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Fernerkundung

   
 
 

Satelliten-Fernerkundung ergänzt die herkömmlichen, meist zeitversetzten Punkt- oder Profilmessungen von festen Plattformen oder Schiffen durch eine zeitgleiche weiträumige Erfassung der Meeresoberfläche.

Das BSH empfängt seit 1990 AVHRR-Daten der polarumlaufenden NOAA-Satelliten und seit September 2009 auch vom europäischen Wettersatelliten MetOp über EUMETCast und verarbeitet sie in täglicher Routine zu meereskundlichen Produkten. Die Satelliten liefern mehrfach täglich Aufnahmen der Erdoberfläche im sichtbaren und thermisch-infraroten Spektralbereich. Vom BSH werden durch größtenteils automatische Verarbeitungsverfahren Karten der Eisverteilung und Oberflächentemperatur (SST) erzeugt und dargestellt. Es handelt sich überwiegend um die Zusammenfassung mehrerer Überflüge der Wettersatelliten, wodurch Datenlücken auf Grund von Bewölkung weitgehend geschlossen werden können.
Außerdem werden Karten weiterer Zustandsvariablen (Chlorophyll, Gelbstoff, Schwebstoffe, Transparenz) erstellt. Die zu Grunde liegenden Daten werden von der Firma Brockmann Consult GmbH bereitgestellt. Sie basieren auf Messungen des MERIS-Sensors auf dem Umweltsatelliten ENVISAT, der von der Europäischen Weltraumagentur ESA betrieben wird und mit verschiedenen optischen und Radarsensoren Erdbeobachtungsdaten liefert.



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Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an
Gisela Tschersich
Telefon 040 3190 - 3145

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Mehr dazu auf www.bsh.de:
Eis
Meeresoberflächentemperatur
Baden&Meer
und extern 
Brockmann Consult
EUMETCast

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 © 2012 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 03.02.2012 10:12:51  
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