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Pressemitteilung

   
 
 

BSH-Präsidentin: IMO leistet in der internationalen Seeschifffahrt wichtige Beiträge für weltweites nachhaltiges Wirtschaftswachstum und verantwortungsvollen Umgang mit den Ozeanen


Hamburg, 27.09.2017 Das hohe Engagement der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organization – IMO), in der internationalen Seeschifffahrt weltweit die Balance zwischen wirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz der Meere sicher zu stellen, begrüßt die Präsidentin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und maritime Botschafterin der IMO für Deutschland, Monika Breuch-Moritz: „Hier wurde in den letzten Jahren Großartiges geleistet“.

Anlässlich des Weltschifffahrtstages 2017, der am 28. September gefeiert wird, erläuterte IMO Generalsekretär Kitack Lim das diesjährige Motto „‘Connecting Ships, ports and people‘ – Schiffe, Häfen und Menschen miteinander vernetzen“. Die IMO habe sich den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen verpflichtet, um das Leben vieler Menschen überall auf der Welt besser zu machen. Lim wies in seiner Botschaft auf die hohe wirtschaftliche Bedeutung der maritimen Branche hin und betonte, dass eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig sei, um das gemeinsame Ziel, die effektive Umsetzung dieser Nachhaltigkeitsziele, zu erreichen. Dazu gehören insbesondere ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen des Meeres, ein sicherer und umweltgerechter Seetransport, der Klimaschutz und eine Hilfestellung für die Entwicklungsländer durch Ausbildung und technische Zusammenarbeit beim Aufbau maritimer Infrastruktur als Grundlage für nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Im Vorfeld des Treffens der IMO Maritime Ambassadors in London wies Breuch-Moritz darauf hin, dass es schon immer Hauptanliegen der Bundesregierung und damit auch des BSH war, die verschiedenen Interessen nach Schutz und Nutzung der Meere miteinander in Einklang zu bringen. Die Mitgliedstaaten der IMO haben in den letzten Jahren zahlreiche weltweit verbindliche Regelungen zur weiteren Verbesserung von Sicherheit und Umweltschutz des Seeverkehrs verabschiedet. Die Ergebnisse unter anderem von Untersuchungen des Umweltzustands von Nord- und Ostsee, die das BSH regelmäßig durchführt, bestätigen die Wirksamkeit der internationalen Übereinkommen. Ölverschmutzungen haben deutlich abgenommen. Messungen der Luftqualität zeigen, dass die große Mehrheit der Schiffe im Elbetransfer und auf der Nordsee den im Jahr 2015 um 90 Prozent reduzierten Grenzwert für Schwefel in Schiffsemissionen einhält.

Die Präsidentin des BSH verdeutlichte in diesem Zusammenhang auch, dass Maßnahmen zum Schutz der Umwelt nur in enger Zusammenarbeit mit der betroffenen Branche und nur international abgestimmt ihre maximale Wirkung erzeugen. „Grenzwerte zum Beispiel für Schadstoffe müssen ambitioniert, aber auch technisch umsetzbar und international verbindlich sein. IMO leistet auf diesem Gebiet eine hervorragende Arbeit.“

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in London, die weltweit die Standards für die Schiffssicherheit und die ökologische Leistungsbilanz der internationalen Schifffahrt setzt. Dafür entwickelt sie Regelwerke für die Schifffahrt, die fair und effektiv sind und weltweit anerkannt und implementiert werden. Deutschland wirkt dabei durch das BMVI an der Formulierung eines zukunftsfähigen Arbeitsprogramms und bei der Steuerung der Organisation seit 1958 erfolgreich mit. Seit ihrem Bestehen hat die IMO etwa 40 internationale Übereinkommen erarbeitet und regelmäßig aktualisiert. Die völkerrechtlich verbindlichen Übereinkommen werden ergänzt durch etwa 700 unverbindliche Entschließungen, Kodizes und Handbücher, welche als Auslegungshilfe die internationale Zusammenarbeit erleichtern. Um die Bedeutung der Seeschifffahrt zu verdeutlichen, hat die IMO den jeweils letzten Donnerstag im September zum Weltschifffahrtstag bestimmt.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist die zentrale maritime Behörde der Bundesrepublik Deutschland. Mit den Dienstsitzen in Hamburg und Rostock unterstützt die Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur als Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung die maritime Wirtschaft, fördert die Sicherheit auf dem Meer sowie die nachhaltige Meeresnutzung, informiert über den Zustand von Nord- und Ostsee und stärkt über Monitorings den Umweltschutz.

 

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1010
presse@bsh.de
Mobil: 0151/11588574

Katrin Benner
stv. Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1011
Katrin.Benner@bsh.de

 

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 02.10.2017 14:22:17  
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