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Vorhandene Berichte :    Juli+August 2012    September 2012    Oktober 2012   

Okt.
2012

  National Center for Miljö og Energi (DCE), Arhus Universitet, Dänemark

(http://dce.au.dk)

Sauerstoffbericht für dänische Meeresgewässer für Oktober, 2012
(Iltsvind i de danske farvande i oktober 2012)

Zusammenfassung des Berichtes vom 26.10.2012:

Ausmaß und Stärke des Sauerstoffmangels in den dänischen Meeresgebieten waren im Oktober gegenüber dem Vormonat signifikant geringer. Dies war bedingt durch herbstliche Wetterbedingungen, wenn auch die Lufttemperaturen und Niederschläge für Oktober hoch waren.
In den Ästuaren im südöstlichen Jütland sowie im Bereich der Inseln südlich von Fünen verbesserte sich die Sauerstoffsituation deutlich, während im südlichen Kleinen Belt und der Flensburger Förde noch ausgedehnter und schwerer Sauerstoffmangel auftrat (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: Stationen mit Angabe der im Oktober 2012 gemessenen jeweils niedrigsten Sauerstoffkonzentrationen, GIF-Graphik: 53 KB

Abbildung 1: Stationen mit Angabe der im Oktober 2012 gemessenen jeweils niedrigsten Sauerstoffkonzentrationen: kein Sauerstoffmangel (>4 mg/L) Sauerstoffmangel (2 - 4 mg/L) und schwerer Sauerstoffmangel (0 - 2 mg/L). Die Karte zeigt Stationen, die durch dänische, schwedische und deutsche Behörden beprobt wurden.
Quelle: National Center for Miljö og Energi, Arhus Universitet: Iltsvind i de danske farvande i oktober 2012; 26.oktober 2012

Abbildung 2: Flächen in dänischen Meeresgebieten, die 2006 bis 2012 jeweils Mitte Oktober durch Sauerstoffmangel betroffen waren, GIF-Graphik: 27 KB

Abbildung 2: Flächen in dänischen Meeresgebieten, die 2006 bis 2012 jeweils Mitte September durch Sauerstoffmangel betroffen waren.
Linker Teil: Angaben zu "normalem" Sauerstoffmangel (2 - 4 mg/L) in gelb und zu schwerem Sauerstoffmangel (0 - 2mg/L) in rot.
Rechter Teil: Anteil (in %) der von schwerem Sauerstoffmangel betroffenen Fläche an dem insgesamt von Sauerstoffmangel betroffenen Gebiet.
Quelle: National Center for Miljö og Energi, Arhus Universitet: Iltsvind i de danske farvande i oktober 2012; 26.oktober 2012

Der vollständige Sauerstoffbericht auf Dänisch mit einer Zusammenfassung in Englisch findet sich im Internet unter:
(http://dce.au.dk/fileadmin/dce.au.dk/Udgivelser/Iltsvindsrapport_oktober_2012.pdf)

Sep.
2012

  National Center for Miljö og Energi (DCE), Arhus Universitet, Dänemark

(http://dce.au.dk)

Sauerstoffbericht für dänische Meeresgewässer für September, 2012
(Iltsvind i de danske farvande i september 2012)

Zusammenfassung des Berichtes vom 28.09.2012:

Das Ausmaß des Sauerstoffmangels in den dänischen Meeresgebieten im September war den zwei vorangegangenen Jahren vergleichbar, auch wenn in einigen Gebieten eine deutliche Verschlechterung der Sauerstoffsituation seit August aufgetreten war.
Der südliche Kleine Belt und umgebende Gebiete inklusive der Inseln südlich Fünen waren von schwerem Sauerstoffmangel betroffen und in einigen Gebieten traten Schwefelwasserstoff und Fischsterben auf.

Nach Modellrechnungen war die von Sauerstoffmangel (<4 mg/L) betroffene Fläche Mitte August 2012 dem Durchschnitt der Jahre 2003 - 2006 vergleichbar, aber signifikant kleiner als 2002 (dem Jahr mit dem stärksten Sauerstoffmangel).
Wie schon in den zwei vorangegangenen Jahren war die insgesamt Mitte September von Sauerstoffmangel betroffene Fläche kleiner als im Zeitraum 2006 - 2009. Allerdings war davon der Flächenanteil mit schwerem Sauerstoffmangel (<2 mg/L) 2010 - 2012 mit 40 - 65 % größer als 2006 - 2009 (10 - 35 %) (siehe Abbildung 2).

Abbildung 1: Stationen mit Angabe der im September 2012 gemessenen jeweils niedrigsten Sauerstoffkonzentrationen, GIF-Graphik: 37 KB

Abbildung 1: Stationen mit Angabe der im September 2012 gemessenen jeweils niedrigsten Sauerstoffkonzentrationen: kein Sauerstoffmangel (>4 mg/L) Sauerstoffmangel (2 - 4 mg/L) und schwerer Sauerstoffmangel (0 - 2 mg/L). Die Karte zeigt Stationen, die durch dänische, schwedische und deutsche Behörden beprobt wurden.
Quelle: National Center for Miljö og Energi, Arhus Universitet: Iltsvind i de danske farvande i september 2012; 28. september 2012

Abbildung 2: Flächen in dänischen Meeresgebieten, die 2006 bis 2012 jeweils Mitte September durch Sauerstoffmangel betroffen waren, GIF-Graphik: 26 KB

Abbildung 2: Flächen in dänischen Meeresgebieten, die 2006 bis 2012 jeweils Mitte September durch Sauerstoffmangel betroffen waren.
Linker Teil: Angaben zu "normalem" Sauerstoffmangel (2 - 4 mg/L) in gelb und zu schwerem Sauerstoffmangel (0 - 2mg/L) in rot.
Rechter Teil: Anteil (in %) der von schwerem Sauerstoffmangel betroffenen Fläche an dem insgesamt von Sauerstoffmangel betroffenen Gebiet.
Quelle: National Center for Miljö og Energi, Arhus Universitet: Iltsvind i de danske farvande i september 2012; 28. september 2012

Der vollständige Sauerstoffbericht auf Dänisch mit einer Zusammenfassung in Englisch findet sich im Internet unter:
(http://dce.au.dk/fileadmin/bioscience/Fagdatacentre/MarintFagdatacenter/Publikationer/Iltsvind srapport_september_2012.pdf)

Juli
und
Aug.
2012

  National Center for Miljö og Energi (DCE), Arhus Universitet, Dänemark

(http://dce.au.dk)

Sauerstoffbericht für dänische Meeresgewässer für Juli/August, 2012
(Iltsvind i de danske farvande i juli-august 2012)

Zusammenfassung des Berichtes vom 31.08.2012:

Die Windbedingungen im Jahr 2012 waren für die dänischen Meeresgebiete überwiegend normal (mit Ausnahmen in der ersten Dekade). Die Lufttemperaturen wichen ebenso in den ersten Monaten des Jahres vom langjährigen Mittel ab (nach oben und unten), ab April lagen sie aber mit kurzen Ausnahmen im Bereich der Mittelwerte. Die Temperatur des Bodenwassers folgte meist dem langjährigen Durchschnitt, bis auf den März mit erhöhten Werten. Die Niederschläge brachten im Winter und Frühjahr durchschnittlichen Mengen, im Juni und Juli allerdings fielen erheblich höhere Niederschlagsmengen als üblich.

Das Fehlen zusammenhängender windschwacher Phasen mit hohen Temperaturen begrenzte in offenen Meeresgebieten Ausmaß und Intensität von Sauerstoffmangel, während flachere Bereiche deutlich davon geprägt waren.

Die ersten dänischen Meeresgebiete Gebiete, die ab Juni/Juli 2012 von Sauerstoffmangel (<4 mg/L) bzw. schwerer Sauerstoffmangel (<2 mg/L) erfasst wurden, waren der Limfjord, der südliche Kleine Belt mit dem Inselarchipel südlich von Fünen sowie das tiefe Becken östlich von Bornholm (Abbildung 1a/b).

Das für Mitte August 2012 in den dänischen Meeresgebiete mit Modellen erfasste Gebiet mit Sauerstoffmangel (<4 mg/L) war dem Durchschnitt der Jahre 2003 - 2006 sowie 2010 vergleichbar, zugleich aber wesentlich kleiner als 2002 (dem Jahr der schwersten Sauerstoffmangelsituation). Gut ein Drittel dieses Gebietes war 2012 schwerem Sauerstoffmangel (<2 mg/L) ausgesetzt, ein deutlich höherer Anteil als im August 2011 (mit rund 9 %).

Abbildung 1ab: Sauerstoffmangel untersucht durch dänische und schwedische und deutsche  Behörden, GIF-Graphik: 71 kB

Abbildung 1a/b: Stationen, an denen im Juli 2012 (1a) und in der Zeit vom 01. bis 23. August 2012 (1b) Sauerstoffmangel (<4 mg/L) und schwerer Sauerstoffmangel (<2mg/L) bzw. kein Sauerstoffmangel (ikke iltsvind) auftraten, untersucht durch dänische, schwedische und deutsche Behörden.
Quelle: National Center for Miljö og Energi, Arhus Universitet: Iltsvind i de danske farvande i juli - august  2012; 31. August 2012

Der vollständige Sauerstoffbericht auf Dänisch mit einer Zusammenfassung in Englisch findet sich im Internet unter:
(http://dce.au.dk/fileadmin/bioscience/Fagdatacentre/MarintFagdatacenter/Publikationer/Iltsvinds rapport_juli_aug_2012.pdf)

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 08.05.2013 13:37:48  
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