Logo des Bundesamtes fuer Seeschifffahrt und Hydrographie    
 

MURSYS - Nordsee

   
 
 

Offshore-Windenergie

 

Vorhandene Berichte :    April 2012    September 2012    Oktober 2012    November 2012    Februar 2013   

Feb.
2013

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
(Pressemitteilung vom 22.02.2013)

BSH veröffentlicht Netzplan für die Nordsee

Mit der heutigen Veröffentlichung des "Bundesfachplans Offshore Nordsee" am 22.02.2013 stellt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) den ersten Offshore Netzplan vor. Der "Bundesfachplan Offshore Nordsee" konkretisiert und ergänzt die maritime Raumordnung um die Planung der Stromnetze. Er fasst die geplanten und genehmigten Windparks mit einer maximalen Küstenentfernung von 120 km zu 13 Clustern zusammen. Der Plan legt Trassen oder Trassenkorridore für die Anbindungsleitungen der Windparks, Standorte für Konverterplattformen und Umspannanlagen, Trassen für grenzüberschreitende Stromleitungen und Übergabepunkte zwischen ausschließlicher Wirtschaftszone (AWZ) und Küstenmeer fest. Er gibt damit eine verbindliche Infrastruktur für die Stromnetze vor. Damit ist für die einzelnen Genehmigungsverfahren Verbindlichkeit, Rechtssicherheit und eine verlässliche Planungsgrundlage gewährleistet.

"Mit dem "Bundesfachplan Offshore Nordsee" legt das BSH in einem Rekordzeitraum von zehn Monaten die weltweit erste systematische Stromnetzplanung im Offshore-Bereich vor", betonte Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH. "Die Kapazitäten in diesem Plan sind so festgelegt worden, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung bis 2030 grundsätzlich erreicht werden können. Der Netzplan ist in enger Abstimmung mit der Bundesnetzagentur und den Küstenländern entstanden."

Der Netzplan legt für jede Konverterplattform eine Standard-Systemleistung von 900 MW fest. Auch die Kabelsysteme haben eine Übertragungsleistung von 900 MW bei einer Spannungsebene von 320 KV. Diese Vorgaben schaffen die Voraussetzungen dafür, dass perspektivisch die verschiedenen Konverterplattformen miteinander verbunden werden können. Zukünftig kann mit diesen Vorgaben der Stromnetzbetreiber sicherstellen, dass der Ausfall einer Konverterplattform oder einzelner Netzbereiche durch andere Komponenten des Netzes aufgefangen werden können.

Die standardisierten technischen Vorgaben eröffnen für die Zukunft die Möglichkeit, das deutsche Offshore Netz mit einem internationalen Nordsee Netz zu verbinden.

Der Festlegung der Kabeltrassen und Konverterstandorte ging eine umfassende strategische Umweltprüfung voraus. Damit ist sichergestellt, dass die Flächen und Räume so beplant sind, dass die Interessen der Nutzer und der Schutz der Umwelt ausgeglichen sind. Die Netzbetreiber können die Netzanschlusssysteme in den festgelegten Gebieten sinnvoll und effektiv umsetzen.

Bis 2030 sind zur Anbindung der Windparks 25 Konverterplattformen und rund 3.880 km Seekabel erforderlich.

Der Offshore-Netzplan ist über das Internet einzusehen.

Bundesfachplan Offshore für die AWZ der Nordsee 2012 ( PDF, 490 KB)

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Telefon: 040/3190 - 1010
Mobil: 0151/11588574

Pressearchiv des BSH

Nov.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
(Pressemitteilung vom 27.11.2012)

BSH startet umfangreiches Kartierungsprogramm des Meeresbodens in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat sein Programm zur flächendeckenden Erfassung (Kartierung) der Ablagerungen am Meeresboden (Sedimente) in Nord- und Ostsee gestartet. Diese werden in einer räumlichen Auflösung von einem Meter erfasst. Damit liefert das BSH die Datenbasis für die Erstellung von flächendeckenden Biotopkarten. Die Sedimentkarten werden eine wesentliche Grundlage für ein umweltschonendes Management der Nutzung des Meeresbodens sein, die allen Interessenten und Nutzern der Meere zur Verfügung stehen. Sie helfen der maritimen Raumordnung und dem Schutz und der Abgrenzung von Biotopen und mariner Lebensraumtypen ebenso wie der Offshore Windindustrie.

In einem ersten Schritt werden bis einschließlich Oktober 2014 in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee mit Seitensichtsonaren, Unterwasser- Videoaufnahmen und Bodenproben die Sedimente der sogenannten Natura2000-Schutzgebiete erfasst. Dabei handelt es sich um eine Fläche von rund 10.400 km². Die Kartierungsarbeiten führt das BSH im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Vermessungsfahrten der BSH-Schiffe aus.

Die gesamte Fläche der AWZ von Nord- und Ostsee beträgt rund 33.000 km². Daher arbeitet das BSH in diesem Programm zur Datenerfassung mit der Sektion "Marine Geologie" des "Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)" sowie mit den großen meeresgeologischen Forschungseinrichtungen, der "Wattenmeerstation Sylt", dem "Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI)", dem "Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel" und "Senckenberg am Meer" (Wilhelmshaven) zusammen. Die Forschungseinrichtungen unterstützen die Weiterentwicklung standardisierter Methoden im Rahmen von Kartierungsarbeiten; ferner werten sie die umfangreichen BSH-Daten der geologischen Untersuchungen und der Seevermessung aus und bereiten sie auf.

Mit dem Kartierungsprogramm erfüllt das BSH auch eine Verwaltungsvereinbarung, mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN). Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt das Projekt finanziell.

Link zur Pressemitteilung mit dem Zugang zum BSH Pressearchiv:
(http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Presse/Pressearchiv/Pressemitteilungen2012/26-2012.jsp)

Okt.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
(Kurzfassung der Pressemitteilung vom 4.10.2012)

BSH legt Offshore-Netzplan öffentlich aus

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) legt bis zum 29.11.2012 den Entwurf des Offshore-Netzplans für die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee zur Diskussion mit der Öffentlichkeit und Behörden aus. Der Offshore-Netzplan legt die Trassen und Korridore für die Seekabelsysteme und Konverterplattformen für die Anbindung der Offshore - Windparks an die Stromnetze fest.

Darüber hinaus erhält der Plan auch Darstellungen zu einer Vermaschung des Netzes. Mit der Vermaschung wird sichergestellt, dass auch bei Ausfall einzelner Trassen das Netzwerk weiter funktioniert. Der Plan enthält daneben Trassen für Stromkabel, die den internationalen Stromaustausch ermöglichen. Er legt die Fläche für insgesamt ca. 2.000 km Seekabel für Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) in der AWZ fest. Sie sollen bis 2022 knapp 12 GW Strom von den installierten Windenergieanlagen auf See bis an die norddeutsche Küste transportieren. Bis 2030 sieht der Plan insgesamt 25 Konverterstationen sowie ca. 3.000 km Hochspannungsgleichstromkabel vor.

Der Plan koordiniert die Netzinfrastruktur zur Anbindung der Offshore-Windparks in der AWZ in der Nordsee. Er legt damit eine vorausschauende und abgestimmte Gesamtplanung vor, die für alle Beteiligten Planungs- und Investitionssicherheit schafft. Er enthält Regelvorgaben zum Einsatz der Hochspannungs-Gleichstromübertragung und Grundsätze für eine umwelt- und raumverträgliche Umsetzung. Eine vorläufige strategische Umweltprüfung zeigte, dass die geordnete koordinierte Gesamtplanung die Eingriffe in die Meeresumwelt minimiert.

Der Offshore-Netzplan ist im BSH Hamburg und im BSH Rostock sowie über das Internet einzusehen.

Sep.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:
(Pressemitteilung vom 07.09.2012)

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigt die Konverterplattform "DolWin alpha" und das Seekabelsystem "DolWin1" zur Anbindung der Offshore-Windparks "Borkum West II, "MEG Offshore 1" und "Borkum Riffgrund 1".

Die Genehmigung umfasst die Errichtung und den Betrieb der Konverterplattform "DolWin alpha" und die Verlegung und den Betrieb von sechs Seekabelsystemen. Sie dienen der Übertragung des Stroms von dem Umspannwerk der Offshore Windparks "Borkum West II", MEG Offshore 1" und "Borkum Riffgrund 1" zu der Konverterplattform. Das ebenfalls genehmigte Seekabelsystem "DolWin1" führt den Strom von der Konverterplattform bis zur seewärtigen Grenze des Küstenmeeres.

Das System ist mit einer Leistung von 800 MW genau auf die anzuschließenden Windparks ausgelegt.

Die Konverterplattform liegt rund 47 km nördlich von Borkum und rund 100 km westlich der Insel Helgoland im Vorranggebiet Windenergie "Nördlich Borkum". Der späteste Baubeginn ist für den 31.12.2014 festgelegt. Die Genehmigung erlaubt eine Laufzeit von zunächst 25 Jahren. Sie beginnt mit dem vollständigen Anschluss der Offshore Windparks an die Konverterplattform.

Das BSH hat dem Übertragungsnetzbetreiber als Kompensation nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) im Benehmen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Rückbau von alten Seekabeln auf einer Länge von 99,5 km auferlegt.

Die Pressemitteilungen des BSH finden sich im Internet unter:
(http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Presse/Pressearchiv/Pressemitteilungen2012/index.jsp)

Apr.
2012

  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg•Rostock:

BSH genehmigt Konverterplattform BorWin beta und Windpark Innogy Nordsee 1

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am 4. April 2012 die Konverterplattform "BorWin beta" und die Verlegung und den Betrieb eines Stromkabels zum Transport des Windstroms von zwei Offshore-Windparks an Land genehmigt. Die Konverterplattform steht am Rand des Windparks "Bard".

Darüber hinaus hat das BSH den Offshore-Windpark "Innogy Nordsee 1" in der Nordsee genehmigt. Auf einer Fläche von rund 34 km² sollen 54 Windenergieanlagen errichtet werden, die in einer Wassertiefe zwischen 26 und 34 Meter stehen. Der neue Windpark entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft der bereits genehmigten Windparkvorhaben "Delta Nordsee 1" (Genehmigung 2005), "Delta Nordsee 2" (Genehmigung 2009) und "Godewind" (Genehmigung 2006).

Weiter Informationen finden sich in der Pressemitteilung des BSH im Internet unter:
(http://www.bsh.de/de/Das_BSH/Presse/Pressearchiv/Pressemitteilungen2012/08-2012.jsp)

MURSYS - Startseite MURSYS - Nordsee alphabetisch MURSYS - Ostsee alphabetisch
MURSYS - aktuell MURSYS - retrospektiv MURSYS - Archiv

Suche


Wenn Sie Informationen zu bestimmten Begriffen suchen, können Sie sich hier alle Seiten anzeigen lassen, die diese Begriffe enthalten.





Verknüpfung der Begriffe mit

Druckversion

Seite drucken

Kontakt


Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die MURSYS-Redaktion, Telefon 040 3190 - 3523

Links


Mehr dazu auf www.bsh.de:
MUDAB
DOD
BLMP

English Version

 
go...
 
 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 26.02.2013 09:39:15  
 Druckversion

Home • English Version • Kontakt • Hilfe •  Informationsfreiheitsgesetz • Bundesgremienbesetzungsgesetz • Impressum