrationen geringer, im Bornholmbecken dagegen höher als normal.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)

Sep.
2012

  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 8, 2012, 14. September - 17. September

Kurzfassung

(Durch eine neue Vereinbarung mit der schwedischen Küstenwache ergibt sich eine verkürzte Fahrtroute, auf der lediglich die schwedische Westküste sowie Teile der südlichen Ostsee, wie Arkona- und Bornholmbecken beprobt werden).

Im Küstenbereich des Skagerrak (Station Släggö) fand sich eine relativ hohe Artenzahl im Phytoplankton, bei meist niedrigen Zellazahlen. Im offenen Skagerrak waren Artenzahl und Zellzahl niedrig, im Kattegat wurde eine ähnliche Situation vorgefunden.

An der Station BY2 (Arkonatief) waren Diatomeenarten häufig, allerdings bei geringen Zellzahlen. Das fädige Cyanobakterium Aphanizomenon flos-aquae war in den Proben relativ häufig. Im Bornholmtief lagen die Dinge etwas anders: Die Artenzahl war niedrig, und es wurde lediglich eine Diatomeenart gefunden.

Die (über 0 - 20 m Wassertiefe) integrierten Chlorophyll a- Konzentrationen waren niedrig, aber in allen Untersuchungsgebieten im Rahmen der für die Jahreszeit normalen Werte.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)

Juli
2012

  SMHI, Swedish Meteorological and Hydrological Institute

(http://www.smhi.se/en)

Cruise Report KBV001 POSEIDON 9. - 14.7.2012, Skagerrak, Kattegat, Sund, zentrale Ostsee

(Zusammenfassung der vorläufigen Ergebnisse)

Die Wasseroberflächentemperaturen waren im gesamten Untersuchungsgebiet für die Jahreszeit normal. Im Skagerrak lagen sie zwischen 17,2 °C und 18,1 °C (Küstenbereich), im Kattegat/Sund von 18,1 °C im Norden und 17,1 °C im Süden. In der eigentlichen Ostsee gab es Werte zwischen 15,0 °C und 16,3 °C.

Die Salzgehalte an der Wasseroberfläche waren im Skagerrak normal zwischen Werten von 20,7 (Küste) und 29,2 (im Westen); die Halokline und Thermokline fanden sich zwischen 10 und 20 m Tiefe. Im Kattegat wurden niedrige Salzgehalte von 16,4 im Osten und 17,9 im Norden, im Sund von 8,6 gemessen. Halokline und Thermokline befanden sich in Tiefen zwischen 10 und 18 m Tiefe.
In der eigentlichen Ostsee lagen die Salzgehalte zwischen 6,7 im Norden und 7,8 im Süden. Die Thermokline fand sich in Tiefen von 15 bis 20 m, die Halokline im Arkonabecken begann bei 40 m Tiefe, in der restlichen Ostsee zwischen 50 und 80 m Tiefe.

Die Nährstoffkonzentrationen an der Wasseroberfläche waren meist normal. Die Silikat- und Phosphatwerte waren im Sund und der südlichen Ostsee erhöht, der Silikatwert auch in der westlichen Ostsee.
Die Phosphatkonzentrationen betrugen im Skagerrak 0,03 bis 0,07 µmol/L, im nördlichen Kattegat betrug der Wert 0,07 µmol/L und im Sund 0,53 µmol/L, in der eigentlichen Ostsee lag der Wert zwischen 0,06 und 0,42 µmol/L.

Die Nitrit+Nitrat Konzentrationen lagen im gesamten Gebiet bei oder unterhalb der Bestimmungsgrenze von < 0,10 µmol/L.

Silikatkonzentrationen im Skagerrak lagen zwischen 0,2 und 0,5 µmol/L. Im nördlichen Kattegat lagen die Werte bei 0,2 µmol/L, im Sund bei 10,0 µmol/L. In der eigentlichen Ostsee variierten die Konzentrationen zwischen 6,8 und 11,5 µmol/L.

Im zentralen Skagerrak fand unterhalb der Pyknokline (Dichtesprungschicht) eine Algenblüte statt. Die Secchitiefe von rund 10 m Tiefe im Kattegat/Sund zeigte eine minimale Planktonaktivität an. In der eigentlichen Ostsee zeigten Fluoreszenzmessungen unterhalb der Thermokline Phytoplanktonaktivität an, lediglich in der Hanöbucht waren Ansammlungen von Cyanobakterien an der Oberfläche sichtbar.

Für den Bereich Kattegat/Sund wurden die geringste Sauerstoffkonzentration im Tiefenwasser an der Station Anholt Ost mit 4,2 ml/L (61 % Sättigung) gefunden. Am Boden des Arkonabeckens lag der Sauerstoffwert etwas über 3 ml/L während das Bodenwasser der Hanöbucht und des Bornholmbeckens mit 0,63 und 0,70 ml/L nur leicht oxisch war. 2,5 ml/L Sauerstoff wurden an der Station in der südöstlichen Ostsee gefunden. In der eigentlichen Ostsee fanden sich Sauerstoffwerte von unter 2 ml/L in Tiefen unterhalb von 65 bis 85 m.

Schwefelwasserstoff fand sich im östlichen und westlichen Gotlandbecken in Tiefen unterhalb von 100 bis 115 m.

Die vollständigen Fahrtberichte in englischer Sprache finden sich im Internet unter:
(http://www.smhi.se/en/Publications/Cruise-reports-from-R-V-Argos)


  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 6, 2012, 9. July - 14. July

Kurzfassung

Im Skagerrak zeigten sich im Küstenbereich trotz hoher Secci-Tiefe relativ hohe Phytoplankton-Zellzahlen mit vielen Arten, während Phytoplankton im offenen Seegebiet seltener war.
Im Kattegat traten die Diatomee Dactiliosolen fragilissimus und das Cyanobakterium Anabaena sp. häufig auf.
In der eigentlichen Ostsee wurden an allen Stationen fädige Cyanobakterien in unterschiedlichen Mengen gefunden. Blütenbildungen an der Wasseroberfläche zeigten sich weiterhin in der südlichen Ostsee sowie von der Hanöbucht bis zum westlichen Gotlandbecken, wobei in der Hanöbucht auch eine Streifenbildung an der Oberfläche beobachtet wurde. Östlich von Gotland, südwärts und in der südöstlichen Ostsee wurden keine Blüten festgestellt, allerdings traten Cyanobakterien in geringen Mengen auf.
Pico Cyanobakterien Kolonien und die Grünalge Planctonema lauterbornii waren in den Ostseeproben vorhanden. Der Dinoflagellat Dinophysis norvegica trat an allen Stationen auf, an einigen Stationen in relativ hohen Zellzahlen.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)

Mai
2012

  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 5, 2012, 9. May - 16. May

Kurzfassung

Im Skagerrak und im Kattegat war die Phytoplanktondiversität niedrig. Kleine Arten dominierten und besonders verschiedene Cryptomonaden-Arten waren häufig.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen lagen im Skagerrak im jahreszeitlichen Durchschnitt, im Kattegat leicht darunter.

An den Stationen der eigentlichen Ostsee wurde die Phytoplanktongemeinschaft im Allgemeinen von Mesodinium rubrum, kleinen Cryptomonaden und der Gattung Dinobryon bestimmt. Die potentiell toxische Gattung Dinophysis war an allen Stationen vorhanden.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen entsprachen der Jahreszeit oder lag etwas darunter.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)

Apr.
2012

  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 4, 2012, 10. April - 16. April

Kurzfassung

Die Phytoplanktondiversität war im Skagerrak und im Kattegat niedrig und die Cryptomonaden waren am zahlreichsten.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen waren im Skagerrak für die Jahreszeit normal, im Kattegat blieben sie meist leicht darunter.

In der südlichen Ostsee wurde eine zurückgehende Diatomeenblüte beobachtet, in der Skeletonema marinoi vorherrschte. In den anderen Ostseegebieten dominierten kleine Arten wie Cryptomonaden, koloniebildende Cyanobakterien und nicht bestimmte Dinoflagellaten.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen waren in der südlichen Ostsee höher als normal, in den östlichen Teilen etwas niedriger, sonst im normalen Bereich.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)

März
2012

  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 3, 2012, 20. March - 26. March

Kurzfassung

Die Diatomeen-Frühjahrsblüte im Skagerrak und Kattegat war beendet. Die Zellzahlen waren insgesamt sehr niedrig und von Cryptomonaden und Ciliaten beherrscht.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen lagen im Skagerrak und im Kattegat unterhalb der Normalwerte.

Auch in der eigentlichen Ostsee war die Zellkonzentration sehr niedrig und von Cryptomonaden dominiert. Im Kalmarsund war die Diatomeenblüte von Skeletonema marinoi beherrscht. In Netzfängen nordwestlich von Gotland fand sich vorherrschend die Blaualge Aphanizomenon sp.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen waren niedriger als normal.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)


  Swedish Meteorological and Hydrological Institute; Oceanographical Laboratory; Sweden

(http://www.smhi.se)

AlgAware "ALGAL SITUATION IN MARINE WATERS SURROUNDING SWEDEN"

No 2, 2012, 28. February - 6. March

Kurzfassung

Eine extensive Frühjahrsblüte wurde an allen Phytoplanktonstationen des Skagerrak und Kattegat beobachtet. Die Diatomee Skeletonema marinoi beherrschte die Proben. Die Artenzusammensetzung war im gesamten Gebiet relativ einheitlich, viele Diatomeenarten in hoher Zellzahl und einige Dinoflagellaten in geringer Zellzahl. Unter anderem war der Flagellat Eutreptiella braarudii häufig.
Die über 0 bis 20 m integrierten Chlorophyll a Konzentrationen lagen im Skagerrak und im Kattegat unterhalb der Normalwerte.

Die eigentliche Ostsee war noch winterlich, lediglich im Kalmarsund gab es eine Diatomeenblüte, dominiert von der Diatomee Skeletonema marinoi. Die Chlorophyll a Konzentrationen waren niedrig.

Die vollständigen Berichte in englischer Sprache finden Sie im Internet jeweils unter:
(http://www.smhi.se/oceanografi/oce_info_data/reports/alg/algsit.pdf)

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