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MURSYS - Ostsee

   
 
 

Fischbestand

 

Vorhandene Berichte :    Februar 2012    März 2012    Mai 2012    Juni 2012    Juli 2012    Oktober 2012    Oktober+November 2012   

Okt.
und
Nov.
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei  -  Institut für Ostseefischerei

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 663. Reise des FFS "SOLEA" vom 24.10. bis 09.11.2012
(Zusammenfassung)

Baltic International Trawl Autumn Survey (BITS) in der Arkonasee, Mecklenburger- und Kieler Bucht (ICES SD 24+22)

Ziel der Herbstreise, als Bestandteil der durch den ICES koordinierten "Baltic International Trawl Survey" (BITS), war die Aufnahme der Grundfischbestände in der Mecklenburger Bucht und in der Arkona See.
Eine erste Bewertung der Surveyergebnisse deutet auf einen im Vergleich zum Jahrgang 2010 etwas stärkeren Dorschjahrgang hin (Rekruten im Längenbereich 10 - 25 cm). Der Anteil der Rekruten im Längenspektrum 26 - 40 cm nahm in allen Tiefenhorizonten, mit Ausnahme der Tiefenschicht 10 - 19 m, im Vergleich zum Vorjahr ab.

Die Konzentrationen von Flundern nahmen im Vergleich zum Vorjahr, mit Ausnahme der Tiefenschicht 40 - 59 m in der Mecklenburger Bucht, in allen Tiefenschichten ab.
Technische Probleme und starke Winde verursachten mehrere Tagesausfälle. Es wurden insgesamt 51 Fischereihols und 50 Hydrographiestationen bearbeitet.

Sauerstoff war auf allen Stationen bis zum Grund ausreichend vorhanden.
Außerdem wurden im Fehmarnbelt 4 Zusatzhols in Zusammenhang mit den Umweltverträglichkeitsuntersuchungen zur Fehmarn-Belt-Querung durchgeführt.

Okt.
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei  -  Institut für Ostseefischerei

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 662. Reise des FFS "SOLEA" vom 2. - 21.10.2012
(Zusammenfassung)

Hydroakustische Bestandsaufnahme pelagischer Fischbestände in der Ostsee

Die Reise war Bestandteil einer internationalen hydroakustischen Aufnahme pelagischer Fischbestände in der Ostsee, die vom ICES koordiniert wird. FFS "SOLEA" nahm an dieser Aufnahme zum 25. Mal teil. Das Untersuchungsgebiet umfasste die westliche Ostsee mit Kattegat, Beltsee, Sund und die Arkonasee (die ICES Untergebiete/SD 21, 22, 23 und 24). FFS "SOLEA" legte für die hydroakustischen Untersuchungen eine Messstrecke von insgesamt 1.280 sm zurück.

Wie schon im Vorjahr lagen die NASC-Werte (Nautical Area Backscattering Coefficient-Flächenstreuquerschnitt) pro nm in einigen Teilen des Untersuchungsgebietes (insbesondere in SD 21, 22 und 24) unterhalb der Langzeitmittelwerte. Allerdings lagen die Werte dabei deutlich höher als im Vorjahr 2011, mit Ausnahme von vier Rechtecken in SD 24 und 21, in denen die NASC-Werte unterhalb derjenigen von 2011 blieben.

Wie im Vorjahr konnten im Sund (Untergebiet, SD 23) dichte Ansammlungen von Heringen verzeichnet werden. Auch in einigen Gebieten der Arkonasee (SD 24) gab es höhere Streuwerte, die durch hohe Fänge bestätigt wurden.
Die Streuwerte in der Beltsee (SD 22) waren etwas bzw. deutlich höher als entsprechende Werte in den Vorjahren. Die NASC-Werte im südlichen Kattegat (SD 21) lagen bis auf wenige Ausnahmen meist unterhalb der Langzeitmittelwerte.

Zur Untersuchung der Artenverteilung wurden insgesamt 56 Fischereihols (je 30 Minuten) durchgeführt, begleitet von hydrographischen Messungen.

Juli
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Ostseefischerei:

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 259. Reise des FFS "Clupea" vom 5.7. bis 12.7.2012
(Zusammenfassung)

Untersuchungen zur Laicherbestandsstruktur, zum Anteil aktiver Laicher, zu Laichaktivitäten und zur Reifeentwicklung von Dorschen in Beziehung zur hydrographischen Situation in der Arkonasee (COBALT 3)

Der Schwerpunkt der Untersuchungen im vorliegenden Survey zielte auf die Abschätzung der reproduktiven Aktivitäten von Dorschen in Beziehung zur aktuellen hydrographischen Situation in der Arkonasee. Der Survey stellt eine zeitliche Erweiterung des COBALTSurveys mit FFS SOLEA (Juni 2012) dar.
Insgesamt wurden 20 Hols sowie hydrographische Tiefenprofil-Messungen durchgeführt. Im Verlauf der Reise wurden 16 verschiedene Fischarten gefangen; neben Dorsch waren Flunder, Wittling, Sprotte, Hering und Scholle die regelmäßig auftretenden Hauptfischarten. Der Anteil untermaßiger Dorsche (Lt>38 cm) lag im befischten Gebiet bei 64 % und damit leicht unter Vorjahresniveau.
In den tiefen Bereichen des Untersuchungsgebietes (>40 m) konnten Laichaktivitäten beobachtet werden. Der Anteil aktuell laichender Dorsche betrug 62 % und war damit überdurchschnittlich hoch.
Die Bedeutung der Arkonasee als Laichplatz für sommerlaichende Dorsche wird damit erneut bestätigt. Die potentiell reproduktive Schicht im Laichgebiet war sehr unterschiedlich ausgeprägt und wies eine Mächtigkeit von 2 - 6 m auf. Die Wassertemperaturen am Boden des zentralen Beckens in 45 m Tiefe betrug 6 - 8°C, der Salzgehaltswert lag bei 13 und der Sauerstoffgehalt minimal bei 2,2 ml/L.

Juni
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Ostseefischerei:

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 657. Reise des FFS "Solea" vom 11.6. bis 22.6.2012
(Zusammenfassung)

Untersuchungen der demersalen Fischgemeinschaft vor der deutschen Ostseeküste

Die Untersuchungen in diesem Survey dienen dazu, Kenntnisse über Veränderungen in der demersalen Fischfauna vor der deutschen Ostseeküste zu erlangen. Das Institut für Ostseefischerei (vTI-OSF) führt diesen Survey seit 2003 regelmäßig im Juni in festen Referenzgebieten (Boxen) durch. Die Boxen befinden sich in für die Ostsee charakteristischen Gebieten von der Kieler- und Mecklenburger Bucht über das Arkonabecken bis zur Oderbank Die genaue Lage der für die Untersuchungen auf dieser Reise genutzten Schleppnetzgebiete bzw. Beprobungsstationen sind den Seekarten in Abbildung 1 zu entnehmen.
Während des Surveys wurde ein Grundschleppnetz (TV3-520) mit 5 cm engem Bodenkontakt, 40 mm Maschenweiten im Vornetz und 10 mm Maschenweite im Steert verwendet. Das Fischen sowie die Aufarbeitung des gesammelten Materials wurde nach BITS -Standard (ICES 2007) durchgeführt. Hydrographische Messungen wurden nach jedem Fischereihol mit Hilfe einer CTD-Sonde (Seabird SBE 19plusV2) durchgeführt und dienen der Prüfung, inwieweit das Vorkommen der Fische von diesen Messgrößen abhängt.

Insgesamt wurden 114 nm befischt, sowie 70 Fischereihols und 70 Hydrographiestationen in 11 Tagen genommen.
Es wurden insgesamt 11.478 kg Fische gefangen. Die größte Fischbiomassen, bezogen auf überschleppte Seemeile, traten in der Kieler Bucht (193 kg/nm) und im Gebiet Fehmarnbelt (155 kg/nm) auf. Insgesamt wurden 34 Arten nachgewiesen. Die höchste Vielfalt an Fischarten wurde im Gebiet Oderbank nachgewiesen (17 Fischarten).
Die häufigste Grundfischart war die Flunder (30,3 %), gefolgt von Kliesche (25,5 %), Dorsch (22,2 %), Scholle (12,6 %) und Wittling (2,1 %).
(Hering und Sprotte bleiben bei der Einschätzung der demersalen Fischfauna außer Betracht!)

Abbildung 1: Positionen der Untersuchungsflächen im Boxensurvey BaltBox zur Untersuchung der demersalen Fischarten vor der deutschen Ostseeküste, GIF-Graphik: 51 KB

Abbildung 1: Positionen der Untersuchungsflächen im Boxensurvey BaltBox zur Untersuchung der demersalen Fischarten vor der deutschen Ostseeküste (KB: Kieler Bucht, MB: Mecklenburger Bucht, FB: Fehmarnbelt, Darß: Darß, Arkonasee: Arkonasee, ADL: Adlergrund, Oderbank: Oderbank)


  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Ostseefischerei:

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 656. Reise des FFS "SOLEA" vom 30.5. bis 8.6.2012
(Zusammenfassung)

Untersuchungen zur Laicherbestandsstruktur, zum Anteil aktiver Laicher, zu Laichaktivitäten und zur Reifeentwicklung von Dorschen in Beziehung zur hydrographischen Situation in der westlichen Ostsee, Arkonasee und Bornholmsee (COBALT 2)

Im Verlauf der Reise sind die Seegebiete Kieler- und Mecklenburger Bucht (ICES Gebiet SD 22), Arkonasee, AS (SD 24) und Bornholmsee, BS (SD 25) befischt worden. In der Kieler Bucht waren die Laichaktivitäten von Dorschen beendet, in der Mecklenburger Bucht laichten noch vereinzelt Dorsche.
Der Schwerpunkt der Analysen lag somit in der Abschätzung der reproduktiven Aktivitäten, sowie in der Erfassung der aktuellen hydrographischen Situation in der Arkona- und Bornholmsee. Es waren in beiden Gebieten laichende Dorsche vorhanden. Der Anteil laichender Weibchen war jedoch mit 3,4 % und 1,5 % noch gering. Demgegenüber laichten 11,6 % (AS) und 15,3 % (BS) der männlichen Tiere. Im Vergleich mit den Daten der Vorjahre, deutet das auf ein jahreszeitlich späteres Laichen hin. Der Anteil "aktiver Laicher" lag unter dem der Vorjahre. Es wiesen 65/64 % in der Arkonasee und 73/84 % (Männchen/Weibchen) in der Bornholmsee sich entwickelnde Gonaden auf, die auf Laichaktivitäten im laufenden Jahr hindeuten.
Auf Grund der anhaltend ungünstigen Bestandsstruktur in diesen Gebieten wird der Laicherbestand weiterhin überwiegend von Erstlaichern gebildet.

In Gebiet 22 war der Einheitsfang an Dorschen mit 14,7 kg/h erneut niedriger als im Vorjahr, mit einem sehr hohen Anteil (75 %) untermaßiger (Lt<38 cm) Tiere. Die Einheitsfänge lagen im Gebiet SD 24 bei 134 kg/h mit einem Anteil untermaßiger Dorsche von 57 % und im Gebiet SD 25 bei 294 kg/h und einem Anteil von 76 % untermaßigen Tieren.

Die homogene Deckschicht in der Bornholmsee reichte bis in Tiefen von 43 - 59 m. Am Boden des zentralen Beckens, in 85 m Tiefe, wurde eine Temperatur von 6,8 °C und ein Sauerstoffgehalt von 0,8 ml/L gemessen. Die Mächtigkeit der reproduktiven Schicht für Dorsch wies eine sehr unterschiedlich ausgeprägte Mächtigkeit von 4 bis 26 m auf.
In der Arkonasee wurde das erfolgreiche Laichen von Tieren des östlichen Bestandes im Hauptlaichgebiet durch die hydrographischen Bedingungen nicht begrenzt, die potentiell reproduktive Schicht wies mit 2 bis 8 m eine deutlich geringere Mächtigkeit auf als im Vorjahr und war sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Mai
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Ostseefischerei:

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 354. Reise des FFS "Walther Herwig III" vom 2. bis 22.5.2012
(Zusammenfassung)

Hydroakustische Aufnahme pelagischer Fischvorkommen in der Ostsee

Vorrangiges Ziel der 354. Reise des FFS "Walther Herwig III" war die Erfassung der Sprottenbestände in der eigentlichen Ostsee als Teil des Baltic International Acoustic Spring Survey (BASS), koordiniert im Rahmen von ICES. Die hydroakustische Aufnahme wird jährlich durchgeführt, um der ICES Arbeitsgruppe "Baltic Fisheries Assessment Working Group (WGBFAS)" einen Indexwert über die Sprottenbestandsgröße in der Ostsee (subdivision SD 24/Arkonasee, 25/Bornholmsee, 26/südöstliche Ostsee und 28/östliches Gotlandbecken) zu liefern und umfasst auch hydrographische Untersuchungen.

Die internationale Koordination wurde von der WGBIFS (ICES Baltic International Fish Survey Working Group) durchgeführt.
Im Bereich um Rügen wurden zusätzlich während der späten Laichzeit Untersuchungen zur Verteilung und Wanderung des frühjahrslaichenden Herings durchgeführt.

Dorsch wurde im ehemaligen Munitionsversenkungsgebiet im Bornholm- und westlichen Gotlandbecken befischt, um im Rahmen des CHEMSA Projekts endokrine Effekte durch aus der versenkten Munition freigesetzte Stoffe zu untersuchen.

In der Fangzusammensetzung dominierten Sprotten und Hering (dieser besonders in der Arkona- und Bornholmsee sowie in der westlichen Gotlandsee). Dorsch kam regelmäßig in den Trawlfängen vor, insbesondere im Bornholmbecken.

Die Längenverteilung bei Sprotte und Hering in den Untergebieten zeigte die typische Zunahme kleinerer Individuen von West nach Ost, wobei große Sprotten (>11 cm) in allen Untergebieten dominierten. Der Anteil der Nachwuchsklasse (<10 cm) war besonders in SD 25 und 26 sehr niedrig.

Die Oberflächenwassertemperaturen lagen bei normalen 5 bis 8°C. Der Sauerstoffgehalt im Bodenwasser erhöhte sich im Bornholm- und südwestlichen Gotlandbecken gegenüber dem Vorjahr deutlich, infolge eines Einstromereignisses im November/Dezember 2011. Auch der Salzgehalt im Tiefenwasser hatte leicht zugenommen.

März
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Ostseefischerei

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 653. Reise des FFS "SOLEA" vom 29.2. bis 13.3.2012
(Zusammenfassung)

Untersuchungen zur Laicherbestandsstruktur, zum Anteil aktiver Laicher, zu Laichaktivitäten und zur Reifeentwicklung von Dorschen in Beziehung zur hydrographischen Situation in der Ostsee (COBALT 1)

Der Survey stellte, wie auch bereits im Vorjahr, eine räumliche Erweiterung des unmittelbar zuvor stattgefundenen BITS Surveys in die ICES SD 22 und 24 dar
Der Focus der Untersuchungen richtete sich auf die Abschätzung der reproduktiven Aktivitäten von Dorschen sowie der Erfassung der aktuellen hydrographischen Situation im Seegebiet der Bornholmsee.
Die hydrographische Situation im Bornholmbecken hatte sich, im Vergleich zu den Vorjahren, grundlegend verbessert und bietet gegenwärtig optimale Bedingungen für das erfolgreiche Laichen von Dorschen. Dementsprechend wurden Dorsche am Boden und nicht im Pelagial beobachtet. Die homogene, schwach saline Deckschicht im zentralen Becken der Bornholmsee lag im Mittel bei Tiefen von 48 m (40 - 56 m). Auf der Station mit der höchsten Wassertiefe (90 m) im Bornholmbecken betrug die Wassertemperatur 2 m über dem Boden 7,1°C bei einem Salzgehalt von 16,09 und einem Sauerstoffgehalt von 2,9 ml/L (!). Am Boden wurde auf keiner Station ein unterkritischer Sauerstoffwert (<2 ml/L) oder Salzgehalt (<11) beobachtet.

Der Anteil "aktiver Laicher" lag auf vergleichbar hohem Niveau wie in den Vorjahren. Die Weibchen wiesen vorwiegend das Reifestadium III, die Männchen bereits III - IV (lt 10-stufiger Skala von Tomkiewicz et al.) auf. Laichaktivitäten wurden vereinzelt beobachtet. Es sind vorwiegend die Längengruppen 29 -39 cm gefangen worden. Die punktuell hohen Einheitsfänge des Vorjahres wurden nicht erreicht. Der Anteil von untermaßigen Tieren (Lt<38 cm) lag mit 76 % auf Vorjahresniveau.

Neben Dorsch war zahlenmäßig in den Fängen Flunder, gefolgt von Kliesche (nur in der westlichen Ostsee) und Scholle stark vertreten. Hering und Sprotte kam ebenfalls regelmäßig in den Fängen vor.

Feb.
2012

  Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) - Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Ostseefischerei

(http://www.vti.bund.de)

Bericht über die 652. Reise des FFS "SOLEA" vom 6.2. bis 24.2.2012
(Zusammenfassung)

Baltic International Trawl Spring Survey (BITS) in der Arkonasee, Mecklenburger- und Kieler Bucht (ICES SD 24+22)

Ziel der Frühjahrsreise, als Bestandteil der durch den ICES koordinierten "Baltic International Trawl Survey" (BITS), war die Aufnahme der Grundfischbestände in der Belt- und Arkonasee. Eine erste Bewertung des Surveys bestätigt die Ergebnisse des Herbstsurveys 2011. Sie deuten auf einen etwas schwachen Jahrgang Dorsch 2010 (Rekruten im Längenbereich 26 - 40 cm) und einen relativ schwächeren Jahrgang Dorsch 2011 (Rekruten im Längenbereich 10 - 25 cm) in der südwestlichen Ostsee hin.
Hervorzuheben sind außergewöhnlich kleine Fänge von Rekruten im Längenspektrum 10 - 40 cm im Tiefenbereich 10 - 39 m sowie auch punktuelle hohe Konzentrationen von Rekruten im Längenbereich 26 - 40 cm im Tiefenbereich 40 - 59 m.

Die Konzentrationen von Flundern nahmen im Vergleich zum Vorjahr mit Ausnahme des Tiefenbereiches 40 - 59 m stark ab.

Es wurden insgesamt 57 Fischerei- und 56 Hydrographiestationen bearbeitet. Im Untersuchungszeitraum wurden Wasserschichtungen mit großen Temperatur- und Salzgehaltsgradienten angetroffen.
Außer dem BITS-Surveyprogramm wurden im Fehmarnbelt Zusatzhols in Zusammenhang mit den Umweltverträglichkeitsuntersuchungen zur geplanten Fehmarn-Belt Querung durchgeführt.

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 11-01-2013 10:52:26  
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