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MURSYS - Ostsee

   
 
 

Eisverhältnisse

 

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Mai
2013

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Mai 2013

Der jahreszeitliche Eisrückgang setzte sich in der Bottenvik in den ersten Tagen der 20. Kalenderwoche 2013 (13. - 19.05.) nur langsam fort. Das Eis auf See trieb in westliche und nördliche Richtungen und nahm dabei etwas ab. In der zweiten Wochenhälfte herrschte Hochdruckwetter mit schwachen Winden vor. Der Eisrückgang hat sich beschleunigt, da längere Sonneneinstrahlung den Zerfallsprozess des Eises begünstigt hat.

Mit meist mäßigen Winden aus südwestlichen bis südlichen Richtungen floss zum Beginn der 19. Kalenderwoche 2013 (06. - 12.05.) verhältnismäßig milde Luft in den nördlichen Ostseeraum ein. Der Eisrückgang setze sich weiter fort und beschleunigte sich in der Mitte der Woche unter Hochdruckeinfluss und ansteigenden Lufttemperaturen. Bis auf die nördliche Bottenvik sind alle Regionen eisfrei geworden. Die Ausdehnung und die Dicke des Eises haben sich auch in der Bottenvik verringert.

Die Witterung im nördlichen Ostseeraum wurde in der 18. Kalenderwoche 2013 (29.04. - 05.05.) durch die von West nach Ost über Nordskandinavien ziehenden Tiefdruckgebiete bestimmt. Es herrschte größtenteils schwachwindiges Wetter mit wechselnden Windrichtungen vor. An den Küsten der nördlichen Bottenvik trat leichter Nachtfrost auf, Tageslufttemperaturen lagen um 5°C, der Eisrückgang setzte sich hier nur langsam fort. Die Eisreste in anderen Bereichen schmolzen im Verlauf der Woche bei deutlich angestiegenen Lufttemperaturen weitgehend ab.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Apr.
2013

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im April 2013

Die Witterung im nördlichen Ostseeraum wurde bis zum Ende der 17. Kalenderwoche 2013 (22. - 28.04.) durch ein Tiefdruckgebiet geprägt, das sich von Island über Nordskandinavien ostwärts verlagerte, während des Wochenendes herrschte eine windschwache Hochdruckwetterlage vor. Bei Winden überwiegend aus westlichen Richtungen blieb die Eislage außerhalb der finnischen Bottenvikküste schwierig, da das Eis dort weiterhin zusammengeschoben wurde. Der Eisrückgang in anderen Regionen setzte sich bei Tageslufttemperaturen um 10 °C rasch fort.

Zwischen einem Tiefdrucksystem westlich von der Ostsee und einem Hochdruckgebiet über Russland und Südeuropa floss in der 16. Kalenderwoche 2013 (15. - 21.04.) mit südlichen bis südwestlichen Winden milde Luft in den nördlichen Ostseeraum ein. Der Wind frischte zeitweilig auf, das Eis auf See in allen eisbedeckten Bereichen trieb nordwärts bis nordostwärts, außerhalb der finnischen Bottenvikküste kam es zu Eispressungen. Das Eis nahm in den Regionen südlich von Bottenvik deutlich ab, so dass die Schifffahrtsbeschränkungen für viele Häfen herabgesetzt oder aufgehoben wurden.

Bis zur Wochenmitte der 15. Kalenderwoche 2013 (08. - 14.04.) wurde das Wetter im nördlichen Ostseeraum durch ein über Skandinavien, Finnland und Baltikum ostwärts ziehendes Hochdruckgebiet bestimmt. Nachts herrschte leichter bis mäßiger Frost vor, tagsüber stiegen die Lufttemperaturen bis zu 5°C an. In den Randbereichen der eisbedeckten Regionen begann der Eisrückgang, der sich in der zweiten Wochenhälfte im Finnischen und Rigaischen Meerbusen sowie in der Bottensee bei deutlich ansteigenden Temperaturen und frischen östlichen bis südöstlichen, am Sonntag südwestlichen Winden verstärkt fortsetzte.

Im nördlichen Ostseeraum blieb die Eislage in der 14. Kalenderwoche 2013 (01. - 07.04.) bei mäßigem Nachtfrost, Lufttemperaturen um den Gefrierpunkt während des Tages und schwachen bis mäßigen Winden aus unterschiedlichen Richtungen im Wesentlichen unverändert. Im südlichen Ostseeraum setzte sich trotz noch auftretender Nachtfröste jahreszeitlicher Eisrückgang fort.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

März
2013

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im März 2013

Die Ostsee lag in der 13. Kalenderwoche 2013 (25. - 31.03.) überwiegend unter Hochdruckeinfluss. Bei leichtem bis mäßigem Frost und schwachen bis mäßigen Winden aus unterschiedlichen Richtungen hat sich die Eislage im nördlichen Ostseeraum nicht viel verändert.
Im südlichen Ostseeraum liegen in einigen inneren Küstengewässern außerhalb der Westküsten zusammengeschobene Eisreste.

Zwischen einem Hochdruckgebiet über Nordrussland und einem Tiefdrucksystem über Südengland und Polen wurde zum Beginn der 12. Kalenderwoche 2013 (18. - 24.03.) mit östlichen und nordöstlichen Winden Kaltluft in den Ostseeraum transportiert, die zum Ende der Woche unter Hochdruckeinfluss gelangte.
Im nördlichen Ostseeraum hat sich die Eisbildung weiter fortgesetzt, und es kam zu windbedingten Veränderungen der Eislage vor: Das Eis auf See trieb in allen Bereichen in westliche und südwestliche Richtungen, außerhalb der Ostküsten hat sich das Eis aufgelockert, an den Westküsten kam es örtlich zu Pressungen. Am Wochenende drehte Wind auf nördliche Richtungen und frischte zeitweise auf, außerhalb der Nordküsten des Bottnischen, Finnischen und Rigaischen Meerbusens haben sich Rinnen geöffnet.
Bedingt durch ergiebigen Schneefall bildete sich im südlichen Ostseeraum in der ersten Wochenhälfte in einigen Häfen und geschützten Küstenbereichen Schnee- oder Eisschlamm, am Wochenende nahm das Eis bei mäßigem bis strengem Nachtfrost in den inneren Gewässern zu.

Im nördlichen Ostseeraum herrschte in der 11. Kalenderwoche 2013 (11. - 17.03.) bei überwiegend schwachen Winden Dauerfrost vor. Bei teilweise sehr strengen Nachtfrösten hat das Eis in allen Regionen zugenommen. Im südlichen Ostseeraum hat sich im Verlauf der Woche in einigen Häfen und flachen, geschützt liegenden Küstengewässern während der kalten Nächte Neueis gebildet, das tagsüber zum Teil wieder verschwand.

Bei überwiegend mäßigem bis strengem Frost hat das Eis in der 10. Kalenderwoche 2013 (04. - 10.03.) in allen Bereichen des nördlichen Ostseeraumes insgesamt zugenommen, nur in der Wochenmitte war die Eisbildung unterbrochen, es herrschten windbedingte Änderungen der Eislage vor: Mit auffrischenden Winden aus westlichen Richtungen wurde mildere Luft in den Ostseeraum transportiert, und das Eis auf See im Bottnischen, Finnischen und Rigaischen Meerbusen trieb in östliche Richtungen. An den Luvküsten kam es erneut zu Eispressungen. In der zweiten Wochenhälfte floß mit NW- bis N-lichen Winden polare Kaltluft in den N-lichen Ostseeraum ein, am Wochenende gelangte die Region unter Hochdruckeinfluss. Bei stetig abnehmenden Temperaturen setzte sich die Eisbildung intensiv fort. Im Finnischen Meerbusen öffnete sich außerhalb der Nordküste eine Rinne.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Feb.
2013

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Februar 2013

Bis zur Wochenmitte in der 9. Kalenderwoche 2013 (25.02. - 03.03.) lag die Ostsee im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes, das sich von den Britischen Inseln bis Russland erstreckte. Bei Lufttemperaturen um 0°C wurde die Eisbildung in allen Bereichen des nördlichen Ostseeraumes unterbrochen, im südlichen Ostseeraum schmolz das neu gebildete Eis größtenteils ab. Das Eis auf See im Bottnischen und Finnischen Meerbusen trieb vorwiegend in östliche Richtungen und presste gegen die Luvküsten. In der zweiten Wochenhälfte herrschte im nördlichen Ostseeraum unter dem Einfluss von Tiefdrucktätigkeit über der Norwegischen See sowie über der Bottenvik und der zentralen Ostsee leichter bis mäßiger, am Wochenende strenger Frost vor. Mit der Drehung des Windes auf südliche Richtungen haben die Eispressungen in den Eisfeldern außerhalb der finnischen Bottenvikküste nachgelassen, und die Eisbildung in allen Bereichen des nördlichen Ostseeraumes setzte sich weiter fort.

Bei leichtem bis zeitweise strengem Frost und schwachen bis mäßigen Winden aus unterschiedlichen Richtungen hat das Eis In der 8. Kalenderwoche 2013 (18. – 24.02.) in allen Bereichen des nördlichen Ostseeraumes zugenommen, im südlichen Ostseeraum hat sich in den geschützten Küstengewässern zum Ende der Woche wieder Neueis gebildet.

In der 7. Kalenderwoche 2013 (11. - 17.02.) herrschte im Ostseeraum eine windschwache Hochdruckwetterlage vor. Mit südlichen Winden wurde ab Wochenmitte verhältnismäßig milde Luft über die Ostsee geführt. Bei Lufttemperaturen zwischen -5 und -10 °C blieb die Eiszunahme im nördlichen Ostseeraum insgesamt gering, nur am Wochenende hat sich in den offenen Bereichen des Finnischen Meerbusens verbreitet Neueis gebildet. Im südlichen Ostseeraum nahm das Eis in den geschützten Küstengewässern erst geringfügig zu, in der zweiten Wochenhälfte hat sich die Eislage nicht wesentlich verändert.

Ein Tiefdruckgebiet verlagerte sich im Verlauf 6. Kalenderwoche 2013 (04. - 10.02.) von Island südostwärts und lag zum Ende der Woche über dem Baltikum. Auf seiner Rückseite wurde von Osten her zunehmend kältere Luft in den Ostseeraum transportiert, die am Wochenende in den meisten Bereichen der Ostsee unter Hochdruckeinfluss gelangte. Im nördlichen Bottnischen Meerbusen setzte sich die Eisbildung fort. Im Finnischen und Rigaischen Meerbusen blieb die Eiszunahme bei überwiegend leichtem Frost gering. In den geschützten Küstengewässern des südlichen Ostseeraumes hat sich am Wochenende etwas Neueis gebildet. In der ersten Wochenhälfte trieb das Eis auf See im Bottnischen Meerbusen westwärts, entlang der finnischen Küste öffnete sich eine Rinne, die zur Zeit mit dünnem ebenen Eis bedeckt ist.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Jan.
2013

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Januar 2013

Auf der Vorderseite eines umfangreiches Tiefdrucksystems über dem Nordatlantik floss in der ersten Hälfte der 5. Kalenderwoche 2013 (28.01. - 03.02.) mit südwestlicher Strömung milde maritime Luft in den Ostseeraum ein. Die Eisbildung wurde in allen Bereichen unterbrochen. Das Eis trieb im nördlichen Ostseeraum nordostwärts bis nordwärts, außerhalb der Nordküsten der Bottenvik, des Finnischen Meerbusens und des Rigaischen Meerbusens kam es zu Eispressungen. Im südlichen Ostseeraum setzte bei Tageslufttemperaturen bis zu 10°C Eisrückgang ein. In der zweiten Wochenh älfte wurde die Witterung im Ostseeraum durch ein Tiefdruckgebiet über Nordskandinavien bestimmt. Der Eisrückgang im südlichen Ostseeraum setzte sich bei milden Lufttemperaturen und zeitweiligem Regen fort. In den offenen Bereichen des Bottnischen Meerbusens und im Oslofjord bildete sich zum Ende der Woche bei mäßigem bis zum Teil strengem Frost und nachlassenden Winden wieder Neueis.

Die Frostwetterlage im Ostseeraum dauerte auch in der 4. Kalenderwoche 2013 (21. - 27.01.) an. In den geschützten Innenfahrwassern der südlichen Ostseeküste und in allen Bereichen des nördlichen Ostseeraumes nahm das Eis zu. Im nördlichen Ostseeraum trieb das Eis auf See in allen Regionen während der ersten Wochenhälfte in östliche Richtungen, im Bottnischen Meerbusen kam es in Eisfeldern außerhalb der finnischen Küste zu Pressungen.

Die Frostwetterlage im Ostseeraum dauerte die ganze 3. Kalenderwoche 2013 (14. - 20.01.) an. In den geschützten Innenfahrwassern der südlichen Ostseeküste hat sich Eisbildung fortgesetzt. Im nördlichen Ostseeraum nahm das Eis bei überwiegend strengem bis sehr strengem Frost rasch zu, die Bottenvik ist jetzt vollständig eisbedeckt. Erst am Wochenende hat sich der Frost etwas abgeschwächt, in der Bottenvik setzte eine langsame Eisdrift in östliche bis südöstliche Richtungen ein.

Bei geringen Luftgegensätzen herrschte im nördlichen Ostseeraum in der ersten Hälfte der 2. Kalenderwoche 2013 (07. - 13.01.) eine überwiegend windschwache Wetterlage vor, die noch von relativ milder Luft geprägt war. Bei meist leichten bis mäßigen Frösten war die Eiszunahme gering. In der zweiten Wochenhälfte floss zwischen einem Hochdruckgebiet über Nordskandinavien und einem Tiefdruckgebiet über Baltikum von Nordosten her kältere Luft in den Ostseeraum ein, die zum Wochenende unter Hochdruckeinfluss gelangte. In den offenen Bereichen des nördlichen Bottnischen Meerbusens und des östlichen Finnischen Meerbusens sowie an den Küsten der übrigen Gebiete hat sich die Eisbildung verstärkt fortgesetzt. Auch an den Küsten des südlichen Ostseeraumes hat sich am Wochenende in den geschützten Bereichen Neueis gebildet.

Im nördlichen Ostseeraum blieb die Eisbildung während der 1. Kalenderwoche 2013 (31.12.2012 - 06.01.2013) insgesamt gering, da in den Küstenregionen nur schwacher bis mäßiger Frost vorherrschte. Das Eis auf See in der Bottenvik trieb weiterhin in nördliche Richtungen, aber in der zweiten Wochenhälfte lockerte es sich südwärts auf. Während des Wochenendes bildete sich außerhalb der Küsten im Bottnischen Meerbusen Neueis.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Dez.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Dezember 2012

Die Witterung im Ostseeraum wurde in der 52. Kalenderwoche 2012 (24. - 30.12.) größtenteils durch Tiefdrucktätigkeit über dem Nordatlantik und zeitweise über der Ostsee bestimmt. Trotzdem hat sich die intensive Eisbildung in der Bottenvik unter dem Einfluss kalter Luft aus Osten bis zum Wochenende fortgesetzt, die Bottenvik war zeitweise fast vollständig eisbedeckt. Am Wochenende dominierten hier die windbedingten Änderungen der Eislage: Mit auffrischenden südlichen Winden trieb das Eis auf See in nördliche Richtungen, an den Luvküsten wurde es zusammengeschoben. Im Finnischen und Rigaischen Meerbusen wurde die Eisbildung bereits in der ersten Wochenhälfte unterbrochen, da mit westlicher Strömung mildere Luft in die Region einfloß.
Im südlichen Ostseeraum hat das Eis im Verlauf der Woche deutlich abgenommen.

Zwischen einem Hochdruckgebiet über Nordrussland und einem Tiefdrucksystem über den Britischen Inseln gelangte in den ersten Tagen der 51. Kalenderwoche 2012 (17. - 23.12.) von Südosten her mäßig kalte Luft in den nördlichen Ostseeraum. Bis zur Wochenmitte waren keine wesentliche Änderungen der Eislage zu verzeichnen. In der zweiten Wochenhälfte wurde das Hochdruckgebiet über Nordrussland immer mehr wetterbestimmend. Bei Lufttemperaturen zwischen -10 und -25 °C begann in allen nördlichen Bereichen intensive Eiszunahme. Im südlichen Ostseeraum setzte sich der Eisrückgang langsam fort, aber am Wochenende hat sich in den östlichen inneren Küstengewässern erneut Neueis gebildet.

Die Witterung im nördlichen Ostseeraum wurde im Wesentlichen durch ein Hochdruckgebiet über Nordrussland beeinflusst. Bis zur Wochenmitte der 50. Kalenderwoche 2012 (10. - 16.12.) nahm Eis in allen Bereichen zu. In der zweiten Wochenhälfte herrschten windbedingte Änderungen der Eislage vor: mit auffrischenden südöstlichen Winden trieb das Eis in der nördlichen Bottenvik nordwestwärts und schob sich an der schwedischen Küste zusammen.
Im Verlauf der vergangenen Woche bildete sich in kleineren Häfen und inneren Küstengewässern des südlichen Ostseeraumes Neueis, am Wochenende wurde die Eisbildung jedoch durch ansteigende Lufttemperaturen unterbrochen. Von Westen her setzte der Eisrückgang ein.

Der nördliche Ostseeraum lag in der 49. Kalenderwoche 2012 (03. - 09.12.) unter Einfluss sehr kalter Luft aus Nordosten und Osten. Die Eisbildung setzte sich in der Bottenvik weiter fort, besonders intensiv nahm Eis bei Lufttemperaturen zwischen -10°C und -20°C i n der ersten Wochenhälfte zu. Auch im Finnischen Meerbusen setzte sich in den inneren Schären Eisbildung fort. Am Wochenende trieb das bewegliche Eis in der Bottenvik westwärts und nahm dabei etwas ab. Zum Ende der Woche begann die Eisbildung auch in den kleineren Häfen und geschützten Gewässern des südlichen Ostseeraumes.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Nov.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im November 2012

Das erste Eis bildete sich in den nördlichen innersten Schären der Bottenvik in der zweiten Novemberdekade. Im Verlauf der 48. Kalenderwoche 2012 (26.11. – 02.12.) intensivierte sich die Eisbildung unter dem Einfluss kalter Luft aus Nordosten, aber die Eisbedeckung beschränkte sich auf die inneren Schären und kleineren Buchten der Bottenvik. Der Finnische Meerbusen war noch eisfrei.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Mai
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Mai 2012

In der ersten Hälfte der 19. Kalenderwoche 2012 (07. - 13.05.) herrschten in der Bottenvik schwache bis mäßige Winde aus südlichen und westlichen Richtungen vor. Das Eis auf See trieb nordwärts bis ostwärts und nahm dabei rasch ab. In der zweiten Wochenhälfte gelangte die Bottenvik im Einflussbereich eines Tiefs, das sich von der Nordsee nordostwärts verlagerte. Das morsche Festeis in den Schären zerbrach und am Wochenende lockerte es sich durch auffrischende nördliche Winde seewärts auf. Das Eis schmilzt und zerfällt sehr schnell.

Dies ist der letzte Wochenbericht für die Eissaison 2011/12. Eine ausführliche Beschreibung des Eiswinters 2011/12 erscheint im Verlauf des Sommers im Internet unter der Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/)

Abbildung 1: Aktuelle Eiskarte 13.51.2012, 

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Abbildung 1: Aktuelle Eislage (13.5.2012) in der nördlichen Bottenvik

Die Witterung im nördlichen Ostseeraum wurde in den ersten Tagen der 18. Kalenderwoche 2012 (30.04. - 06.05.) durch ein Hochdruckgebiet südwestlich von Island, danach durch Tiefdrucktätigkeit über Spitzbergen und Nordrussland sowie über der zentrale Ostsee geprägt. Der jahreszeitliche Eisrückgang hat sich im Verlauf der Woche fortgesetzt: Norra Kvarken und die südliche Bottenvik sind eisfrei geworden, im Finnischen Meerbusen schmolz das restliche Eis bis auf wenige morsche Reste ab. In der nördlichen Bottenvik trieb das Eis auf See erst in östliche, dann in westliche und nördliche Richtungen und hat dabei deutlich abgenommen. Das Festeis in den Schären wurde trotz der auftretenden leichten Nachtfröste zunehmend morsch.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Apr.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im April 2012

Von Südwest nach Nordost über Skandinavien gezogene Tiefdruckgebiete sorgten in der 17. Kalenderwoche 2012 (23. - 29.04.) im nördlichen Ostseeraum für wechselhaftes Wetter mit schwachen bis mäßigen Winden meist aus östlichen Richtungen. Das Eis auf See in der Bottenvik verlagerte sich westwärts und nordwärts und lockerte sich dabei weiter auf. Insgesamt wurde das Eis auch in der Bottenvik zunehmend morsch. Bei Lufttemperaturen zwischen 5 und 15 °C setze sich der Eisrückgang im Finnischen Meerbusen rasch fort.

An den Küsten des östlichen Finnischen Meerbusens stiegen die Lufttemperaturen in der 16. Kalenderwoche 2012 (16. - 22.04.) tagsüber bis zu 15 °C an, nachts blieb es frostfrei. Das Eis auf See trieb überwiegend in östliche Richtungen, dabei hat es deutlich abgenommen. Das Küstenfesteis wurde zunehmend morsch.
In der Bottenvik hat sich das Eis auf See südwärts bis westwärts aufgelockert, das schwierige Eis liegt jetzt im zentralen Seebereich. Bei Lufttemperaturen um 0 °C verlief der Eisrückgang nur langsam.

Der nördliche Ostseeraum lag im Einflussbereich der Tiefdruckgebiete, die im Verlauf der 15. Kalenderwoche 2012 (09. - 15.04.) von den Britischen Inseln nordwärts zogen. Bis zum Wochenende strömte mit südlichen Winden milde maritime Luft in alle Bereiche ein. Die Temperaturen lagen an den Küsten der nördlichen Bottenvik um den Gefrierpunkt, an den Küsten des Finnischen und Rigaischen Meerbusens stiegen sie tagsüber bis zu 10 °C an. Das Eis auf See trieb nordwärts. In der Bottenvik kam es im Eisfeld außerhalb der Nordküste zu Eispressungen, die erst zum Ende der Woche aufgehört haben. Insgesamt hat sich die eisbedeckte Fläche in der Bottenvik verringert. Weiter südlich setzte sich der jahreszeitliche Eisrückgang fort.

Im nördlichen Ostseeraum herrschte in der 14. Kalenderwoche 2012 (02. - 08.04.) kühles und schwachwindiges Wetter vor. In der Bottenvik hat sich die Eislage nicht viel verändert, weiter südlich setzte sich der Eisrückgang langsam fort.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

März
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im März 2012

Das Wetter im nördlichen Ostseeraum wurde in der 13. Kalenderwoche 2012 (26.03. - 01.04.) durch die über Nordskandinavien südostwärts bis ostwärts ziehenden Tiefdruckgebiete bestimmt. Mit Winden aus überwiegend westlichen Richtungen floss milde Luft in die Ostseeregionen ein, der Eisrückgang im Rigaischen, Finnischen und südlichen Bottnischen Meerbusen hat sich weiter fortgesetzt. Am Ende der Woche gelangte der nördliche Bottnische Meerbusen und der östliche Finnische Meerbusen von Norden her im Zustrom polaren Kaltluft. In den offenen Bereichen der Bottenvik hat sich etwas Neueis gebildet.

Ein Tiefdruckgebiet zog in den ersten Tagen der 12. Kalenderwoche 2012 (19. - 25.03.) über Nordschweden ostwärts, danach kam der nördliche Ostseeraum unter Hochdruckeinfluss. Nachts herrschte leichter Frost vor, tagsüber stiegen die Lufttemperaturen über 0 °C an. Das Eis wurde in den südlichen Abschnitten zunehmend morsch, sonst haben sich die Eisverhältnisse bei schwachen bis mäßigen Winden aus unterschiedlichen Richtungen nicht wesentlich verändert.

Das Wetter im nördlichen Ostseeraum wurde durch Tiefdruckgebiete bestimmt, die vom Europäischen Meer im Verlauf der 11. Kalenderwoche 2012 (12. - 18.03.) sich südostwärts bis ostwärts verlagerten. Bei überwiegend leichtem Nachtfrost und positiven Tageslufttemperaturen blieb die Eisbildung aus. Mit auffrischenden Winden trieb das Eis auf See in allen Bereichen in östliche Richtungen, es liegt kompakt und aufgepresst im Nordostteil der Bottenvik, im Südostteil des Finnischen Meerbusens und an der Ostküste des Rigaischen Meerbusens.

Ein Hochdruckgebiet über Nordskandinavien zog ostwärts und bestimmte das Wetter im nördlichen Ostseeraum in der ersten Hälfte der 10. Kalenderwoche 2012 (05. - 11.03.). In den offenen Gebieten der Bottenvik und des Finnischen Meerbusens hat sich Eis gebildet. Ab Donnerstag gelangte der nördliche Ostseeraum im Einflussbereich eines Tiefdruckgebietes über dem Europäischen Nordmeer. In allen Regionen stiegen die Lufttemperaturen an, die Eisbildung wurde dadurch unterbrochen. Das Eis auf See trieb in nördliche bis nordöstliche Richtungen und liegt jetzt kompakt an der finnischen Küste der nördlichen Bottenvik und im Nordteil des Finnischen und Rigaischen Meerbusens.

In der 9. Kalenderwoche 2012 (27.02. - 04.03.) wurde das Wetter im nördlichen Ostseeraum durch die von West nach Ost über Nordskandinavien gezogenen Tiefdruckgebiete, am Wochenende durch ein Hochdruckgebiet über Norwegen bestimmt. Es herrschten windbedingte Änderungen der Eislage vor: am Dienstag trieb das Eis auf See in allen Bereichen nordwärts, danach im Bottnischen Meerbusen in östliche Richtungen, im Finnischen und Rigaischen Meerbusen südwärts. In der Bottensee liegt das Eis kompakt an der finnischen Küste, im Finnischen Meerbusen in der Südhälfte. Bei strengem Frost bildete sich am Wochenende in den offenen Bereichen der Bottenvik Neueis.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Feb.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Februar 2012

Der rasche Eisrückgang hat sich in der 8. Kalenderwoche 2012 (20. - 26.02.) im südlichen Ostseeraum durch deutlich angestiegene Lufttemperaturen und zeitweiligen Regen beschleunigt: die Gewässer an der Nordseeküste und an der westlichen und südlichen Ostseeküste wurden weitgehend eisfrei. Im nördlichen Ostseeraum hat sich die Eislage während der Woche nicht viel verändert. Am Wochenende trieb das Eis in der nördlichen Bottenvik sowie im Finnischen und Rigaischen Meerbusen südwärts, entlang der Festeiskanten haben sich Rinnen geöffnet. In den Rinnen bildete sich Neueis.

Unter dem Einfluss von der Tiefdrucktätigkeit über der Norwegischen See und über der zentralen Ostsee herrschte im nördlichen Ostseeraum in der 7. Kalenderwoche 2012 (13. - 19.02.) nur leichter bis mäßiger Frost vor, strengere Frost trat nur Mitte der Woche auf. Die Eisbildung blieb gering. Durch zeitweilig auffrischende südliche Winde wurde das Eis auf See im Finnischen Meerbusen und im Rigaischen Meerbusen an den Nordküsten zusammengeschoben, in der Bottenvik liegt das Eis im Nordteil zusammengepresst.
Im südlichen Ostseeraum stagnierte die Eisbildung ab der Wochenmitte, zum Wochenende wurde das Eis zunehmend morsch. Das bewegliche Eis trieb in östliche Richtungen und lockerte sich an den Ostküsten Rügens und Usedoms seewärts auf, im Bereich der Luvküsten wurde es zusammengeschoben. An der Nordseeküste setzte in der zweiten Wochenhälfte Eisrückgang ein, der sich am Wochenende beschleunigte.

Intensive Eisbildung dauerte im nördlichen Ostseeraum in der ersten Hälfte der 6. Kalenderwoche 2012 (06. - 12.02.) an. Zum Ende der Woche herrschten im Bottnischen Meerbusen windbedingte Änderungen der Eislage vor: das Eis trieb nordwärts bis nordostwärts, südlich von 65°N bildete sich eine weite Rinne, in der nördlichen Bottenvik kommt es zu Eispressungen. An den Küsten des südlichen Ostseeraumes und an der Nordseeküste haben sich die Eisverhältnisse nicht wesentlich verändert, aber auf See im Kattegat bildete sich in der zweiten Wochenhälfte verbreitet Neueis.

Ein umfangreiches und stabiles Hochdruckgebiet über Russland bestimmte mit sehr kalter Luft das Wetter im Bereich der Ostsee auch in der 5. Kalenderwoche 2012 (30.01. - 5.02.). Die Lufttemperaturen an den Küsten des Bottnischen, des Finnischen und des Rigaischen Meerbusens lagen meist zwischen -15 und -30 °C. In allen Regionen des nördlichen Ostseeraumes hat das Eis deutlich an Ausdehnung und Dicke zugenommen. Im südlichen Ostseeraum setzte sich die Eisbildung in den inneren Küstengewässern erst langsam, zum Ende der Woche jedoch intensiver fort. Auch in der Pommerschen Bucht und an den Küsten der Deutschen Bucht hat sich am Wochenende Eis gebildet.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Jan.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Januar 2012

Das Wetter im Bereich der Ostsee wurde in der ersten Hälfte der 4. Kalenderwoche 2012 (23. - 29.01.) im Wesentlichen durch ein Tiefdruckgebiet über der südlichen Ostsee, danach durch umfangreiches Hochdruckgebiet über Nordrussland bestimmt. Im nördlichen Ostseeraum herrschte die ganze Woche mäßiger bis zum Teil sehr strenger Dauerfrost vor. Bei überwiegend schwachen südöstlichen Winden hat das Eis in der Bottenvik, an der finnischen Bottenseeküste, im Finnischen und Rigaischen Meerbusen weiter zugenommen. Die Kaltluft hat auch zum Ende der vergangenen Woche den südlichen Ostseeraum erreicht, aber bis auf geringfügiges Neueis in den innersten Bereichen der geschützt liegenden Küstengewässern ist noch keine Eisbildung zu verzeichnen.

Bei dem überwiegend leichten bis mäßigen Frost hat das Eis im nördlichen Ostseeraum in der 3. Kalenderwoche 2012 (16. - 22.01.) langsam zugenommen. In der zweiten Wochenhälfte setzten auf Vorderseite eines Tiefdruckgebietes über Island auffrischende südliche bis südöstliche Winde ein, das Eis in der Bottenvik trieb in die nördlichen Richtungen, und außerhalb der Luvküsten wurde es zusammengeschoben. Am Wochenende hat sich die Eisbildung im nördlichen Ostseeraum bei nachlassenden Winden und sinkenden Lufttemperaturen fortgesetzt und intensiviert.

Das Eis in den küstennahen Bereichen des nördlichen Ostseeraumes hat bis zur Mitte der 2. Kalenderwoche 2012 (09. - 15.01.) langsam zugenommen, danach wurde die Eisbildung durch auffrischende Winde aus südlichen Richtungen kurzzeitig unterbrochen. Zum Ende der Woche strömte auf der Rückseite eines über Nordskandinavien ostwärts gezogenen Tiefdruckgebietes von Norden her polare Kaltluft in den nördlichen Ostseeraum ein. Die Eisbildung in den nördlichen Bereichen hat sich weiter fortgesetzt.

Im nördlichen Ostseeraum herrschten in der ersten Wochenhälfte der 1. Kalenderwoche 2012 (02. - 08.01.) starke südliche Winde vor, zum Wochenende drehte der Wind im Bereich der Bottenvik auf nördliche Richtungen und ließ nach. Bei überwiegend leichtem Frost ist im Bottnischen Meerbusen auch in der zweiten Wochenhälfte nur geringe Eiszunahme zu verzeichnen. In den inneren Bereichen der Vyborg- und Kronstadtbucht hat sich Neueis gebildet, sonst ist der Finnische Meerbusen weiterhin eisfrei.

Abbildung 1: Aktuelle Eiskarte 2.1.2012, 

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Abbildung 1: Aktuelle Eiskarte 2.1.2012

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

Dez.
2011

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock
(M 12)

Eisverhältnisse im Dezember 2011

Ein Tiefdruckgebiet, das sich in der ersten Wochenhälfte der 52. Kalenderwoche 2011 (26.12.2011 - 01.01.2012) über Südlappland ostwärts verlagerte, und danach ein von der Irminger See nordostwärts gezogenes Tiefdruckgebiet bestimmten in der vergangenen Woche das Wetter im nördlichen Ostseeraum. In der zweiten Wochenhälfte strömte mit nördlichen und östlichen Winden kältere Polarluft im Bereich des nördlichen Bottnischen Meerbusens ein, in den inneren Bereichen hat die Eisbildung wieder eingesetzt.

Im Küstenbereich des nördlichen Ostseeraumes herrschten bis zum Wochenende der 51. Kalenderwoche 2011 (19. - 25.12.) schwache Winde aus unterschiedlichen Richtungen und überwiegend leichter Frost vor. In den Schären der Bottenvik hat sich Neueis gebildet, die Eisbildung begrenzte sich aber auf die inneren Bereiche. Der Finnische Meerbusen ist eisfrei geblieben. Am Wochenende wurde die Eisbildung erneut unterbrochen, da mit starken Winden aus westlichen und südlichen Richtungen mildere Luft in den nördlichen Ostseeraum einfloss.

Der erste Eisbericht der Eissaison 2011/2012 zur aktuellen Eislage im Ostseeraum gibt einen Wochenrückblick über die 49. Kalenderwoche 2011 (06. - 11.12.):

Das erste Eis bildete sich in den nördlichen innersten Schären der Bottenvik in der zweiten Wochenhälfte. Während des Wochenendes hat sich die Eisbildung fortgesetzt, aber die Eisbedeckung beschränkt sich auf die innersten Schären der nördlichen Bottenvik. Der Finnische Meerbusen ist noch eisfrei.

Über die aktuelle Eislage informiert der Eisdienst des BSH über die WWW-Adresse:
(http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/Eis/index.jsp)

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