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Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste

 

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Feb.
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Februar 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Februar 2010

Von der Nordsee- etwas südlich von 60. Breitengrad- zog am 2.2.2010 Tief "Miriam" (489 hPa) langsam unter Vertiefung nach Südschweden.
24 Stunden später schwächte es sich dann ab.
Das kräftige Tief entwickelte zunehmend starke südwestliche Winde.
Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

2.2.2010
3 Uhr

2.2.2010
9 Uhr

3.2.2010
3 Uhr

3.2.2010
9 Uhr

Nördliche Ostsee NW 6 NW 6 SSE 6 ESE 7 Bft.
Zentrale Ostsee WNW 5 W 3 SSE 7 SE 6 Bft.
Südöstliche Ostsee W 5 W 5 S 7 S 5 Bft.
Südliche Ostsee W 5 WSW 5 SW 6 WSW 6 Bft.
Westliche Ostsee SSW 6 S 5 W 7 W 7 Bft.

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 2.2. - 3.2.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 2.2, - 03.02.2010

Am Leuchtturm Kiel wurde Starkwind mit 7 Beaufort gemessen, dabei drehte der Wind von Südwest auf Süd und dann wieder auf Südsüdwest und West. Anhaltend starker bis steifer Wind (6 - 7 Bft) über 24 Stunden wurde auch in Warnemünde registriert. Auf der Greifswalder Oie erreichten die mittleren Windgeschwindigkeiten 5 - 6 Bft.
Dementsprechend reagierte der Wasserstand. In der Kieler Bucht sanken die Wasserstände um 70 - 80 cm, in der Lübecker Bucht um 70 cm, westlich Rügens um 60 - 70 cm und östlich Rügens um 50 - 60 cm unter dem mittleren Wasserstand.

Abbildung 2: Wasserstandsentwicklung vom 2. - 3.2.2010, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 2: Wasserstandsentwicklung vom 2. - 3.2.2010

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 3.2.2010 414 cm
LT Kalkgrund 3.2.2010 421 cm
Langballigau 3.2.2010 422 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 2.2.2010 427 cm
Rostock 2.2.2010 431 cm
Warnemünde 2.2.2010 435 cm

Abbildung 3: niedrige Wasserstände entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 3: niedrige Wasserstände entlang der Küste

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
500 cm 503 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    511 cm 514 cm
Monatsmittelwert
Februar 2010 (MESZ)
494 cm 496 cm 493 cm 491 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Februar in Schleswig-Holstein (Kiel 6 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 23 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel-Holtenau im Vergleich zur 10- jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel-Holtenau im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 5: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 5: Monatsmittelwerte der vergangenen Jahre für Warnemünde

Abbildung 6: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Februar 2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 6: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Februar 2010

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, 3-stündliche Werte, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, 3-stündliche Werte

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 414 cm 3.2.2010 02:56 Uhr 545 cm 12.2.2010 16:46 Uhr
Eckernförde 424 cm 3.2.2010 01:46 Uhr 548 cm 12.2.2010 16:00 Uhr
Kiel-Holtenau 429 cm 3.2.2010 01:50 Uhr 549 cm 12.2.2010 15:51 Uhr
Wismar 427 cm 2.2.2010 14:41 Uhr 551 cm 12.2.2010 17:15 Uhr
Warnemünde 435 cm 2.2.2010 15:47 Uhr 545 cm 12.2.2010 18:34 Uhr
Sassnitz 456 cm 2.2.2010 18:30 Uhr 529 cm 12.2.2010 18:14 Uhr
Koserow 441 cm 2.2.2010 18:20 Uhr 538 cm 12.2.2010 11:22 Uhr

Abbildung 8: Hauptwerte Februar 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte Februar 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 3.2.2010 2.2.2010 3.2.2010
NW 485 440 480
MW 493 490 497
HW 507 538 529
Datum 13.2.2010 12.2.2010 13.2.2010
Reihe MW 1998/2007 511 513 523

Abbildung 9: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 9: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 10: Hauptwerte  Februar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 10: Hauptwerte Februar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Jan.
2010

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Januar 2010 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Januar 2010

Die erste Sturmflut des Abflussjahres 2010 wurde in der Nacht vom 9.1. zum 10.1.2010 an der deutschen Ostseeküste aufgezeichnet.
Den höchsten Wasserstand registrierte der Lübecker Pegel mit 658 cm.

Am 08.01. herrschten über Europa zwei umfangreiche Druckgebiete; über Südnorwegen verstärkte sich das Hoch "Bob" (1035 hPa) und südwestlich von Korsika zog Tief "Daisy" (995 hPa) langsam nach Nordosten.
Diese Wetterlage änderte sich über mehrere Tage nur sehr gemächlich.
Das Hoch änderte sich kaum; es bildete Keile nach Weißrussland (1030 hPa) und nach Südwestirland aus.
Tief "Daisy" verstärkte sich zum Sturmtief (990 hPa) über Mittelitalien und zog ein wenig weiter nach Norden und später nach Osten. Am 11.1. befand es sich über der Südukraine mit einem Kerndruck von 1008 hPa.
Über der Ostsee entwickelte sich durch die Luftdruckgegensätze vor allem über der südlichen und westlichen Ostsee ein Ostnordoststurm. In der nördlichen und zentralen Ostsee wehte zunächst ein mäßiger bis frischer Wind, dieser erreichte am 10.1 und 11.1. teilweise Windstärke 7 Bft.
Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

9.1.2010
9 Uhr

10.1.2010
3 Uhr

10.1.2010
9 Uhr

11.1.2010
3 Uhr

Nördliche Ostsee N 3 E 2 NNE 2 NE 2 Bft.
Zentrale Ostsee NE 4 ENE 5 ENE 5 NE 7 Bft.
Südöstliche Ostsee ENE 6 ENE 7 ENE 7 ENE 7 Bft.
Südliche Ostsee ENE 7 ENE 7 ENE 8 ENE 7 5 Bft.
Westliche Ostsee NE 7 ENE 7 ENE 8 ENE 7 Bft.

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 9.1 - 11.1.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde vom 9.1 - 11.1.2010

Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden am Leuchtturm Kiel und am Kap Arkona gemessen.

Wind: Leuchtturm Kiel, Travemünde und Greifswalder Oie

Windrichtung und Windgeschwindigkeit (Bft), Daten vom DWD und WSA

 

UTC

LT Kiel

Travemünde

Greifswalder Oie

09.1.2010 00:00 NE 6 NNE 7 ENE 4
  03:00 NE 7 NNE 7 ENE 4
  06:00 NE 8 NE 7 ENE 5
  09:00 NE 8 NE 7 ENE 6
  12:00 NE 9 ENE 8 ENE 6
  15:00 NE 9 NE 8 ENE 7
  18:00 NE 9 NE 8 ENE 6
  21:00 NE 9 ENE 8 ENE 7
10.1.2010 00:00 NE 8 NE 8 ENE 7
  03:00 NE 9 ENE 7 ENE 6
  06:00 NE 9 ENE 8 ENE 6
  09:00 NE 9 NE 7 ENE 6
  12:00 ENE 9 ENE 7 ENE 6
  15:00 NE 8 NE 8 ENE 6
  18:00 NE 8 NE 7 ENE 6
  21:00 NE 8 NE 6 E 3
11.1.2010 00:00 NE 8 NE 7 E 3
  03:00 NE 7 NNE 7 E 3
  06:00 NE 7 NE 4 E 3
  09:00 NE 7 NE 5 E 3
  12:00 NE 7 NE 5 E 2
  15:00 NE 7   E 2
  18:00 NE 6   E 2
  21:00 NE 6 E 5 ESE 1

Am Sonnabendmorgen (9.1.) begann der Tag in der Kieler und Lübecker Bucht mit Wasserständen von 30 bis 50 cm über dem mittleren Wasserstand und diese stiegen in der folgenden Nacht um einen Meter an. Hier stürmte es überwiegend aus Nordost und die lange Wirkdauer des Windes brachte den Stau in den beiden Buchten.
Östlich und westlich Rügens wurde die Ein-Meter-Marke nur knapp verfehlt, hier blies der Wind aus Ostnordost. Diese Windrichtung erzeugte einen geringeren Stau, als es ein Nordoststurm bewirken würde.
Die höchsten Werte in Mecklenburg-Vorpommern wurde in Timmendorf mit 630 cm und in Wismar mit 629 cm aufgezeichnet.

Abbildung 2: Sturmflut am 10.1.2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 2: Sturmflut am 10.1.2010

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein    
Lübeck 10.1.2010 658 cm
Travemünde 10.1.2010 648 cm
Neustadt 10.1.2010 645 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Timmendorf 10.1.2010 630 cm
Wismar 10.1.2010 629 cm
Warnemünde 10.1.2010 599 cm
Rostock 10.1.2010 599 cm

Abbildung 3: Extremwerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: Extremwerte entlang der Küste

Abbildung 4: Überschreitungsdauer einiger Wasserstandsstufen von 6 Stationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 4: Überschreitungsdauer einiger Wasserstandsstufen von 6 Stationen

Das 2. Niedrigwasser des Abflussjahres 2010 wurde am 27./28.1.2010 aufgezeichnet.
Hoch "Eberhard" (1043 hPa) lag westlich von Irland nahezu fest.
Während der Hochdruckkeil "Dirk" (1040 hPa) sich über Deutschland abschwächte, bildete sich über Norwegen Tief "Jennifer". Dieses verstärkte sich und zog rasch südostwärts.
Am 28.1.2010 war das Sturmtief (985 hPa später 979 hPa) von Südschweden in das Gebiet südlich von Gotland gewandert und sollte dann weiter in Richtung Baltikum abziehen.

Über der Ostsee lag im zentralen und nördlichen Teil Wind um Süd mit 4 - 5 Bft an, dieser nahm an Stärke um 1 - 2 Bft zu.
Im südlichen und westlichen Teil der Ostsee drehte der Wind von Westsüdwest auf Südwest und dann auf Nordwest.

Abbildung 5: Windentwicklung in Warnemünde vom 27.1. - 28.1.2010, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 5: Windentwicklung in Warnemünde vom 27.1. - 28.1.2010

Wind: Leuchtturm Kiel, Travemünde und Greifswalder Oie

Windrichtung und Windgeschwindigkeit (Bft), Daten vom DWD und WSA

 

UTC

LT Kiel

Travemünde

Greifswalder Oie

27.1.2010 00:00 WSW 3 SSW 2 W 4
  03:00 SW 4 SW 2 WSW 4
  06:00 SSW 4 SW 3 WSW 5
  09:00 SSW 6 SW 3 SW 4
  12:00 SSW 7 SSW 5 SW 5
  15:00 SW 8 SW 4 SSW 6
  18:00 WSW 7 SW 5 SSW 6
  21:00 W 6 SW 4 WSW 7
28.1.2010 00:00 WNW 7 WNW 4 WSW 6
  03:00 NW 6 NW 4 NW 7
  06:00 W 5 WSW 4 WNW 6
  09:00 WNW 6 W 3 W 6
  12:00 WNW 5 WNW 5 W 5
  15:00   WNW 3 W 5
  18:00 W 6 W 3 W 5
  21:00 W 5 W 3 W 5

Die Wasserstände fielen unter einen Meter unter dem mittleren Wasserstand ab.
Den niedrigsten Wert verzeichnete Flensburg mit 355 cm.
In der Lübecker Bucht fielen die Wasserstände um 1,3 Meter und östlich Rügens um 1,2 Meter unter dem Mittelwasser.

Abbildung 6: Niedrigwasser vom 27./28.1.2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 6: Niedrigwasser vom 27./28.1.2010

Die Wasserstände erreichten folgende niedrigen Werte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 27.1.2010 355 cm
LT Kalkgrund 27.1.2010 365 cm
Langballigau 27.1.2010 367 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 27.1.2010 372 cm
Rostock 27.1.2010 379 cm
Koserow 27.1.2010 380 cm

Abbildung 7: Extremwerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 7: Extremwerte entlang der Küste

Dem Tief "Jennifer" folgte am Freitag, 29.01.2010, das Tief "Keziban" (988 hPa) nach. Es lag über der Deutschen Bucht und zog unter Vertiefung nach Mecklenburg. Samstagnachmittag , 30.1.2010,befand sich die Zyklone (973 hPa) östlich Rügens, schwächte sich langsam ab und bewegte sich weiter in Richtung Gotland. Mit Herannahen des Sturmtiefs nahm der Wind zu und drehte auf Nord. Begleitet wurde es durch Schneefall und entsprechenden Schneeverwehungen. Durch den Nordwind stiegen die Wasserstände schnell auf Werte zwischen 560 - 590 cm an. In der Kieler Bucht und östlich Rügens waren es erhöhte Wasserstände um einen Dreiviertelmeter über dem mittleren Wasserstand. In der Lübecker und Wismar-Bucht wurde fast ein Meter erreicht. In Lübeck registrierte der Pegel 596 cm.

Monatsmittelwerte Januar 2010 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 503 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    507 cm 512 cm
Monatsmittelwert
Januar 2010 (MESZ)
499 cm 503 cm 497 cm 491 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Januar in Schleswig-Holstein (Kiel 2 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 21 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 8: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Januar 2010, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Januar 2010

Abbildung 9: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 9: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 355 cm 27.1.2010 22:08 Uhr 630 cm 10.1.2010 08:09 Uhr
Eckernförde 371 cm 27.1.2010 21:23 Uhr 636 cm 10.1.2010 06:31 Uhr
Kiel-Holtenau 370 cm 27.1.2010 21:48 Uhr 637 cm 10.1.2010 06:33 Uhr
Wismar 372 cm 27.1.2010 22:07 Uhr 629 cm 10.1.2010 04:32 Uhr
Warnemünde 385 cm 27.1.2010 22:22 Uhr 599 cm 10.1.2010 04:40 Uhr
Sassnitz 386 cm 28.1.2010 00:13 Uhr 556 cm 10.1.2010 02:20 Uhr
Koserow 380 cm 27.1.2010 20:15 Uhr 574 cm 30.1.2010 13:45 Uhr

Abbildung 10: Wasserstandsverlauf in Kiel Holtenau, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 10: Wasserstandsverlauf in Kiel Holtenau

Abbildung 11: Hauptwerte Januar 2010 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 11: Hauptwerte Januar 2010 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 28.1.2010 28.1.2010 28.1.2010
NW 469 381 453
MW 501 492 497
HW 543 595 552
Datum 11.1.2010 10.1.2010 10.1.2010
Reihe MW 1998/2007 507 510 518

Abbildung 12: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 12: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 13: Hauptwerte  Januar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 13: Hauptwerte Januar 2010 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Dez.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Dezember 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Dezember 2009

Das Tief "Uwe" bestand am 16.12. aus 2 Teilgebieten, wobei ein Teiltief (1009 hPa) über Gotland lag und sich wenig veränderte und das andere Teiltief (1010 hPa) sich langsam von der nördlichen Deutschen Bucht in Richtung Südsüdwest bewegte. Am nächsten Morgen lag das westliche Teiltief über der Deutschen Bucht.
Die Windverhältnisse waren daher über der Ostsee geteilt. In der nördlichen und zentralen Ostsee herrschte am 16.12. Ostswind mit 6 - 7 Bft, der am nächsten Tag beständig weiter blies.
In der südlichen und westlichen Ostsee schwächte sich der Südwestwind 5 - 6 Bft vom 16.12. zum 17.12. etwas ab, um dann nach der Drehung auf Nordost mit teilweise 7 Bft wieder aufzufrischen.

Der Wasserstand reagierte auf den Südwestwind mit einem Abfall. In der Kieler und in der Mecklenburger Bucht zeigte die Registrierung Werte um 30 - 40 cm und in der Region östlich Rügens 20 cm unter dem mittleren Wasserstand. Mit der Drehung auf Nordost stiegen die Wasserstände an und erreichten mit 601 cm in Flensburg den höchsten Wert.

An der deutschen Küste wurde am 17.12.2009 am Leuchtturm Kiel und am Kap Arkona Wind bis Windstärke 8 Beaufort gemessen.

Wind: Leuchtturm Kiel, Warnemünde und Greifswalder Oie

Windrichtung und Windgeschwindigkeit (Bft), Daten vom DWD und WSA

 

 

LT Kiel

Warnemünde

Greifswalder Oie

16.12.2009 00:00 SW 5 WSW 4 SW 4
  03:00 SW 6 WSW 4 SW 4
  06:00 SW 6 WSW 4 WSW 5
  09:00 SW 5 SW 3 WSW 5
  12:00 SSW 6 WSW 3 SW 4
  15:00 S 5 SSW 4 SSW 4
  18:00 S 5 SSW 3 SSW 4
  21:00 S 5 SSW 2 SSW 3
17.12.2009 00:00 SSE 5 S 3 W 2
  03:00 SE 5 SSW 3 NW 3
  06:00 SE 3 NNE 1 NW 3
  09:00 SE 2 NNW 2 NE 5
  12:00 ENE 8 N 3 NE 5
  15:00 NE 7 ENE 6 E 4
  18:00 NE 7 NE 7 ENE 5
  21:00 NE 6 E 3 E 5

Abbildung 1: erhöhte Wasserstände am 17.12.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 1: erhöhte Wasserstände am 17.12.2009

Abbildung 2:  Extremwerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 2: Extremwerte entlang der Küste

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 17.12.2009 601 cm
Langballigau 17.12.2009 592 cm
Eckernförde 17.12.2009 592 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Greifswald 17.12.2009 580 cm
Stahlbrode 17.12.2009 577 cm
Wismar 17.12.2009 577 cm

Monatsmittelwerte Dezember 2009 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
499 cm 500 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    502 cm 506 cm
Monatsmittelwert
Dezember 2009 (MESZ)
507 cm 509 cm 509 cm 511 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Dezember in Schleswig-Holstein (Kiel 8 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 5 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung  3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Dezember 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Dezember 2009

Abbildung  4: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 427 cm 26.12.2009 04:00 Uhr 601 cm 17.12.2009 14:37 Uhr
Eckernförde 437 cm 26.12.2009 04:40 Uhr 592 cm 17.12.2009 15:46 Uhr
Kiel-Holtenau 442 cm 26.12.2009 05:09 Uhr 590 cm 17.12.2009 15:39 Uhr
Wismar 441 cm 23.12.2009 06:40 Uhr 577 cm 17.12.2009 18:39 Uhr
Warnemünde 448 cm 23.12.2009 05:26 Uhr 567 cm 17.12.2009 19:05 Uhr
Sassnitz 466 cm 23.12.2009 02:03 Uhr 559 cm 17.12.2009 09:35 Uhr
Koserow 466 cm 23.12.2009 01:54 Uhr 563 cm 17.12.2009 10:12 Uhr

Abbildung  5: Wasserstandsverlauf in Wismar, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Wismar

Abbildung  6:  Hauptwerte Dezember 2009 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte Dezember 2009 von ausgewählten Ostseestationen

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 24.12.2009 23.12.2009 23.12.2009
NW 502 464 491
MW 515 510 514
HW 532 580 542
Datum 18.12.2009 17.12.2009 2.12.2009
Reihe MW 1998/2007 505 505 511

Abbildung  7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung  8: Hauptwerte  Dezember 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte Dezember 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Nov.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht November 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im November 2009

Das erste Niedrigwasser des Abflussjahres 2010 wurde in der Nacht vom 18. zum 19.11.2009 beobachtet.
Die Wetterkarte vom 18.11.2009 zeigte am Morgen Tief "Ingmar" (982 hPa) nordöstlich von Viking, Sturmtief "Jürgen" (990 hPa) bei Irland und Hochdruckgebiet "Beata" (1024 hPa) über Südfrankreich und den Alpen.
Während Tief "Ingmar" langsam nach Norden zog, bewegte sich das Sturmtief rasch unter Vertiefung nach Osten. Mittags wurde die Zyklone als Orkantief bewertet (989 hPa); es lag im Süden der Forties - auf rasanter Bahn in Richtung Südschweden. In den frühen Morgenstunden des nächsten Tages war das Tief über der zentralen Ostsee angelangt.
Die südliche und westliche Ostsee lag an beiden Tagen unter dem Einfluss des Tiefs. Es erzeugte an seiner Südseite steifen bis stürmischen Wind um Südwest.
Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

18.11.2009
3 Uhr

18.11.2009
9 Uhr

19.11.2009
3 Uhr

19.11.2009
9 Uhr

Nördliche Ostsee WSW 4 SW 5 NW 2 NNW 3 Bft.
Zentrale Ostsee SW 5 SW 5 NW 5 WNW 5 Bft.
Südöstliche Ostsee WSW 5 WSW 6 WNW 7 W 6 Bft.
Südliche Ostsee WSW 5 SSW 6 W 6 WSW 5 Bft.
Westliche Ostsee SW 6 SSW 7 SW 5 WSW 6 Bft.

An unserer Küste zeigt die Station Warnemünde die Windentwicklung:

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde am 18. und 19. November 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde am 18. und 19.November 2009

An der deutschen Küste wurde im Bereich der Kieler Bucht Wind bis Windstärke 9 Beaufort gemessen.

Wind: Leuchtturm Kiel, Travemünde und Greifswalder Oie

Windrichtung und Windgeschwindigkeit (Bft), Daten vom DWD und WSA

 

 

LT Kiel

Travemünde

Greifswalder Oie

18.11.2009 00:00 SW 6 SW 5 WSW 4
  03:00 SSW 6 SSW 4 SW 5
  06:00 SW 6 SSW 4 SW 5
  09:00 SSW 8 SSW 5 SSW 5
  12:00 SSW 8 SSW 5 SSW 6
  15:00 W 9 SW 6 SSW 7
  18:00 W 8 W 5 W 7
  21:00 WSW 7 WSW 4 W 7
19.11.2009 00:00 SW 5 WSW 4 W 6
  03:00 WSW 6 SW 5 WSW 5
  06:00 SW 6 SW 5 SSW 4
  09:00 SW 7 SW 5 SW 5
  12:00 SW 6 SW 5 SW 5
  15:00 SW 6 SSW 3 WSW 4
  18:00 SSW 6 SW 3 S 4
  21:00 SW 6 SSW 3 SW 5

Im Tagesverlauf fiel der Wasserstand an der gesamten Küste und erreichte mit 371 cm in Flensburg den niedrigsten Wert.

Abbildung 2: Niedrigwasser am 18./19.11.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 2: Niedrigwasser am 18./19.11.2009

Abbildung 3: Extremwerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 3: Extremwerte entlang der Küste

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 18.11.2009 371 cm
Lübeck 19.11.2009 382 cm
Neustadt 19.11.2009 383 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 19.11.2009 384 cm
Rostock 19.11.2009 393 cm
Warnemünde 19.11.2009 396 cm

Monatsmittelwerte November 2009 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
506 cm 507 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    507 cm 511 cm
Monatsmittelwert
November 2009 (MESZ)
487 cm 487 cm 487 cm 490 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im November in Schleswig-Holstein (Kiel 19 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 21 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im November 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im November 2009

Abbildung 5: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 5: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 371 cm 18.11.2009 21:30 Uhr 552 cm 09.11.2099 20:31 Uhr
Eckernförde 392 cm 18.11.2009 22:21 Uhr 552 cm 09.11.2099 20:22 Uhr
Kiel-Holtenau 389 cm 18.11.2009 21:41 Uhr 554 cm 09.11.2099 20:46 Uhr
Wismar 384 cm 19.11.2009 03:32 Uhr 550 cm 09.11.2099 17:02 Uhr
Warnemünde 396 cm 19.11.2009 02:46 Uhr 541 cm 09.11.2099 21:18 Uhr
Sassnitz 404 cm 19.11.2009 01:48 Uhr 530 cm 29.11.2099 19:24 Uhr
Koserow 410 cm 19.11.2009 02:19 Uhr 528 cm 30.11.2099 09:32 Uhr

Abbildung 6: Hauptwerte  November 2009 von ausgewählten Ostseestationen, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 6: Hauptwerte November 2009 von ausgewählten Ostseestationen

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Koserow, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Koserow

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 18.11.2009 18.11.2009 18.11.2009
NW 469 398 454
MW 493 488 493
HW 515 541 524
Datum 01.11.2009 09.11.2009 30.11.2009
Reihe MW 1998/2007 511 510 516

Abbildung 8: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 8: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 9: Hauptwerte  November 2009 von ausgewählten Bodden- und  Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 9: Hauptwerte November 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Okt.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Oktober 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Oktober 2009

Das zweite Niedrigwasser des Abflussjahres 2009 ereignete sich am 3.10.2009.
Das umfangreiche Sturmtief "Sören" (971 hPa) zog am 2.10. von den Shetlands in Richtung Finnland. Das Hoch "Tomke" (1020 hPa) wanderte von der Biskaya nach Südosten. In der Nacht zum 4.10. befand sich das Sturmtief (973 hPa) zwischen Norwegen und Finnland.
Verantwortlich für das Niedrigwasser war der zunehmende Einfluss der Zyklone. Der Wind wehte am 3.10. aus westlichen Richtungen und drehte im Laufe des Tages aus Westsüdwest 7 Beaufort. Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

03.10.2009
3 Uhr

03.10.2009
9 Uhr

04.10.2009
3 Uhr

04.10.2009
9 Uhr

Nördliche Ostsee W 4 SSW 4 WSW 7 SW 7
Zentrale Ostsee W 3 SSW 4 WSW 7 SW 7
Südöstliche Ostsee WSW 3 WSW 6 WSW 7 WSW 7
Südliche Ostsee WSW 5 WSW 7 WSW 7 WSW 8
Westliche Ostsee SW 6 WSW 7 WSW 7 WSW 7

Abbildung 1: Windentwicklung in Travemünde am 3. und 4.Oktober 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Travemünde am 3. und 4 Oktober 2009

Bis zum Abend war der Wasserstand in der Kieler und in der Lübecker Bucht um einen Meter gefallen. Der niedrigste Wert wurde mit 395 cm in Flensburg gemessen. Westlich Rügens sanken die Wasserstände um 70 bis 80 Zentimeter und östlich Rügens um 50 - 60 Zentimeter unter dem mittleren Wasserstand.

Abbildung 2: Niedrigwasser am 3.10.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 2: Niedrigwasser am 3.10.2009

Abbildung 3: Wasserstandswerte entlang der deutschen Küste, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: Wasserstandswerte entlang der deutschen Küste

Die niedrigsten Wasserstände in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurden wie folgt ermittelt:

Schleswig-Holstein    
Flensburg 04.10.2009 395 cm
Eckernförde 03.10.2009 398 cm
Kiel Holtenau 03.10.2009 399 cm
Schleswig 04.10.2009 399 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 03.10.2009 411 cm
Rostock 04.10.2009 412 cm
Timmendorf 03.10.2009 421 cm

Am 12.10.2009 wurde die Hochwassermarke von 600 cm in Wismar erreicht.
Die Wetterkarte vom Vortag zeigte Sturmtief "Vali I" (999 hPa) über den Shetlands und das Randtief "Vali II" (1009 hPa) über Pommern. Während sich das Sturmtief in Richtung Polen bewegte, zog das andere Tief unter Verstärkung nach Lettland. Die Hochdruckzone "Vanessa" (1030 hPa) reichte von Irland bis Ostgrönland und verlagerte sich langsam nach Südengland bis Mittelnorwegen. Über Norditalien bildete sich das kleine Tief "Wimar".
Frischer bis starker nördlicher Wind über der gesamten Ostsee brachte den Wasserstandsanstieg an der deutschen Küste.
Erhöhte Wasserstände waren die Folge:

Schleswig-Holstein    
Lübeck 12.10.2009 595 cm
Kiel Holtenau 12.10.2009 591 cm
Neustadt 12.10.2009 589 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 12.10.2009 600 cm
Timmendorf 12.10.2009 595 cm
Rostock 12.10.2009 588 cm

Die Wetterlage für die nächsten Tage war bestimmt durch zwei umfangreiche Druckgebiete über West- und Osteuropa, die sich in den kommenden Tagen nur langsam veränderten.
Der 13.10. wurde durch die schon genannte Hochdruckzone (1031 hPa) vom Cornwall "Vanessa" bis zur Norwegischen See "Wiebke" geprägt.
Das umfangreiche Tiefdruckgebiet über Osteuropa enthielt auch 2 Kerne, einmal Tief "Vali" (1003 hPa) über Weißrussland und den sich zum Sturmtief entwickelten "Wimar" (993 hPa) über dem Balkan.
Am Folgetag hatte sich die Hochdruckzone auf 1036 hPa verstärkt und auch das Sturmtief hatte gegen Mittag einen Druckabfall auf 986 hPa und lag jetzt über Weißrussland. Ganz allmählich wieder auffüllend und sehr langsam nach Nordwesten ziehend befand es sich um Mitternacht als kräftiges Tief (1000 hPa) über Ostpolen.
Während sich das umfangreiche Hoch "Wiebke" (1036 hPa) über Mittelskandinavien bis zum 15.10. weiter abschwächte, zog Tief "Wimar" jetzt mit 1012 hPa langsam nach Nordosten.

Die Windentwicklung vom 12. bis zum 15.10. zeigte für die gesamte Ostsee durchgängig einen Wind aus nördlicher Richtung. In der nördlichen Ostsee blieb es in diesem Zeitraum bei 6 - 7 Bft; in der zentralen Ostseegebiete nahm der Wind von 6 auf 8 Bft zu. Die südöstliche und südliche Ostsee verzeichneten die höchsten Windgeschwindigkeiten mit 8 - 9 Bft am 14. - 15.10., in der westlichen Ostsee wurden maximal 6 - 7 Bft erreicht.
Die Messstationen entlang der deutschen Küste registrierten ebenfalls maximale Windstärken von 7 Bft, wobei der starke Wind (6 Bft) überwiegte.

Abbildung 4: Windentwicklung am 14.-15.10.2009 in Stahlbrode (Greifswalder Bodden), GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 4: Windentwicklung am 14. - 15.10.2009 in Stahlbrode (Greifswalder Bodden)

Der anhaltende starke Nordwind behinderte das Absinken der erhöhten Wasserstände vom 12.10. und die erneute Zunahme der Windgeschwindigkeit am 14. und 15.10. führte zu einem weiteren Anstieg des Wassers bis in den Hochwasserbereich.

Abbildung 5: Sturmflut am 14./15.10.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Sturmflut am 14./15.10.2009

Abbildung 6: Wasserstandswerte entlang der Küste, GIF-Graphik: 5 KB

Abbildung 6: Wasserstandswerte entlang der Küste

Der höchste Wasserstand wurde in Koserow mit 639 cm ermittelt. In der Kieler Bucht und in der Mecklenburger Bucht registrierten die Pegel Werte bis 632 cm.

Schleswig-Holstein    
Lübeck 15.10.2009 632 cm
Kiel Holtenau 15.10.2009 625 cm
Travemünde 15.10.2009 624 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Koserow 15.10.2009 639 cm
Wismar 15.10.2009 629 cm
Greifswald 14.10.2009 628 cm

Für das Stettiner Haff gehört dieses hydrologische Ereignis zu den seltenen Fällen der letzten Jahrzehnte.
Die Kombination aus den hohen Wasserständen im Haff seit dem 6.10., dem langanhaltenden Nordwind seit dem 12.10. und dem –möglicherweise- erhöhten Abfluss der Oder führten zu einem neuen Hochwasserwert für Ueckermünde.
Seit dem 6.10. registrierte der Pegel in Ueckermünde Wasserstände über 530 cm und teilweise auch schon von einem halben Meter über dem mittleren Wasserstand.
Bis zum 12. - 13.10. stiegen die Wasserstände auf 570 cm an. Dann kommt innerhalb kürzester Zeit eine erneute Wettersituation, die ein weiteres Auffüllen des Haffs verursacht. Die Sturmflut an der Außenküste füllte das Haff über den Kanal von Swinoujscie und den Peenestrom weiter kontinuierlich auf. Der Abfluss der Oder war durch den hohen Füllungsgrad des Haffs behindert und dies führte zu einem Rückstau.
Für Ueckermünde gibt es den neuen Hochwasserwert von 624 cm; damit wird der bisherige Wert vom 4.11.1995 mit 615 cm ersetzt.
Regelmäßiger Beginn der Beobachtung in Ueckermünde war das Abflussjahr 1947.
Auch an den beiden polnischen Stationen wurde ein neuer Hochwasserwert gemessen: Szczecin: 624 cm und Trzebiez: 624 cm (12 bzw. 17 cm höher als der bisherige Hochwasserwert.)

Abbildung 7: Hochwasserverlauf im Kleinen Haff  vom 12.-16.10.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 7: Hochwasserverlauf im Kleinen Haff vom 12. - 16.10.2009

Mit dem 31.10.2009 endet das Abflussjahr 2009. Die folgende Grafik zeigt die in diesem Zeitraum aufgetretenen Hoch- bzw. Niedrigwasser.

Abbildung 8: Hoch- bzw. Niedrigwasser im Abflussjahr 2009, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 8: Hoch- bzw. Niedrigwasser im Abflussjahr 2009

Monatsmittelwerte Oktober 2009 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 502 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    502 cm 504 cm
Monatsmittelwert
Oktober 2009 (MESZ)
521 cm 522 cm 524 cm 529 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Oktober in Schleswig-Holstein (Kiel 20 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 25 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 9: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Oktober 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 9: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Oktober 2009

Abbildung 10: Wasserstand in Kiel im Vergleich zur 10-jährigen Reihe , GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 10: Wasserstand in Kiel im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 395 cm 04.10.2009 09:07 Uhr        
Eckernförde 398 cm 03.10.2009 22:23 Uhr 621 cm 15.10.2099 03:33 Uhr
Kiel-Holtenau 399 cm 03.10.2009 23:10 Uhr 625 cm 15.10.2099 03:33 Uhr
Wismar 411 cm 03.10.2009 23:47 Uhr 629 cm 15.10.2099 06:49 Uhr
Warnemünde 432 cm 04.10.2009 02:11 Uhr 617 cm 15.10.2099 07:46 Uhr
Sassnitz 466 cm 04.10.2009 03:15 Uhr 608 cm 15.10.2099 02:59 Uhr
Koserow 455 cm 03.10.2009 22:32 Uhr 639 cm 15.10.2099 07:21 Uhr

Abbildung 11: Hauptwerte  Oktober 2009 von ausgewählten Ostseestationen , GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 11: Hauptwerte Oktober 2009 von ausgewählten Ostseestationen

Abbildung 12:Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 12: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 5.10.2009 3.10.2009 4.10.2009
NW 481 442 482
MW 529 525 536
HW 598 628 624
Datum 15.10.2009 14.10.2009 15.10.2009
Reihe MW 1998/2007 507 503 508

Abbildung 13: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 13: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 14:Hauptwerte  Oktober 2009 von ausgewählten Bodden- und  Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 14: Hauptwerte Oktober 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Sep.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht September 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im September 2009

Kurz nach Beginn des meteorologischen Herbstanfangs zog am 3.9.2009 langsam ein Tief vom Südwesten Irlands ostnordostwärts. Am Morgen des 4.9.2009 hatte es sich zum Sturmtief "ex-Danny" entwickelt und lag mit 980 hPa im Raum Skaggerak.
Der Wind drehte entlang der Küste von Südsüdost auf Süd bis Südwest und erreichte in der vergangenen Nacht am Leuchtturm Kiel schon Windstärke 7 Bft.

Abbildung 1: Windentwicklung am Leuchtturm Kiel am 4. und 5.September 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 1: Windentwicklung am Leuchtturm Kiel am 4. und 5.September 2009

Im Laufe des Tages bestimmte das umfangreiche Sturmtief mit seiner Südwestströmung die gesamte Ostsee. Von der nördlichen über die zentrale bis zur westlichen Ostsee wurde Windstärke 6 - 7 Bft registriert.
Bis zum Mittag des 4.9.2009 hatte sich die Zyklone nur bis zum Westausgang des Skaggerak bewegt und der Kerndruck lag etwas höher: bei 982 hPa.
Der andauernde Wind führte zu einem Wasserstandsabfall in der Kieler Bucht bis knapp einen Meter unter dem mittleren Wasserstand. In der Lübecker Bucht brachte der Wind einen Effekt von einem Dreiviertelmeter und je weiter östlich die Gebiete betrachtet werden, umso geringer war der Wasserstandsabfall.

Abbildung 2: niedrige Wasserstände am 4.9.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 2: niedrige Wasserstände am 4.9.2009

Am 5.9.2009 drehte der Wind auf westliche Richtungen und nahm nur langsam an Stärke ab. Das Sturmtief war nach Südnorwegen gewandert und lag einen Tag später über Südskandinavien.

Abbildung 3: Wasserstandsverlauf entlang der deutschen Küste, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 3: Wasserstandsverlauf entlang der deutschen Küste

Die niedrigsten Wasserstände in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurden wie folgt ermittelt:

Schleswig-Holstein    
Eckernförde 04.09.2009 403 cm
Flensburg 04.09.2009 404 cm
Kiel-Holtenau 04.09.2009 407 cm
LT Kiel 04.09.2009 407 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 04.09.2009 421 cm
Timmendorf 04.09.2009 427 cm
Rostock 04.09.2009 430 cm

Erhöhte Wasserstände bis knapp einem Meter über dem mittleren Wasserstand wurden in der Nacht vom 13. zum 14.9.2009 registriert.
Das umfangreiche Hochdruckgebiet "Petra" (1040 hPa) herrschte ab dem 10. September erst bei Irland einige Tage und hatte dann am 12.9.2009 seinen Schwerpunkt über den Britischen Inseln. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich Tief "Kunibert" (995 hPa) nordöstlich von Island und wanderte zur Norwegischen Küste. Am 13.9.2009 hält sich Hoch "Petra" noch immer nördlich von Irland auf und lässt Gewittertief "Kunibert" östlich vorbeiziehen in Richtung Süden. Die Zyklone (1011 hPa) befindet sich jetzt über Südschweden. Etwa 24 Stunden später hat sie Sachsen erreicht; der Kerndruck hat sich weiter aufgefüllt auf 1015 hPa. Kaum ist das Tief am Hoch vorbeigezogen, breitet sich "Petra" über Südnorwegen und den Orkneys weiter aus und wandert ostwärts.
Vom 12. bis zum 14. September drehte der Wind in der Nördlichen und Zentralen Ostsee von Südwest 2 - 3 Bft auf Nordnordost 4 - 5 Bft; in der Südlichen und Südöstlichen Ostsee änderte sich die Richtung von West 2 - 3 Bft auf Ostnordost 4 - 5 Bft.
Seit dem 10.9. registrierten die Windmessgeräte an der deutschen Küste schwachen bis mäßigen Wind um Nordwest; dieser nahm am 13.9. deutlich auf 5 - 6 Bft zu und drehte dabei auf Nordost. Diese Winddrehung ließ den Wasserstand ansteigen.

Abbildung 4: Windentwicklung in Travemünde am 13./14.9.2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 4: Windentwicklung in Travemünde am 13./14.9.2009

Schleswig-Holstein    
Lübeck 04.09.2009 599 cm
Neustadt 04.09.2009 594 cm
Travemünde 04.09.2009 593 cm
     
Mecklenburg-Vorpommern    
Wismar 04.09.2009 592 cm
Timmendorf 04.09.2009 590 cm
Rostock 04.09.2009 583 cm

Abbildung 5: Wasserstand am 13./14.9.2009, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 5: Wasserstand am 13./14.9.2009

In der Kieler und Lübecker Bucht drückt das Wasser mit fast einem Meter über dem Mittelwasser auf die Küste. An den weiter im Osten gelegenen Küstenabschnitten weht der Wind mit 4 - 5 Beaufort nicht ganz so stark.

Abbildung 6: erhöhte Wasserstände am 13./14.09.2009 an der deutschen Küste, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 6: erhöhte Wasserstände am 13./14.09.2009 an der deutschen Küste

Monatsmittelwerte September 2009 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
508 cm 510 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    512 cm 512 cm
Monatsmittelwert
September 2009 (MESZ)
503 cm 506 cm 508 cm 511 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im September in Schleswig-Holstein (Kiel 5 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 1 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 7: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im September 2009, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im September 2009

Abbildung 8: Wasserstand in Travemünde  im Vergleich zur 10- jährigen Reihe; Jahresverlauf, GIF-Graphik: 8 KB

Abbildung 8: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10- jährigen Reihe; Jahresverlauf

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 404 cm 04.09.2009 14:18 Uhr 584 cm 13.09.2099 22:38 Uhr
Eckernförde 403 cm 04.09.2009 12:34 Uhr 589 cm 14.09.2099 00:35 Uhr
Kiel-Holtenau 407 cm 04.09.2009 12:34 Uhr 590 cm 13.09.2099 22:27 Uhr
Wismar 421 cm 04.09.2009 11:58 Uhr 592 cm 14.09.2099 01:50 Uhr
Warnemünde 437 cm 04.09.2009 13:24 Uhr 573 cm 14.09.2099 00:54 Uhr
Sassnitz 478 cm 04.09.2009 15:47 Uhr 551 cm 13.09.2099 20:29 Uhr
Koserow 469 cm 04.09.2009 09:06 Uhr 557 cm 13.09.2099 19:23 Uhr

Abbildung 9: Hauptwerte im September 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik: 7 KB

Abbildung 9: Hauptwerte im September 2009 ausgewählter Ostseestationen

Abbildung 10: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 10: Wasserstandsverlauf in Warnemünde

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 5.9.2009 4.9.2009 4.9.2009
NW 475 461 485
MW 505 508 515
HW 545 565 550
Datum 15.9.2009 13.9.2009 14.9.2009
Reihe MW 1998/2007 513 512 517

Abbildung 11: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 11: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 12: Hauptwerte im September 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik: 6 KB

Abbildung 12: Hauptwerte im September 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Aug.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht August 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im August 2009

Extreme Wasserstandsereignisse traten im August nicht auf.

Der Wasserstand schwankte an der gesamten Außenküste im Bereich 40 cm unter und 40 cm über dem mittleren Wasserstand.

Die höchsten und niedrigsten Wasserstände in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurden wie folgt ermittelt:

Schleswig-Holstein
Flensburg 19.08.2009 544 cm
Heiligenhafen 21.08.2009 544 cm
Eckernförde 29.08.2009 460 cm
Kiel-Holtenau 29.08.2009 460 cm

Mecklenburg-Vorpommern
Rostock 21.08.2009 544 cm
Wismar 29.08.2009 464 cm

Abbildung 1: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im August 2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1 : Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im August 2009

Monatsmittelwerte August 2009 und die langjährigen Reihen

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
506 cm 509 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    513 cm 513 cm
Monatsmittelwert
August 2009 (MESZ)
507 cm 508 cm 511 cm 510 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im August in Schleswig-Holstein (Kiel 1 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 3 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 2: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10 jährigen Reihe; Jahresverlauf, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 2: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe; Jahresverlauf

Abbildung 3: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe; Monatsverlauf, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 3: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe; Monatsverlauf

Abbildung 4: Hauptwerte im August 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 4: Hauptwerte im August 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 462 cm 29.08.2009 07:13 Uhr 544 cm 19.08.2009 15:38 Uhr
Eckernförde 460 cm 29.08.2009 07:51 Uhr 540 cm 19.08.2009 16:02 Uhr
Kiel-Holtenau 460 cm 29.08.2009 07:46 Uhr 538 cm 19.08.2009 16:31 Uhr
Wismar 464 cm 29.08.2009 08:10 Uhr 536 cm 03.08.2009 18:58 Uhr
Warnemünde 478 cm 29.08.2009 08:25 Uhr 532 cm 03.08.2009 19:37 Uhr
Sassnitz 492 cm 29.08.2009 08:30 Uhr 536 cm 19.08.2009 08:12 Uhr
Koserow 489 cm 29.08.2009 08:45 Uhr 537 cm 19.08.2009 09:10 Uhr

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Wismar, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 5: Wasserstandsverlauf in Wismar

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 30.8.2009 29.8.2009 29.8.2009
NW 488 484 499
MW 508 507 516
HW 527 536 539
Datum 7.8.2009 4.8.2009 4.8.2009
Reihe MW 1998/2007 510 512 517

Abbildung 6: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 7: Hauptwerte im August 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 7: Hauptwerte im August 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Juli
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Juli 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Juli 2009

Die Wasserstände im Juli 2009 bewegten sich überwiegend um den Mittelwasserbereich. Hoch- oder Niedrigwasserereignisse sind nicht aufgetreten.

In Schleswig-Holstein fiel der Wasserstand am 20.7.2009 in Flensburg auf 449 cm; Tief "Volkrat" - über der Nordsee liegend- brachte den frischen Südwestwind.
Für Mecklenburg-Vorpommern wurde der niedrigste Wert am 10.7.2009 in Wismar mit 467 cm ermittelt.

Auf der Vorderseite des Tiefs "Wolfgang" bei Schottland wurden am 23.7.2009 kräftige Gewitter nach Mecklenburg geführt. Der Wind drehte allgemein von Süd auf Nordwest. Während eines Gewitterdurchganges wurden in Warnemünde gegen Abend kurzzeitig 18 m/s aus Nord registriert. Der Wasserstand stieg daraufhin in Rostock kurz an und erreicht mit 556 cm den höchsten Wert im Juli an der deutschen Küste.

Die Schwankungsbreite des Wasserstandes im Juli 2009 zeigt gegenüber den beiden Vorjahren keine größeren Abweichungen, ein "normaler" Juli eben.

  Juli 2007 Juli 2008 Juli 2009
Flensburg 84 cm 80 cm 83 cm
Warnemünde 61 cm 54 cm 62 cm
Greifswald 59 cm 49 cm 51 cm
Koserow 53 cm 45 cm 49 cm
Althagen 39 cm 46 cm 36 cm
Ueckermünde 30 cm 39 cm 25 cm

Abbildung 1: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juli 2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juli 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
507 cm 510 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    514 cm 514 cm
Monatsmittelwert
Juli 2009 (MESZ)
506 cm 507 cm 510 cm 508 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Juni in Schleswig-Holstein (Kiel 1 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Warnemünde 4 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 2: Wasserstand in Koserow  im Vergleich zur 10- jährigen Reihe, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 2: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 3: Hauptwerte im Juli 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 3: Hauptwerte im Juli 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 449 cm 20.07.2009 20:24 Uhr 532 cm 18.07.2009 01:04 Uhr
Eckernförde 456 cm 20.07.2009 22:26 Uhr 533 cm 18.07.2009 02:15 Uhr
Kiel-Holtenau 463 cm 20.07.2009 21:25 Uhr 532 cm 18.07.2009 01:10 Uhr
Wismar 467 cm 10.07.2009 11:26 Uhr 536 cm 23.07.2009 20:23 Uhr
Warnemünde 475 cm 10.07.2009 14:44 Uhr 537 cm 23.07.2009 19:03 Uhr
Sassnitz 489 cm 21.07.2009 05:36 Uhr 529 cm 18.07.2009 16:56 Uhr
Koserow 488 cm 21.07.2009 05:14 Uhr 537 cm 18.07.2009 17:54 Uhr

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Kiel, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Kiel

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 11.7.2009 20.7.2009 10.7.2009
NW 484 477 503
MW 505 507 517
HW 520 533 529
Datum 1.7.2009 30.7.2009 28.7.2009
Reihe MW 1998/2007 508 513 518

Abbildung 5: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 5: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 6: Hauptwerte im Juli 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte im Juli 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Juni
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Juni 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Juni 2009

Zum Ende der ersten Dekade zogen mehrere Tiefdruckgebiete nacheinander von Westen nach Osten über das Gebiet der Ostsee.
Am Morgen des 11.6.2009 befand sich ein Tief (1006 hPa) östlich vom Skaggerak und über Norddeutschland folgte das nächste Tief (1000 hPa) nach. Dieses verstärkte sich zum Sturmtief "Martin" und lag gegen 19 Uhr mit 999 hPa im Kerndruck über Mecklenburg.
Am Vormittag wurde in der westlichen Ostsee noch Ostnordostwind 2 Bft gemessen; dieser drehte mit Herannahen des nächsten Tiefs auf Nordnordwest bis Westnordwest und nahm an Stärke zu.
Die Wasserstände stiegen bis zum Abend an allen Stationen an.
In Schleswig-Holstein wurde der höchste Wert in Heiligenhafen mit 560 cm gemessen; hier drückte der Nordwestwind das Wasser genau in den Fehmarnsund.
Ähnlich passierte es in der Wismar-Bucht. Das folgende Diagramm zeigt den Wasserstandsverlauf von Travemünde und Wismar. In Wismar wurden 570 cm erreicht und in Travemünde dagegen nur 550 cm.

Abbildung 1: Wasserstandsverlauf in Travemünde und Wismar am 11.6.2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1: Wasserstandsverlauf in Travemünde und Wismar am 11.6.2009

Zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr erfolgte die Winddrehung von NNE auf NNW in Travemünde und auch in Boltenhagen. In Wismar war das genau die wirksamste Richtung, die einen höheren Wasserstand gegenüber Travemünde bewirkte.
Dieses Beispiel zeigt den lokalen Effekt für zwei Stationen, die nahe beieinander liegen und doch unterschiedliche Wasserstandsverläufe zeigen, alleine durch ihre Lage .

Abbildung 2: Wind in Travemünde am 11.6.2009, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 2: Wind in Travemünde am 11.6.2009

Bekannter ist die Differenz zwischen zwei benachbarten Stationen, die an einem Flusslauf liegen, so wie Travemünde und Lübeck oder Warnemünde und Rostock. Hier ist an der von der Seeseite entfernteren Station ein 10 - 15 cm höherer Wasserstandsanstieg geläufig.
Warnemünde meldete 572 cm und Rostock mit 587 cm war der höchste Wert in Mecklenburg. Koserow erreichte mit 542 cm in Vorpommern das Maximum.
Das Sturmtief "Martin" gestaltete auch den 12.6.2009 mit starken bis stürmischen Winden. Es lag jetzt mit 995 hPa über der südlichen Ostsee, sollte sich vorrübergehend etwas abschwächen, um dann erneut mit stürmischem Wind über die westliche Ostsee zu wehen. Ganz langsam verlagerte es sich in Richtung Norden und war am 13.6.2009 mit 1000 hPa über Öland angekommen.
Am Leuchtturm Kiel zeigten die Messungen vom 11.6. (Donnerstagabend) bis zum Sonnabendfrüh durchweg WNW - W mit 7 - 8 Bft.
So fiel der Wasserstand vor allem in der Kieler Bucht durch die ungewöhnlich lange Wirkdauer des Windes 70 cm unter dem Mittelwasser ab.
In der Flensburger Förde wurde das Wasser um knapp einen Meter verdrängt (Flensburg 405 cm ). Begründet liegt es auch hier an der lokalen Eigenheit der Station. Der Wind treibt das Wasser aus der Förde in die Kieler Bucht und die Küstengestaltung verhindert ein Zuströmen neuer Wassermassen, so fällt der Wasserstand niedriger aus als an benachbarten Stationen.
Die Station Warnemünde weist eine freiere Lage zum Meer aus und die ungehindert nachdrängenden Wassermassen des umgebenden Meeres heben den Einfluss, des hier mit gleicher Stärke und aus gleicher Richtung wehenden Windes, zum Teil auf.
Auch hier stürmte der Wind von Donnerstagabend aus NW 8 - 9 Bft bis Sonnabendmittag aus WNW - NW 7 - 8 Bft, aber der Wasserstandsabfall betrug hier nur knapp 30 cm unter dem Mittelwasser.

Winddaten vom DWD und WSA Stralsund vom 11. - 13.6.2009:

 

 

LT Kiel

Warnemünde

Greifswald

11.6.2009 0 Uhr WSW 1 S 1 SSE 1 Bft.
  3 NE 4 ESE 1 E 1
  6 NE 6 ESE 4 E 3
  9 NE 7 E 4 ESE 3
  12 NNE 7 SE 2 SE 3
  15 NW 8 SE 3 SE 3
  18 WNW 6 NW 9 SSW 2
  21 W 6 NW 9 W 5
12.6.2009 0 W 7 NW 8 W 4
  3 W 7 WNW 8 WSW 4
  6 W 7 WNW 8 WSW 4
  9 WNW 7 WNW 7 W 5
  12 W 8 WNW 7 W 6
  15 W 8 WNW 8 W 5
  18 WNW 8 WNW 8 WSW 4
  21 WNW 7 NW 8 WSW 4
13.6.2009 0 WNW 8 NW 8 W 4
  3 W 7 NW 8 W 5
  6 WNW 6 NW 7 W 4
  9 WNW 6 NW 7 W 5

Abbildung 3: Wasserstände entlang der Küste an 2 Beispielen im Juni, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 3: Wasserstände entlang der Küste an 2 Beispielen im Juni

Die Abbildung 3 zeigt den Wasserstandsverlauf am 11. und 12.6.2009 entlang der Küste. Am Donnerstag waren die höchsten Wasserstände in der Wismar-Bucht und in Rostock-Warnemünde; am Freitag fielen die Wasserstände vor allem in der Kieler Bucht. In Vorpommern (Sassnitz, Greifswald und Koserow ) sind wieder die lokalen Begebenheiten der Grund für die unterschiedlichen Wasserstände bei annähernd gleichen Wetterbedingungen.

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juni 2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Juni 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 504 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    508 cm 508 cm
Monatsmittelwert
Juni 2009 (MESZ)
513 cm 515 cm 515 cm 514 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Juni in Schleswig-Holstein (Kiel 12 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Warnemünde 9 cm) über den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 5: Wasserstand in Kiel  im Vergleich zur 10- jährigen Reihe, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 5: Wasserstand in Kiel im Vergleich zur 10- jährigen Reihe

Abbildung 6: Hauptwerte im Juni 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte im Juni 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 405 cm 12.06.2009 18:55 Uhr 564 cm 26.06.2009 23:10 Uhr
Eckernförde 418 cm 12.06.2009 21:07 Uhr 561 cm 26.06.2009 23:12 Uhr
Kiel-Holtenau 426 cm 12.06.2009 21:13 Uhr 557 cm 26.06.2009 22:55 Uhr
Wismar 454 cm 12.06.2009 21:02 Uhr 570 cm 11.06.2009 18:30 Uhr
Warnemünde 474 cm 12.06.2009 18:56 Uhr 572 cm 11.06.2009 21:17 Uhr
Sassnitz 478 cm 12.06.2009 18:47 Uhr 533 cm 25.06.2009 00:38 Uhr
Koserow 470 cm 12.06.2009 20:32 Uhr 542 cm 12.06.2009 01:42 Uhr

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 7: Wasserstandsverlauf in Warnemünde

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 13.6.2009 12.6.2009 12.6.2009
NW 472 452 477
MW 510 513 521
HW 554 557 550
Datum 26.6.2009 25.6.2009 25.6.2009
Reihe MW 1998/2007 501 506 512

Abbildung 8: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 8: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 9: Hauptwerte im Juni 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 9: Hauptwerte im Juni 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Mai
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Mai 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Mai 2009

Im Mai wurden keine Extremereignisse registriert; der Wasserstand bewegte sich zwischen einem halben Meter unter und einem halben Meter über dem mittleren Wasserstand.
Die niedrigsten bzw. höchsten Werte wurden wie nachfolgend ermittelt:
Schleswig-Holstein: Flensburg 439 cm und Lübeck 561 cm
Mecklenburg: Wismar 448 cm und Rostock 560 cm
Vorpommern: Stralsund 451 cm und Koserow 558 cm.

Das Maximum von Rostock hängt mit dem Gewittertief "Erich" (1013 hPa) zusammen. Dieses zog am Himmelfahrtstag von Belgien nach Nordosten und befand sich am folgenden Tag (1003 hPa) über Mittelschweden.
Am späten Nachmittag (21.5.2009) überquerte das Tief mit heftigen Gewittern Mecklenburg. Gegen 16:30 Uhr wurde der tiefste Luftdruck mit 1010 hPa über Boltenhagen, gegen 17:45 Uhr 1009 hPa über Warnemünde und gegen 18:45 Uhr 1005 hPa über Varnkewitz gemessen. Die Windgeschwindigkeit erreichte lokal in Warnemünde 16 m/s und der Wind drehte am Nachmittag wie folgt: ESE - E - N - NE - E - S - W.

Abbildung 1: Windrichtung- und Geschwindigkeit in Warnemünde am 21.5.2009, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 1: Windrichtung- und Geschwindigkeit in Warnemünde am 21.5.2009

Ausgelöst wurde bei diesem Durchgang ein plötzlicher Wasserstandsanstieg um einen halben Meter innerhalb kurzer Zeit in Rostock.

Abbildung 2: Wasserstandsverlauf in Warnemünde und Rostock, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 2: Wasserstandsverlauf in Warnemünde und Rostock

Tagsüber war die Wanderung des Tiefs von Westen nach Osten - der Luftdruck fiel stetig bis in die Abendstunden - auch am Wasserstand zu verfolgen; dieser stieg allmählich an und zeigte beim Durchgang der Gewitter den kurzen Wasserstandsanstieg. So löste das meteorologisches Ereignis mit dem Windanstieg und der Winddrehung eine seebärverwandte Welle in Rostock aus.
Ein echter Seebär wäre an der Außenküste mit mindestens einem halben Meter erkennbar gewesen.

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Mai 2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 3 : Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Mai 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
498 cm 501 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    501 cm 499 cm
Monatsmittelwert
Mai 2009 (MESZ)
500 cm 500 cm 500 cm 497 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im Mai in Schleswig-Holstein (Kiel 2 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Warnemünde 1 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 4: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 5: Hauptwerte im Mai 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 5: Hauptwerte im Mai 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 439 cm 27.05.2009 10:26 Uhr (550 cm 14.05.2009 23:22 Uhr)
Eckernförde 450 cm 04.05.2009 07:11 Uhr 548 cm 31.05.2009 00:25 Uhr
Kiel-Holtenau 452 cm 04.05.2009 06:43 Uhr 547 cm 31.05.2009 00:10 Uhr
Wismar 448 cm 05.05.2009 11:04 Uhr 552 cm 29.05.2009 08:34 Uhr
Warnemünde 461 cm 09.05.2009 13:15 Uhr 548 cm 29.05.2009 09:56 Uhr
Sassnitz 467 cm 05.05.2009 16:46 Uhr 532 cm 29.05.2009 03:27 Uhr
Koserow 465 cm 05.05.2009 17:32 Uhr 558 cm 29.05.2009 02:28 Uhr

Abbildung 6: Wasserstandsverlauf in Koserow, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Wasserstandsverlauf in Koserow

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 6.5.2009 5.5.2009 6.5.2009
NW 460 459 461
MW 494 497 503
HW 524 552 546
Datum 15.5.2009 29.5.2009 30.5.2009
Reihe MW 1998/2007 498 499 505

Abbildung 7: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 8: Hauptwerte im Mai 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte im Mai 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Apr.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht April 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im April 2009

Im April 2009 beeinflussten überwiegend Hochdruckgebiete unser Wetter. Der mäßige bis frische Wind über der westlichen Ostsee wehte meistens aus Richtungen um Ost. Stürmischer Wind wurde nur vereinzelt am Leuchtturm Kiel und am Kap Arkona gemessen.

Der höchste Wasserstand wurde am 16.4.2009 in Schleswig mit 554 cm beobachtet. Über Skandinavien sorgte am 15.4.2009 hoher Luftdruck ( Hoch "Quinta") und das Tief "Quirin" über der Bretagne für Ostwind. Die Windgeschwindigkeit nahm von 4 Bft im Laufe des Tages auf 6 Bft zu.

Am 19.4.2009 registrierte der Pegel in Rostock den niedrigsten Wert mit 448 cm. Das Hoch "Quinta" weitete sich von Südskandinavien über das Gebiet der Ostsee aus. In der westlichen Ostsee wurde an diesem Tag Ostwind mit 5 Beaufort, abnehmend auf 2 Bft, erfasst.

Die Schwankungsbreite des Wasserstandes nahm im Frühlingsmonat gegenüber den Vormonaten wie gewohnt ab. Die Werte ähneln denen des Vorjahres ( es gab auch keine Extremwerte):

  April 2008 April 2009
Flensburg 73 cm 88 cm
Warnemünde 64 cm 71 cm
Greifswald 60 cm 68 cm
Koserow 62 cm 58 cm
     
Althagen 37 cm 41 cm
Ueckermünde 45 cm 42 cm

Abbildung 1: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im April 2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im April 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
498 cm 501 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    501 cm 499 cm
Monatsmittelwert
April 2009 (MESZ)
501 cm 504 cm 499 cm 493 cm

Die Monatsmittelwerte lagen im April in Schleswig-Holstein (Kiel 3 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Warnemünde 2 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 2: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 2: Wasserstand in Warnemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 3: Hauptwerte im April 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 3: Hauptwerte im April 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 457 cm 19.04.2009 20:24 Uhr 545 cm 16.04.2009 01:36 Uhr
Eckernförde 461 cm 19.04.2009 19:46 Uhr 541 cm 16.04.2009 00:10 Uhr
Kiel-Holtenau 460 cm 19.04.2009 19:33 Uhr 537 cm 15.04.2009 23:48 Uhr
Wismar 455 cm 19.04.2009 23:19 Uhr 532 cm 17.04.2009 13:04 Uhr
Warnemünde 453 cm 19.04.2009 23:06 Uhr 524 cm 16.04.2009 01:58 Uhr
Sassnitz 460 cm 20.04.2009 02:40 Uhr 512 cm 18.04.2009 16:11 Uhr
Koserow 459 cm 20.04.2009 03:07 Uhr 517 cm 18.04.2009 15:13 Uhr

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 27.4.2009 20.4.2009 27.4.2009
NW 486 460 481
MW 504 494 503
HW 527 528 523
Datum 17.4.2009 18.4.2009 18.4.2009
Reihe MW 1998/2007 502 500 509

Abbildung 5: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 5 KB

Abbildung 5: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 6: Hauptwerte im April 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte im April 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

März
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht März 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im März 2009

Die Wasserstände an der deutschen Küste bewegten sich in der ersten und zweiten Märzdekade zwischen 450 und 550 cm, das heißt es wurden maximale Abweichungen vom Mittelwasser von einem halben Meter erreicht.
Am 24.3.2009 stieg der Wasserstand kurzzeitig auf einen knappen Meter über dem Mittelwasser an.
Das Tiefdrucksystem über Südskandinavien zog unter Vertiefung am 23.03.2009 nach Ostsüdost in Richtung Weißrussland. Am Morgen des 24.3.2009 lag das Sturmtief "Herbert" (980 hPa) über Ostpolen und schwächte sich auf seinem weiteren Weg nach Osten ab. Der Wind hatte schon am Vortag über der gesamten Ostsee auf Nord bis Nordost gedreht und wehte mit 4 - 6 Bft über den Seegebieten. Durch die langsame Verlagerung des Tiefs "Herbert" wurde für die nächsten 24 Stunden weiterhin mit Nordwind gerechnet und damit mit einem Wasserstandsanstieg auf 60 - 70 cm über dem Mittelwasser.
Gegen 6:00 Uhr UTC war nordöstlich von Gotland eine zyklonale Krümmung (987,5 hPa) zu erkennen, die sich mit einem starken bis stürmischen Windfeld zu einem Tiefdrucktrog entwickelte und sich mittags bei Gotland befand.
Er wanderte unter Auffüllung nach Süden und lag gegen 18:00 Uhr UTC mit 992,5 hPa in der Danziger Bucht. Um Mitternacht war der Trog nicht mehr zu erkennen.
Ein Trog kann sich auf der Rückseite eines Tiefs bilden, wenn dieses noch nicht vollständig okkludiert ist und sich in seiner Verlagerung verlangsamt. Auslöser dieses Troges könnte der massive Höhenkaltlufteinbruch über der nördlichen und zentralen Ostsee gewesen sein.
Dieser unvorhergesehenen Luftdruckentwicklung und der damit verbundenen Windentwicklung folgte einen andere Wasserstandsentwicklung, als es die Wind- und Wasserstandsmodelle errechnet hatten. Zuerst stieg der Wasserstand in Koserow und erreichte gegen 11 Uhr 589 cm; der höchste Wasserstand wurde mit 599 cm 2 Stunden später in Wismar gemessen. Die Buchtenwirkung verursachte den höheren Wasserstand in diesem Gebiet. In Kiel registrierte der Pegel gegen 16 Uhr 578 cm.

Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

24.03.2009
3 Uhr

24.03.2009
9 Uhr

25.03.2009
3 Uhr

Nördliche Ostsee NNE 8 NNE 7 N 3
Zentrale Ostsee N 7 N 7 N 4
Südöstliche Ostsee N 7 NNW 8 N 3
Südliche Ostsee NNE 5 NNE 6 N 2
Westliche Ostsee NW 6 N 7 ESE 4 Bft.

Das stürmische Windfeld ist um 9 Uhr gut in der Südöstlichen Ostsee zu erkennen.

Abbildung 1: Windentwicklung in Koserow, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Koserow

Abbildung 2: Wasserstandsentwicklung am 24. und 25.3.2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 2: Wasserstandsentwicklung am 24. und 25.3.2009

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im März 2009, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im März 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 505 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    506 cm 506 cm
Monatsmittelwert
März 2009 (MESZ)
502 cm 504 cm 505 cm 502 cm

Die Monatsmittelwerte lagen in Schleswig-Holstein (Kiel 1 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Warnemünde 1 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 4: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Koserow im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 5: Hauptwerte im März 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 5: Hauptwerte im März 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 444 cm 20.03.2009 19:06 Uhr 575 cm 24.03.2009 15:07 Uhr
Eckernförde 449 cm 20.03.2009 18:48 Uhr 574 cm 24.03.2009 15:49 Uhr
Kiel-Holtenau 450 cm 20.03.2009 18:25 Uhr 578 cm 24.03.2009 16:07 Uhr
Wismar 451 cm 20.03.2009 20:13 Uhr 599 cm 24.03.2009 12:40 Uhr
Warnemünde 456 cm 20.03.2009 21:25 Uhr 577 cm 24.03.2009 14:16 Uhr
Sassnitz 469 cm 20.03.2009 22:40 Uhr 559 cm 24.03.2009 10:08 Uhr
Koserow 466 cm 31.03.2009 07:59 Uhr 589 cm 24.03.2009 10:44 Uhr

Abbildung 6: Wasserstandsverlauf in Warnemünde, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Wasserstandsverlauf in Warnemünde

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 23.3.2009 31.3.2009 17.3.2009
NW 475 464 487
MW 503 501 515
HW 524 586 560
Datum 6.3.2009 24.3.2009 24.3.2009
Reihe MW 1998/2007 507 507 517

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Althagen im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 8: Hauptwerte im März 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte im März 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Feb.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Februar 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Februar 2009

Das Hochdruckgebiet "Friederike" (1035 hPa) befand sich am 1.2.2009 über Skandinavien und den Norden Russlands und sorgte mit seiner östlichen Strömung für ein Ansteigen des Wasserstandes in der westlichen Ostsee. Im Mittel wurden über der See 6 Bft erreicht; am Leuchtturm Kiel waren es stundenweise auch 7 Beaufort aus Richtung Osten.
In Flensburg wurde mit 585 cm der höchste Wert in Schleswig-Holstein gemessen.

Die niedrigsten Wasserstände des Monats wurden am 22.2.2009 beobachtet. Die Werte erreichten 50 Zentimeter unter dem mittleren Wasserstand. Auslöser war das Tief "Wulfdieter" (995 hPa) über Nordskandinavien. Es verlagerte sich unter leichter Auffüllung in die Zentrale Ostsee und dann weiter nach Südosten. Der starke bis steife Südwind (6 - 7 Bft) herrschte am 22.2. vorwiegend in der Zentralen, Südöstlichen und Südlichen Ostsee. Vor unsere Küste drehte der Wind von Westsüdwest 4 Bft über West auf Nordwest 5 Bft.
Mit 449 cm war Flensburg der Ort mit dem niedrigsten Beobachtungswert.

Abbildung 1: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Februar 2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1 : Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Februar 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
500 cm 503 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    511 cm 514 cm
Monatsmittelwert
Februar 2009
501 cm 505 cm 505 cm 500 cm

Die Monatsmittelwerte lagen in Schleswig-Holstein (Kiel 1 cm) über den Werten der Vergleichsreihe und in Mecklenburg-Vorpommern (Warnemünde 6 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe. Der Monatsmittelwert für Februar 2007 betrug für Warnemünde 524 cm; dieser Wert beeinflusste den 10-Jahresmittelwert und deshalb liegt dieser erheblich höher als die Werte aus Schleswig-Holstein.

Abbildung 2: Wasserstand in Kiel-Holtenau im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 2: Wasserstand in Kiel-Holtenau im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 3: Hauptwerte im Februar 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 3: Hauptwerte im Februar 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 449 cm 22.02.2009 22:34 Uhr 585 cm 01.02.2009 08:17 Uhr
Eckernförde 454 cm 22.02.2009 09:04 Uhr 572 cm 01.02.2009 08:09 Uhr
Kiel-Holtenau 457 cm 22.02.2009 07:36 Uhr 576 cm 01.02.2009 07:53 Uhr
Wismar 454 cm 22.02.2009 01:28 Uhr 559 cm 11.02.2009 06:51 Uhr
Warnemünde 459 cm 22.02.2009 11:22 Uhr 548 cm 11.02.2009 07:10 Uhr
Sassnitz 459 cm 22.02.2009 13:58 Uhr 532 cm 01.02.2009 01:58 Uhr
Koserow 454 cm 22.02.2009 03:32 Uhr 540 cm 11.02.2009 11:59 Uhr

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Wismar, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 4: Wasserstandsverlauf in Wismar

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 26.2.2009 22.2.2009 22.2.2009
NW 475 454 479
MW 505 501 507
HW 537 541 529
Datum 2.2.2009 1.2.2009 1.2.2009
Reihe MW 1998/2007 511 513 523

Abbildung 5: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 5: Wasserstand in Greifswald im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 6: Hauptwerte im Februar 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Hauptwerte im Februar 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

Jan.
2009

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
"Hydrologischer Monatsbericht Januar 2009 für die Schleswig-Holsteinische und Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste"
(Wasserstandsdienst)

Wasserstand an der Schleswig-Holsteinischen und Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste im Januar 2009

Das erste Niedrigwasser des Abflussjahres 2009 wurde am 7.1.2009 beobachtet.
Am 6.1.2009 zog das Sturmtief "Bodo" (970 hPa) von der Barentssee in Richtung Nordosten; ein Trog (995 hPa) reichte nach Finnland. Das Hoch "Angelika" (1030 hPa) befand sich zu diesem Zeitpunkt über Irland und wanderte langsam nach Süden. Hier weitete sich ein Hochdruckkeil (1025 hPa) in Richtung Polen aus.
Am Morgen des 7.1.2009 lag Hoch "Angelika I" (1027 hPa) über Südirland und der Keil (1024 hPa) über Westdeutschland. Ein Tiefausläufer von der Zentralen Ostsee (1000 hPa) über dem Kattegat (1005 hPa) bis Humber (1020 hPa) schwenkte nach Südosten. Später lag der Tiefausläufer auf der Linie: Litauen-Lübecker Bucht und Themse.
Die Westsüdwestströmung über der gesamten Ostsee verstärkte sich im Laufe des 6.1.2009 und hielt bis in die Morgenstunden des Folgetages an.
An den Stationen Leuchtturm Kiel, Arkona und Greifswalder Oie wurde zeitweise Windstärke 7 Bft gemessen, ansonsten wehte überwiegend frischer bis starker Wind.

Vom DWD sind folgende Daten übermittelt worden:

 

06.01.2009
3 Uhr

06.01.2009
9 Uhr

07.01.2009
3 Uhr

07.01.2009
9 Uhr

Nördliche Ostsee W 7 WSW 8 N 5 N 6
Zentrale Ostsee W 6 W 7 NW 5 N 6
Südöstliche Ostsee W 6 WSW 6 WSW 6 WSW 7
Südliche Ostsee WSW 5 WSW 5 WSW 7 WNW 5
Westliche Ostsee WSW 4 WSW 5 WSW 7 NNW 6

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 1: Windentwicklung in Warnemünde

Die Wasserstände erreichten folgende Werte:

Schleswig-Holstein:

Flensburg 394 cm
LT Kalkgrund 397 cm
Lübeck 399 cm

Mecklenburg-Vorpommern:

Wismar 406 cm
Timmendorf 411 cm
Greifswald 424 cm

Abbildung 2: Niedrigwasser vom 7.1.2009, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 2: Niedrigwasser vom 7.1.2009

Im Laufe des Tages drehte der Wind von südwestlichen Richtungen auf nordwestliche Richtungen und teilweise auch auf Nord. Dadurch folgten dem Niedrigwasser gegen Abend erhöhte Wasserstände. In Langballigau wurde der höchste Wert des Monats mit 593 cm gemessen.

Abbildung 3: Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Januar 2009, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 3 : Wasserstand in Kiel, Warnemünde und Koserow im Januar 2009

Monatsmittelwerte Wasserstand 7 Uhr

 

Kiel

Travemünde

Warnemünde

Koserow

Monatsmittelwert
Reihe 1996/2005
501 cm 503 cm    
Monatsmittelwert
Reihe 1998/2007
    507 cm 512 cm
Monatsmittelwert
Januar 2009
495 cm 497 cm 499 cm 501 cm

Die Monatsmittelwerte lagen in Schleswig-Holstein (Kiel 6 cm) und in Mecklenburg-Vorpommern (Koserow 11 cm) unter den Werten der Vergleichsreihe.

Abbildung 4: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 8 KB

Abbildung 4: Wasserstand in Travemünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 5: Hauptwerte im Januar 2009 ausgewählter Ostseestationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 5: Hauptwerte im Januar 2009 ausgewählter Ostseestationen

Folgende Extremwerte wurden gemessen (vorläufige Werte): MEZ

  Minimum Maximum
             
Flensburg 394 cm 07.01.2009 06:54 Uhr 591 cm 07.01.2009 22:57 Uhr
Eckernförde 404 cm 07.01.2009 06:21 Uhr 586 cm 07.01.2009 22:45 Uhr
Kiel-Holtenau 404 cm 07.01.2009 04:52 Uhr 587 cm 07.01.2009 22:06 Uhr
Wismar 406 cm 07.01.2009 03:24 Uhr 560 cm 07.01.2009 18:57 Uhr
Warnemünde 432 cm 07.01.2009 06:08 Uhr 559 cm 08.01.2009 01:33 Uhr
Sassnitz 451 cm 06.01.2009 21:30 Uhr 544 cm 07.01.2009 16:55 Uhr
Koserow 442 cm 07.01.2009 03:39 Uhr 550 cm 07.01.2009 15:37 Uhr

Abbildung 6: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 6: Wasserstandsverlauf in Kiel-Holtenau

Für die Bodden- und Haffgebiete in Mecklenburg-Vorpommern sind die nachfolgenden Wasserstandshauptwerte ermittelt worden; jeweils eine Station wird aufgeführt:

  Darß-Zingster Bodden Greifswalder Bodden Kleines Haff
  Althagen Greifswald Ueckermünde
Datum 13.1.2009 7.1.2009 13.1.2009
NW 485 424 467
MW 506 498 506
HW 518 548 536
Datum 17.1.2009 7.1.2009 16.1.2009
Reihe MW 1998/2007 507 510 518

Abbildung 7: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe, GIF-Graphik= 7 KB

Abbildung 7: Wasserstand in Ueckermünde im Vergleich zur 10-jährigen Reihe

Abbildung 8: Hauptwerte im Januar 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen, GIF-Graphik= 6 KB

Abbildung 8: Hauptwerte im Januar 2009 von ausgewählten Bodden- und Haffstationen

In den Bodden- und Haffgebieten bildete sich in Januar teilweise eine geschlossene Eisdecke von 10 - 15 cm.

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 © 2010 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 03.03.2010 11:43:21  
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