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MURSYS - Ostsee

   
 
 

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste

 

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Aug.
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht August 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im August 2010

Niedrige Wasserstände zeichneten die Pegel an der Außenküste vor allem in der Kieler und Mecklenburger Bucht am 24.8.2010 auf.
Das umfangreiche Sturmtief "Beate" (982 hPa) befand sich an diesem Morgen am Westausgang des Skagerraks und zog unter Vertiefung nach Nordosten. Mittags hatte die Zyklone einen Kerndruck von 977 hPa erreicht, in der Nacht lag es östlich des Oslofjords (985 hPa) und erreichte Mittelschweden einige Stunden später.

Abbildung 1: Wetterkarte vom 24.8.2010, JPG-Graphik: 445 KB

Abbildung 1: Wetterkarte vom 24.8.2010

 

23.8.2010
9 Uhr

24.8.2010
3 Uhr

24.8.2010
9 Uhr

25.8.2010
3 Uhr

25.8.2010
9 Uhr UTC

Nördliche Ostsee WSW 4 ESE 6 ESE 6 SW 5 SW 5 Bft.
Zentrale Ostsee W 4 S 5 SSW 5 SW 4 SW 4
Südöstliche Ostsee W 3 SW 6 WSW 5 SSW 5 SSW 5
Südliche Ostsee SSW 2 SW 6 WSW 7 WSW 6 WSW 6
Westliche Ostsee SSW 3 SW 7 SW 7 WSW 6 WSW 6

Über der gesamten Ostsee wehte am 24.8.2010 ein starker bis steifer Wind um Südwest.
Am Leuchtturm Kiel wurde Wind bis zur Windstärke 7-8 Bft gemessen.

Abbildung 2: Windentwicklung am Leuchtturm Kiel am 24. - 25.8.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 2: Windentwicklung am Leuchtturm Kiel am 24. - 25.8.2010

Die Wasserstände sanken in der Kieler Bucht um 70-90 cm , in der Mecklenburger Bucht um 60-70 cm und im Gebiet um Rügen um 30-50 cm ab.

Abbildung 3: Wasserstände entlang der Küste, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: Wasserstände entlang der Küste

Der niedrigste Wert wurde in Flensburg mit 403 cm beobachtet.

Es folgen einige Niedrigwasserwerte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 24.08.2010 403 cm
Eckernförde 24.08.2010 413 cm
Kiel-Holtenau 24.08.2010 415 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 24.08.2010 431 cm
Timmendorf 24.08.2010 440 cm
Rostock 24.08.2010 440 cm
Warnemünde 24.08.2010 452 cm

Abbildung 4: niedrige Wasserstände am 24.8.2010, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 4: niedrige Wasserstände am 24.08.2010

Abbildung 5: Dauer in einigen Wasserstandsstufen, 5 Stationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Dauer in einigen Wasserstandsstufen, 5 Stationen

Ein Sturmniedrigwasser (<= 400 cm) wurde nicht erreicht.

Monatsmittelwerte August 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
506 cm 509 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    513 cm 513 cm
Monatsmittelwert
August 2010 (MESZ)
510 cm 514 cm 516 cm 516 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im August in Schleswig-Holstein (Kiel 4 cm) und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 3 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 6: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 6: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 7: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 7: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 8: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im August 2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 8: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im August 2010

Abbildung 9: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 9: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 403 cm 24.8.2010 14:28 Uhr 556 cm 16.8.2010 01:54 Uhr
Eckernförde 413 cm 24.8.2010 11:47 Uhr 555 cm 16.8.2010 00:01 Uhr
Kiel-Holtenau 415 cm 24.8.2010 11:53 Uhr 558 cm 30.8.2010 21:10 Uhr
Wismar 431 cm 24.8.2010 13:16 Uhr 560 cm 30.8.2010 14:30 Uhr
Warnemünde 452 cm 24.8.2010 13:09 Uhr 551 cm 16.8.2010 00:46 Uhr
Sassnitz 472 cm 25.8.2010 16:02 Uhr 541 cm 30.8.2010 22:32 Uhr
Koserow 472 cm 25.8.2010 17:34 Uhr 543 cm 31.8.2010 01:12 Uhr

Abbildung 10: Hauptwerte August 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 10: Hauptwerte August 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 25.8.2010 25.8.2010 25.8.2010
NW 476 454 486
MW 512 513 522
HW 533 551 549
Datum 31.8.2010 30.8.2010 31.8.2010
Reihe MW 1998/2007 510 512 517

Abbildung 11: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 11: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 12: Hauptwerte  August 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 12: Hauptwerte August 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Juli
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Juli 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Juli 2010

Extreme Wasserstandsereignisse traten im Juli 2010 nicht auf.

Die Schwankungsbreite des Wasserstandes zeigte folgende Werte:

Flensburg Kiel Travemünde Warnemünde Koserow
85 cm 75 cm 78 cm 55 cm 54 cm

Monatsmittelwerte Juli 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
507 cm 510 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    514 cm 514 cm
Monatsmittelwert
Juli 2010 (MESZ)
511 cm 512 cm 512 cm 512 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Juli in Schleswig-Holstein (Kiel 4 cm) über den Werten der Reihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 2 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 1: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10- jährigen Reihe, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 1: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 2: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 2: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juli 2010, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juli 2010

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Wismar, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Wismar, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 460 cm 30.7.2010 16:36 Uhr 545 cm 12.7.2010 21:37 Uhr
Eckernförde 463 cm 30.7.2010 18:11 Uhr 548 cm 12.7.2010 20:55 Uhr
Kiel-Holtenau 465 cm 30.7.2010 19:12 Uhr 540 cm 25.7.2010 05:20 Uhr
Wismar 471 cm 30.7.2010 18:58 Uhr 551 cm 25.7.2010 05:01 Uhr
Warnemünde 488 cm 30.7.2010 20:22 Uhr 543 cm 25.7.2010 06:55 Uhr
Sassnitz 492 cm 20.7.2010 00:38 Uhr 544 cm 25.7.2010 00:21 Uhr
Koserow 502 cm 01.7.2010 00:01 Uhr 556 cm 25.7.2010 00:18 Uhr

Abbildung 5: Hauptwerte Juli 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 5: Hauptwerte Juli 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 6.7.2010 23.7.2010 20.7.2010
NW 500 494 504
MW 509 507 517
HW 521 549 546
Datum 15.7.2010 25.7.2010 25.7.2010
Reihe MW 1998/2007 508 513 518

Abbildung 6: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 6: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 7: Hauptwerte  Juli 2010 von ausgewählten Bodden- und  Haffstationen, GIF-Graphik: 00,00 KB

Abbildung 7: Hauptwerte Juli 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Juni
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Juni 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Juni 2010

Am 31.5.2010 befand sich das umfangreiche Tief "Bergthora" (997 hPa) über Nordostpolen. Über der gesamten Ostsee hatte sich eine nordöstliche Strömung mit 5 - 6 Bft ausgebildet. Auch an der deutschen Ostseeküste wurde Wind um Nordost mit 4 - 6 Bft gemessen. In der Nacht zum 1.6.2010 wehte der Wind östlich Rügens weiterhin aus Nord mit 5 - 6 Bft. In Stralsund wurde vom 31.5.2010 15 Uhr bis zum 1.6.2010 6 Uhr Nordnordost-Nordwind mit 6 - 7 Bft registriert.
Die Wasserstände im Greifswalder Bodden erreichten dann auch mit 50 - 70 cm über dem Mittelwasser die höchsten Werte ; Greifswald: 578 cm am 1.6.2010.
Von der Kieler Bucht bis Rügen stiegen die Wasserstände einen halben Meter über dem Mittelwasser an.

Abbildung 1: erhöhter Wasserstand am 1.6.2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 1: erhöhter Wasserstand am 1.6.2010

In der Woche vor Pfingsten (4. Maiwoche) hatte sich durch umfangreiche Niederschläge über dem tschechischen Odereinzugsgebiet eine Hochwasserwelle ausgebildet. Diese erreichte Anfang Juni den Raum Schwedt und Garz, dem letzten deutschen Grenzoderpegel. Der weitere Abfluss in das Stettiner Haff hatte für den Wasserstand im Kleinen Haff (Karnin und Ueckermünde) keine Auswirkungen.

Erhöhte Wasserstände im Kleinen Haff (ab 50 cm über dem Mittelwasser) werden hier hauptsächlich durch lokalen Wind und Wind aus nördlichen Richtungen über dem Gebiet der Boddengewässer Ost und der Südlichen Ostsee - die einen Anstieg des Wasserstandes an der Außenküste bewirken und zum anderen den Abfluss des Oderwassers behindern - erzeugt. Der dritte entscheidende Faktor ist der Füllungsgrad im Greifswalder Bodden und im Kleinen Haff selbst.
Der höchste Wasserstand im Kleinen Haff wurde am 1.6.2010 in Ueckermünde mit 574 cm gemessen. Dieser wurde durch den oben beschrieben Wind und Wasserstand an der Außenküste verursacht.

Monatsmittelwerte Juni 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 504 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    508 cm 508 cm
Monatsmittelwert
Juni 2010 (MESZ)
509 cm 512 cm 513 cm 513 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Juni in Schleswig-Holstein (Kiel 8 cm) und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 5 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 2: Wasserstand in Kiel Holtenau im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 2: Wasserstand in Kiel Holtenau im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 3: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 3: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juni 2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juni 2010

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg (448) cm 12.6.2010 23:53 Uhr 535 cm 08.6.2010 15:50 Uhr
Eckernförde 457 cm 12.6.2010 23:38 Uhr 537 cm 10.6.2010 17:17 Uhr
Kiel-Holtenau 460 cm 12.6.2010 23:53 Uhr 534 cm 10.6.2010 17:32 Uhr
Wismar 465 cm 13.6.2010 02:08 Uhr (539) cm 01.6.2010 06:24 Uhr
Warnemünde 475 cm 12.6.2010 12:44 Uhr 548 cm 01.6.2010 00:01 Uhr
Sassnitz 480 cm 12.6.2010 07:43 Uhr 555 cm 01.6.2010 00:01 Uhr
Koserow 475 cm 12.6.2010 10:24 Uhr 571 cm 01.6.2010 00:01 Uhr

Abbildung 6: Hauptwerte Juni 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte Juni 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 13.6.2010 13.6.2010 13.6.2010
NW 486 467 506
MW 511 511 529
HW 538 578 574
Datum 1.6.2010 1.6.2010 1.6.2010
Reihe MW 1998/2007 501 506 512

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 8: Hauptwerte  Juni 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte Juni 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Mai
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Mai 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Mai 2010

Erhöhte Wasserstände registrierten die Pegel entlang der Außenküste am 7.5.2010.
Das Sturmtief "Valeska" (1001 hPa) lag am 6.5.2010 über Norditalien und zog langsam über Österreich und Bayern weiter nach Norden. Am Abend hatte das umfangreiche Tief einen Kerndruck von 998 hPa erreicht und auf dem weiteren Weg nach Südpolen füllte es sich langsam auf. Am 7.5.2010 befand es sich vormittags über Südwestpolen (1002 hPa); die weitere Zugrichtung wies nach Norden.
Über Nordeuropa befand sich am Vortag eine schwache Hochdruckzone mit Kernen (1020 hPa) über dem Gebiet Fischer und (1021 hPa) über der Zentralen Ostsee. Daraus entwickelte sich das Hoch "Rene" mit dem Hauptzentrum über Lettland (1023 hPa), dann weitete es sich unter Verstärkung weitete über Estland nach Nordfinnland (1031 hPa) aus.
Zwischen diesen beiden Druckgebieten bildete sich ein stärker werdender Gradient aus, dabei entwickelte sich der Wind aus einer mäßigen Ostströmung zu einer starken ENE-NE-Strömung (6 Bft) über der Ostsee.

Abbildung 1: Windentwicklung in Travemünde am 6. - 7.5.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Travemünde am 6. - 7.5.2010

An der deutschen Küste wehte der Wind mit 5 - 6 Bft, teilweise wurden am Leuchtturm Kiel und am Kap Arkona auch stürmische Winde (8 Bft) beobachtet.

Da die Windentwicklung sich allmählich änderte, folgten auch die Wasserstandsanstiege gemächlich.
In der Kieler Bucht wurden um 90 cm über dem mittleren Wasserstand erreicht, wobei in Schleswig der höchste Wert mit 601 cm registriert wurde.
Das Wasser staute sich auch in Lübeck bis 600 cm auf.
Östlich Rügens lief der Greifswalder Bodden mit 60 - 70 cm über dem Mittelwasser voll.
Die Boddenkette West und das Kleine Haff füllten sich bis zu einem halben Meter auf.

Abbildung 2: Wasserstände entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 2: Wasserstände entlang der Küste

Die höchsten Wasserstände wurden wie folgt beobachtet:

Schleswig-Holstein    
Schleswig 07.05.2009 601 cm
Lübeck 07.05.2009 600 cm
Travemünde 07.05.2009 592 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Timmendorf 07.05.2009 586 cm
Wismar 07.05.2009 585 cm
Rostock 07.05.2009 571 cm

Abbildung 3: erhöhter Wasserstand am 7.5.2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: erhöhter Wasserstand am 7.5.2010

Abbildung 4: Überschreitungsdauer einiger Wasserstandsstufen, 6 Stationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 4: Überschreitungsdauer einiger Wasserstandsstufen, 6 Stationen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
498 cm 501 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    501 cm 499 cm
Monatsmittelwert
Mai 2010 (MESZ)
514 cm 517 cm 516 cm 513 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Mai in Schleswig-Holstein (Kiel 16 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 14 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 5: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 5: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 6: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 6: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 7: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Mai 2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Mai 2010

Abbildung 8: Wasserstandsverlauf in Kiel Holtenau, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Wasserstandsverlauf in Kiel Holtenau, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 460 cm 23.5.2010 20:03 Uhr 590 cm 07.5.2010 01:44 Uhr
Eckernförde 467 cm 23.5.2010 20:56 Uhr 591 cm 07.5.2010 13:02 Uhr
Kiel-Holtenau 468 cm 23.5.2010 20:49 Uhr 588 cm 07.5.2010 02:57 Uhr
Wismar 476 cm 23.5.2010 21:48 Uhr 585 cm 07.5.2010 08:14 Uhr
Warnemünde 487 cm 23.5.2010 23:27 Uhr 569 cm 07.5.2010 06:54 Uhr
Sassnitz 491 cm 23.5.2010 19:36 Uhr 548 cm 07.5.2010 08:04 Uhr
Koserow 495 cm 01.5.2010 06:36 Uhr 571 cm 31.5.2010 23:07 Uhr

Abbildung 9: Hauptwerte Mai 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 9: Hauptwerte Mai 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 25.5.2010 25.5.2010 25.5.2010
NW 475 484 505
MW 507 512 522
HW 549 580 564
Datum 8.5.2010 31.5.2010 31.5.2010
Reihe MW 1998/2007 498 499 505

Abbildung 10: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 10: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 11: Hauptwerte  Mai 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 11: Hauptwerte Mai 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Apr.
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht April 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im April 2010

Extreme Wasserstandsereignisse traten im April 2010 nicht auf.

Der höchste Wasserstand wurde am 11.4.2010 in Lübeck mit 538 cm registriert. In Flensburg registrierte der Pegel am 17.4.2010 den niedrigsten Wert mit 454 cm.

Monatsmittelwerte April 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
498 cm 501 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    501 cm 499 cm
Monatsmittelwert
April 2010 (MESZ)
500 cm 503 cm 502 cm 500 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im April in Schleswig-Holstein (Kiel 2 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 1 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 1: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 2: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 2: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im April 2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im April 2010

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Wismar, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Wismar, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 454 cm 17.4.2010 15:51 Uhr 528 cm 24.4.2010 12:07 Uhr
Eckernförde 462 cm 17.4.2010 15:54 Uhr 530 cm 24.4.2010 12:41 Uhr
Kiel-Holtenau 464 cm 17.4.2010 22:57 Uhr 530 cm 24.4.2010 13:02 Uhr
Wismar 465 cm 17.4.2010 13:35 Uhr 533 cm 11.4.2010 07:16 Uhr
Warnemünde 470 cm 17.4.2010 15:49 Uhr 524 cm 11.4.2010 06:54 Uhr
Sassnitz 466 cm 17.4.2010 18:46 Uhr 520 cm 11.4.2010 20:40 Uhr
Koserow 470 cm 17.4.2010 19:27 Uhr 524 cm 11.4.2010 20:28 Uhr

Abbildung 5: Hauptwerte April 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Hauptwerte April 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 21.4.2010 17.4.2010 18.4.2010
NW 480 463 494
MW 499 499 511
HW 516 535 535
Datum 12.4.2010 11.4.2010 11.4.2010
Reihe MW 1998/2007 502 500 509

Abbildung 6: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 6: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 7: Hauptwerte  April 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 7: Hauptwerte April 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

März
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht März 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im März 2010

Extreme Wasserstandsereignisse traten im März 2010 nicht auf.

Der höchste Wasserstand wurde am 14.3.2010 in Rostock mit 575 cm registriert.
An diesem Tag bestimmte das umfangreiche Tiefdruckgebiet "Christa" (995 hPa) über Skandinavien unser Wetter. Es wehte ein frischer bis starker und böiger Nordwest- bis Westwind über der westlichen Ostsee.
In den Abendstunden drehte der Wind in Warnemünde von Nordwest auf Nordnordwest und erreichte Windstärke 6 - 7 Bft. An der Außenküste stieg der Wasserstand etwas an, sensibler reagierte dagegen die Unterwarnow auf den Wind.

Abbildung 1: Wasserstandsentwicklung am 14.3.2010 in Rostock und Warnemünde, GIF-Graphik: 26 KB

Abbildung 1: Wasserstandsentwicklung am 14.3.2010 in Rostock und Warnemünde

Monatsmittelwerte März 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 505 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    506 cm 506 cm
Monatsmittelwert
März 2010 (MESZ)
500 cm 504 cm 506 cm 504 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im März in Schleswig-Holstein (Kiel 1 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 2 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 2: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10- jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 2: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 3: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im März 2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im März 2010

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Koserow, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Koserow, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg (459) cm 11.3.2010 20:46 Uhr 537 cm 24.3.2010 11:11 Uhr
Eckernförde 462 cm 10.3.2010 20:24 Uhr 535 cm 24.3.2010 11:12 Uhr
Kiel-Holtenau 465 cm 10.3.2010 20:22 Uhr 535 cm 06.3.2010 12:31 Uhr
Wismar 461 cm 10.3.2010 21:45 Uhr 548 cm 04.3.2010 21:21 Uhr
Warnemünde 466 cm 10.3.2010 21:58 Uhr 539 cm 04.3.2010 22:49 Uhr
Sassnitz 471 cm 01.3.2010 19:56 Uhr 527 cm 22.3.2010 05:13 Uhr
Koserow 472 cm 08.3.2010 23:47 Uhr 530 cm 04.3.2010 22:43 Uhr

Abbildung 6: Hauptwerte März 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte März 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 12.3.2010 2.3.2010 1.3.2010
NW 490 466 494
MW 501 501 513
HW 516 531 531
Datum 26.3.2010 4.3.2010 5.3.2010
Reihe MW 1998/2007 507 507 517

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 8: Hauptwerte  März 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte März 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Feb.
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Februar 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Februar 2010

Von der Nordsee- etwas südlich von 60. Breitengrad- zog am 2.2.2010 Tief "Miriam" (489 hPa) langsam unter Vertiefung nach Südschweden.
24 Stunden später schwächte es sich dann ab.
Das kräftige Tief entwickelte zunehmend starke südwestliche Winde.
Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

2.2.2010
3 Uhr

2.2.2010
9 Uhr

3.2.2010
3 Uhr

3.2.2010
9 Uhr

Nördliche Ostsee NW 6 NW 6 SSE 6 ESE 7 Bft.
Zentrale Ostsee WNW 5 W 3 SSE 7 SE 6 Bft.
Südöstliche Ostsee W 5 W 5 S 7 S 5 Bft.
Südliche Ostsee W 5 WSW 5 SW 6 WSW 6 Bft.
Westliche Ostsee SSW 6 S 5 W 7 W 7 Bft.

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 2.2. - 3.2.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 2.2, - 03.02.2010

Am Leuchtturm Kiel wurde Starkwind mit 7 Beaufort gemessen, dabei drehte der Wind von Südwest auf Süd und dann wieder auf Südsüdwest und West. Anhaltend starker bis steifer Wind (6 - 7 Bft) über 24 Stunden wurde auch in Warnemünde registriert. Auf der Greifswalder Oie erreichten die mittleren Windgeschwindigkeiten 5 - 6 Bft.
Dementsprechend reagierte der Wasserstand. In der Kieler Bucht sanken die Wasserstände um 70 - 80 cm, in der Lübecker Bucht um 70 cm, westlich Rügens um 60 - 70 cm und östlich Rügens um 50 - 60 cm unter dem mittleren Wasserstand.

Abbildung 2: Wasserstandsentwicklung vom 2. - 3.2.2010, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 2: Wasserstandsentwicklung vom 2. - 3.2.2010

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 3.2.2010 414 cm
LT Kalkgrund 3.2.2010 421 cm
Langballigau 3.2.2010 422 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 2.2.2010 427 cm
Rostock 2.2.2010 431 cm
Warnemünde 2.2.2010 435 cm

Abbildung 3: niedrige Wasserstände entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 3: niedrige Wasserstände entlang der Küste

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
500 cm 503 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    511 cm 514 cm
Monatsmittelwert
Februar 2010 (MESZ)
494 cm 496 cm 493 cm 491 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Februar in Schleswig-Holstein (Kiel 6 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 23 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel-Holtenau im Vergleich zur 10- jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel-Holtenau im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 5: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 5: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 6: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Februar 2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 6: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Februar 2010

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 414 cm 3.2.2010 02:56 Uhr 545 cm 12.2.2010 16:46 Uhr
Eckernförde 424 cm 3.2.2010 01:46 Uhr 548 cm 12.2.2010 16:00 Uhr
Kiel-Holtenau 429 cm 3.2.2010 01:50 Uhr 549 cm 12.2.2010 15:51 Uhr
Wismar 427 cm 2.2.2010 14:41 Uhr 551 cm 12.2.2010 17:15 Uhr
Warnemünde 435 cm 2.2.2010 15:47 Uhr 545 cm 12.2.2010 18:34 Uhr
Sassnitz 456 cm 2.2.2010 18:30 Uhr 529 cm 12.2.2010 18:14 Uhr
Koserow 441 cm 2.2.2010 18:20 Uhr 538 cm 12.2.2010 11:22 Uhr

Abbildung 8: Hauptwerte Februar 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte Februar 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 3.2.2010 2.2.2010 3.2.2010
NW 485 440 480
MW 493 490 497
HW 507 538 529
Datum 13.2.2010 12.2.2010 13.2.2010
Reihe MW 1998/2007 511 513 523

Abbildung 9: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 9: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 10: Hauptwerte  Februar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 10: Hauptwerte Februar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Jan.
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Januar 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Januar 2010

Die erste Sturmflut des Abflussjahres 2010 wurde in der Nacht vom 9.1. zum 10.1.2010 an der deutschen Ostseeküste aufgezeichnet.
Den höchsten Wasserstand registrierte der Lübecker Pegel mit 658 cm.

Am 08.01. herrschten über Europa zwei umfangreiche Druckgebiete; über Südnorwegen verstärkte sich das Hoch "Bob" (1035 hPa) und südwestlich von Korsika zog Tief "Daisy" (995 hPa) langsam nach Nordosten.
Diese Wetterlage änderte sich über mehrere Tage nur sehr gemächlich.
Das Hoch änderte sich kaum; es bildete Keile nach Weißrussland (1030 hPa) und nach Südwestirland aus.
Tief "Daisy" verstärkte sich zum Sturmtief (990 hPa) über Mittelitalien und zog ein wenig weiter nach Norden und später nach Osten. Am 11.1. befand es sich über der Südukraine mit einem Kerndruck von 1008 hPa.
Über der Ostsee entwickelte sich durch die Luftdruckgegensätze vor allem über der südlichen und westlichen Ostsee ein Ostnordoststurm. In der nördlichen und zentralen Ostsee wehte zunächst ein mäßiger bis frischer Wind, dieser erreichte am 10.1 und 11.1. teilweise Windstärke 7 Bft.
Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

9.1.2010
9 Uhr

10.1.2010
3 Uhr

10.1.2010
9 Uhr

11.1.2010
3 Uhr

Nördliche Ostsee N 3 E 2 NNE 2 NE 2 Bft.
Zentrale Ostsee NE 4 ENE 5 ENE 5 NE 7 Bft.
Südöstliche Ostsee ENE 6 ENE 7 ENE 7 ENE 7 Bft.
Südliche Ostsee ENE 7 ENE 7 ENE 8 ENE 7 5 Bft.
Westliche Ostsee NE 7 ENE 7 ENE 8 ENE 7 Bft.

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 9.1 - 11.1.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 9.1 - 11.1.2010

Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden am Leuchtturm Kiel und am Kap Arkona gemessen.

Wind: Leuchtturm Kiel, Travemünde und Greifswalder Oie

Windrichtung und Windgeschwindigkeit (Bft), Daten vom DWD und WSA

 

UTC

LT Kiel

Travemünde

Greifswalder Oie

09.1.2010 00:00 NE 6 NNE 7 ENE 4
  03:00 NE 7 NNE 7 ENE 4
  06:00 NE 8 NE 7 ENE 5
  09:00 NE 8 NE 7 ENE 6
  12:00 NE 9 ENE 8 ENE 6
  15:00 NE 9 NE 8 ENE 7
  18:00 NE 9 NE 8 ENE 6
  21:00 NE 9 ENE 8 ENE 7
10.1.2010 00:00 NE 8 NE 8 ENE 7
  03:00 NE 9 ENE 7 ENE 6
  06:00 NE 9 ENE 8 ENE 6
  09:00 NE 9 NE 7 ENE 6
  12:00 ENE 9 ENE 7 ENE 6
  15:00 NE 8 NE 8 ENE 6
  18:00 NE 8 NE 7 ENE 6
  21:00 NE 8 NE 6 E 3
11.1.2010 00:00 NE 8 NE 7 E 3
  03:00 NE 7 NNE 7 E 3
  06:00 NE 7 NE 4 E 3
  09:00 NE 7 NE 5 E 3
  12:00 NE 7 NE 5 E 2
  15:00 NE 7   E 2
  18:00 NE 6   E 2
  21:00 NE 6 E 5 ESE 1

Am Sonnabendmorgen (9.1.) begann der Tag in der Kieler und Lübecker Bucht mit Wasserständen von 30 bis 50 cm über dem mittleren Wasserstand und diese stiegen in der folgenden Nacht um einen Meter an. Hier stürmte es überwiegend aus Nordost und die lange Wirkdauer des Windes brachte den Stau in den beiden Buchten.
Östlich und westlich Rügens wurde die Ein-Meter-Marke nur knapp verfehlt, hier blies der Wind aus Ostnordost. Diese Windrichtung erzeugte einen geringeren Stau, als es ein Nordoststurm bewirken würde.
Die höchsten Werte in Mecklenburg-Vorpommern wurde in Timmendorf mit 630 cm und in Wismar mit 629 cm aufgezeichnet.

Abbildung 2: Sturmflut am 10.1.2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 2: Sturmflut am 10.1.2010

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein    
Lübeck 10.1.2010 658 cm
Travemünde 10.1.2010 648 cm
Neustadt 10.1.2010 645 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Timmendorf 10.1.2010 630 cm
Wismar 10.1.2010 629 cm
Warnemünde 10.1.2010 599 cm
Rostock 10.1.2010 599 cm

Abbildung 3: Extremwerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: Extremwerte entlang der Küste

Abbildung 4: Überschreitungsdauer einiger Wasserstandsstufen von 6 Stationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 4: Überschreitungsdauer einiger Wasserstandsstufen von 6 Stationen

Das 2. Niedrigwasser des Abflussjahres 2010 wurde am 27./28.1.2010 aufgezeichnet.
Hoch "Eberhard" (1043 hPa) lag westlich von Irland nahezu fest.
Während der Hochdruckkeil "Dirk" (1040 hPa) sich über Deutschland abschwächte, bildete sich über Norwegen Tief "Jennifer". Dieses verstärkte sich und zog rasch südostwärts.
Am 28.1.2010 war das Sturmtief (985 hPa später 979 hPa) von Südschweden in das Gebiet südlich von Gotland gewandert und sollte dann weiter in Richtung Baltikum abziehen.

Über der Ostsee lag im zentralen und nördlichen Teil Wind um Süd mit 4 - 5 Bft an, dieser nahm an Stärke um 1 - 2 Bft zu.
Im südlichen und westlichen Teil der Ostsee drehte der Wind von Westsüdwest auf Südwest und dann auf Nordwest.

Abbildung 5: Windentwicklung in Warnemünde vom 27.1. - 28.1.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 5: Windentwicklung in Warnemünde vom 27.1. - 28.1.2010

Wind: Leuchtturm Kiel, Travemünde und Greifswalder Oie

Windrichtung und Windgeschwindigkeit (Bft), Daten vom DWD und WSA

 

UTC

LT Kiel

Travemünde

Greifswalder Oie

27.1.2010 00:00 WSW 3 SSW 2 W 4
  03:00 SW 4 SW 2 WSW 4
  06:00 SSW 4 SW 3 WSW 5
  09:00 SSW 6 SW 3 SW 4
  12:00 SSW 7 SSW 5 SW 5
  15:00 SW 8 SW 4 SSW 6
  18:00 WSW 7 SW 5 SSW 6
  21:00 W 6 SW 4 WSW 7
28.1.2010 00:00 WNW 7 WNW 4 WSW 6
  03:00 NW 6 NW 4 NW 7
  06:00 W 5 WSW 4 WNW 6
  09:00 WNW 6 W 3 W 6
  12:00 WNW 5 WNW 5 W 5
  15:00   WNW 3 W 5
  18:00 W 6 W 3 W 5
  21:00 W 5 W 3 W 5

Die Wasserstände fielen unter einen Meter unter dem mittleren Wasserstand ab.
Den niedrigsten Wert verzeichnete Flensburg mit 355 cm.
In der Lübecker Bucht fielen die Wasserstände um 1,3 Meter und östlich Rügens um 1,2 Meter unter dem Mittelwasser.

Abbildung 6: Niedrigwasser vom 27./28.1.2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 6: Niedrigwasser vom 27./28.1.2010

Die Wasserstände erreichten folgende niedrigen Werte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 27.1.2010 355 cm
LT Kalkgrund 27.1.2010 365 cm
Langballigau 27.1.2010 367 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 27.1.2010 372 cm
Rostock 27.1.2010 379 cm
Koserow 27.1.2010 380 cm

Abbildung 7: Extremwerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 7: Extremwerte entlang der Küste

Dem Tief "Jennifer" folgte am Freitag, 29.01.2010, das Tief "Keziban" (988 hPa) nach. Es lag über der Deutschen Bucht und zog unter Vertiefung nach Mecklenburg. Samstagnachmittag , 30.1.2010,befand sich die Zyklone (973 hPa) östlich Rügens, schwächte sich langsam ab und bewegte sich weiter in Richtung Gotland. Mit Herannahen des Sturmtiefs nahm der Wind zu und drehte auf Nord. Begleitet wurde es durch Schneefall und entsprechenden Schneeverwehungen. Durch den Nordwind stiegen die Wasserstände schnell auf Werte zwischen 560 - 590 cm an. In der Kieler Bucht und östlich Rügens waren es erhöhte Wasserstände um einen Dreiviertelmeter über dem mittleren Wasserstand. In der Lübecker und Wismar-Bucht wurde fast ein Meter erreicht. In Lübeck registrierte der Pegel 596 cm.

Monatsmittelwerte Januar 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 503 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    507 cm 512 cm
Monatsmittelwert
Januar 2010 (MESZ)
499 cm 503 cm 497 cm 491 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Januar in Schleswig-Holstein (Kiel 2 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 21 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 8: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Januar 2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Januar 2010

Abbildung 9: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 9: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 355 cm 27.1.2010 22:08 Uhr 630 cm 10.1.2010 08:09 Uhr
Eckernförde 371 cm 27.1.2010 21:23 Uhr 636 cm 10.1.2010 06:31 Uhr
Kiel-Holtenau 370 cm 27.1.2010 21:48 Uhr 637 cm 10.1.2010 06:33 Uhr
Wismar 372 cm 27.1.2010 22:07 Uhr 629 cm 10.1.2010 04:32 Uhr
Warnemünde 385 cm 27.1.2010 22:22 Uhr 599 cm 10.1.2010 04:40 Uhr
Sassnitz 386 cm 28.1.2010 00:13 Uhr 556 cm 10.1.2010 02:20 Uhr
Koserow 380 cm 27.1.2010 20:15 Uhr 574 cm 30.1.2010 13:45 Uhr

Abbildung 10: Wasserstandsverlauf in Kiel Holtenau, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 10: Wasserstandsverlauf in Kiel Holtenau

Abbildung 11: Hauptwerte Januar 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 11: Hauptwerte Januar 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 28.1.2010 28.1.2010 28.1.2010
NW 469 381 453
MW 501 492 497
HW 543 595 552
Datum 11.1.2010 10.1.2010 10.1.2010
Reihe MW 1998/2007 507 510 518

Abbildung 12: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 12: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 13: Hauptwerte  Januar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 13: Hauptwerte Januar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

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