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MURSYS - Ostsee

   
 
 

Finnland

 

Vorhandene Berichte :    Februar 2011    Juni 2011    Juli 2011   

Juli
2011

  Finnish Environment Institute (SYKE)
  Finnish Meteorological Institute (FMI)
The Baltic Sea Portal

(http://www.balticseaportal.fi/)

Anstieg der Blaualgen im Schärenmeer und in den Küstenbereichen des Finnischen Meerbusens
(Kurzfassung der Mitteilung vom 15.7.2011)
(Algae watch: blue-green algae have increased in the Archipelago Sea and in the coastal areas of the Gulf of Finland)

Nachdem Anfang Juli die Blaualgenbeobachtungen in finnischen Meeresgebieten angestiegen waren, wurden von Experten im Schärenmeer und in den Küstenbereichen des Finnischen Meerbusens nun weitere Zunahmen von Blaualgen beobachtet.

Die vollständige Mitteilung in englischer Sprache finden Sie im Internet unter:
(http://www.balticseaportal.fi/)

Juni
2011

  Finnish Environment Institute (SYKE)
  Finnish Meteorological Institute (FMI)
The Baltic Sea Portal

(http://www.balticseaportal.fi/)

Keine Blaualgenblüten in der Ostsee
(Kurzfassung der Mitteilung vom 22.6.2011)
(Algae watch: practically no blue-green algae blooms in the Baltic Sea)

Das vorherrschende wechselhafte Wetter und niedrige Wassertemperaturen verhindern die Bildung von Algenblüten in der offenen Ostsee. Die Mengen an Blaualgen entsprechen den langjährigen Durchschnittswerten. Östlich von Gotland wurden zeitweise sehr kleine Algenblüten gesichtet.
Anhand von Satelliten- und Schiffsbeobachtungen konnten aber praktisch keine Algenblüten in finnischen Meeresgebieten ausgemacht werden. Geringe Mengen der nicht-toxischen und ganzjährig vorkommenden Blaualge Aphanizomenon traten auf.
Im zentralen und westlichen Finnischen Meerbusen wurden zu vernachlässigende Mengen des toxischen Dinoflagellaten Dinophysis acuminata gefunden.

Die vollständige Mitteilung in englischer Sprache finden Sie im Internet unter:
(http://www.balticseaportal.fi/)


  Finnish Environment Institute (SYKE)
  Finnish Meteorological Institute (FMI)
The Baltic Sea Portal

(http://www.balticseaportal.fi/)

Blaualgen-Prognose 2011 für die Ostsee
(Kurzfassung der Mitteilung vom 9.6.2011)
(Blue-green algae prognosis 2011: Risk of blue-green algal blooms high in the Gulf of Finnland)

Im Sommer 2011 wird das Risiko für Blaualgenblüten im zentralen und westlichen Finnischen Meerbusen als hoch eingeschätzt, für den östlichen Teil wird das Risiko noch als erheblich oder gering eingestuft. Für den südlichen Teil des Schärenmeers sowie die nordöstliche Ostsee sehen die finnischen Behörden ein erhebliches Risiko für Blüten von Blaualgen (Cyanobakterien). Ein mäßige Gefahr solcher Blüten besteht für den nördlichen und zentralen Bereich des Schärenmeeres, die südöstliche Bottensee und die nördliche Ostsee. Für den Bottnischen Meerbusen werden keine Algenblüten vorhergesagt.
Grund für das hohe Risiko im zentralen und westlichen Finnischen Meerbusen ist die im Vergleich zu den Vorjahren erheblich höheren Phosphatkonzentration im Meerwasser. Warmes Sommerwetter würde die Blaualgenblüten an der Oberfläche schon frühzeitig begünstigen, bei kalten und windigen Wetterlagen würden die Algen dagegen in der Wassersäule verteilt werden.

Abbildung 1: Blaualgenprognose 2011  (Quelle: SYKE), GIF-Graphik: 33 KB

Abbildung 1: Blaualgenprognose 2011 (Quelle: SYKE)

Die vollständige Mitteilung in englischer Sprache finden Sie im Internet unter:
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Feb.
2011

  Finnish Environment Institute (SYKE)
  Finnish Meteorological Institute (FMI)
The Baltic Sea Portal

(http://www.balticseaportal.fi/)

Der Sauerstoff–Zustand der Hauptbecken der Ostsee und im Finnischen Meerbusen bleibt schlecht.
(Kurzfassung der Mitteilung )
(Oxygen status remains poor in the Baltic Sea main basin and the Gulf of Finland 17.2.2011)

In den Hauptbecken der Ostsee und im Tiefenwasser des Finnischen Meerbusens gab es keine Verbesserung der Sauerstoffsituation. Die Ergebnisse der Winterforschungsfahrt des r/v ARANDA hatten ergeben, dass das salzhaltige , aber sauerstoffarme Meerwasser, das aus den dänischen Meeresgewässern im Vorjahr weiter in die eigentliche Ostsee eingeströmt war, immer noch einen großen Einfluss auf die Ostseebecken und den Finnischen Meerbusen hat.
Die Phosphatkonzentrationen im Finnischen Meerbusen waren im Oberflächenwasser höher als im Vorjahr, im Tiefenwasser dagegen niedriger als 2010. Durch eine verbesserte Durchmischung der Wassersäule war Phosphat an die Oberfläche transportiert worden.
Im Bottnischen Meerbusen zeigten sich keine wesentlichen Veränderungen gegenüber der Wintersituation des Vorjahres. Das salzhaltige, sauerstoffarme Seewasser aus der eigentlichen Ostsee gelangte nicht bis in den Bottnischen Meerbusen. Die Phosphorwerte dort waren niedrig, da im Bodenwasser kein Sauerstoffmangel auftrat und kein Phosphat aus dem Sediment freigesetzt wurde.

Die Vorkommen der arktischen Rippenqualle Mertensia ovum im Finnischen Meerbusen entsprachen denen des Vorjahres. Diese Salzwasserart trat im gesamten Finnischen Meerbusen auf, die größten Vorkommen von 2.800 Ind./m² fanden sich im zentralen Bereich, wo der Salzgehalt des Tiefenwassers wenig höher war als im östlichen Teil. In der nördlichen Ostsee ist der Salzgehalt für ein Überleben der Art zu gering.
Die amerikanische Rippenqualle trat in finnischen Meeresgewässer wiederum nicht auf.

Die vollständige Mitteilung in englischer Sprache finden Sie im Internet unter:
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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 21.07.2011 09:59:21  
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