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Pressemitteilung

   
 
 

Rekordwärme im September hinterlässt Spuren in der Nordsee

 

Hamburg, 30.09.2016    Die Meerestemperatur der Deutschen Bucht war mit 19,1° C im September erheblich wärmer als im August (18,4° C) oder Juli (17,4° C). Sie lag um 3,4° C über dem Klimanormalwert. Ursache für die außergewöhnlich hohe Temperatur des Septembers war eine stabile, sonnenscheinreiche Hochdruckwetterlage, welche die durchwachsenen, unbeständigen Wetterbedingungen des Hochsommers ab Mitte August abgelöst hat.

Die mittlere Temperatur der gesamten Nordsee erreichte im September dieses Jahres mit 16,2° C die Rekordhöhe von September 2002 und übersteigt damit das Langzeitmittel für diesen Monat um 2,5° C. Damit war erstmals seit Beginn der Beobachtungen im Jahr 1968 die Meerestemperatur im September wärmer als im August (15,9° C), in dem üblicherweise das saisonale Maximum erreicht wird. Seit Mitte der Neunziger Jahre liegt die mittlere Wasseroberflächentemperatur gewöhnlich knapp 1° C über den klimatologischen Referenzwerten.

Bereits 1990 hatte der Weltklimarat in seinem 1. Sachstandsbericht angekündigt, dass extreme Anomalien in der sich erwärmenden Welt zunehmen werden. Seit der Jahrtausendwende zeichnet sich die Zunahme weltweit immer deutlicher ab. Inzwischen hat der CO2-Gehalt der Atmosphäre die 400 ppm-Marke (Parts per Million) offenbar dauerhaft überschritten. Die vorindustrielle Marke lag bei lediglich 280 ppm. Auch die Globaltemperatur nimmt kontinuierlich zu. Seit Mai 2015 werden allmonatlich neue Rekordhöhen erreicht.

Das Bundesamt fu¨r Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist die zentrale maritime Beho¨rde der Bundesrepublik Deutschland. Mit den Dienstsitzen in Hamburg und Rostock unterstu¨tzt die Bundesoberbeho¨rde im Gescha¨ftsbereich des Bundesministeriums fu¨r Verkehr und digitale Infrastruktur als Partner fu¨r Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung die maritime Wirtschaft, fo¨rdert die Sicherheit auf dem Meer sowie die nachhaltige Meeresnutzung, informiert u¨ber den Zustand von Nord- und Ostsee und sta¨rkt u¨ber Monitorings den Umweltschutz.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Telefon: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574
Susanne.Kehrhahn-Eyrich@bsh.de

Katrin Benner
stv. Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1011
Katrin.Benner@bsh.de

 

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 30.09.2016 16:24:52  
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