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Pressemitteilung

   
 
 

Malaysia lernt von Deutschland


BSH stellt Experten der Schiffsverwaltung Malaysia Wissen aus langjähriger Wracksuche und Kartierung zur Verfügung und bietet Schulung im Wrackmanagementinformationssystem

Rostock, 10.06.2016 Im Rahmen des Pilotprojektes „Wrackmanagementinformationssystem" der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) führt das BSH für sieben Experten der Schifffahrtsverwaltung von Malaysia eine zehntägige Schulung durch. „Das Ziel des Projektes ist die Einrichtung eines eigenen malaiischen Wrackverwaltungssystems, um die vielbefahrene Straße von Malakka entlang der malaiischen Halbinsel auf dem Weg nach Singapur sicherer zu machen“, so Dr. Mathias Jonas, Vizepräsident des BSH.

FOTO: BSH (v.l. Jürgen Monk, BSH, sieben Experten der Schifffahrtsverwaltung Malaysia, Thomas Dehling, BSH)

Mit Hilfe dieses Pilotprojektes bekommen die malaiischen Experten sowohl die Hard- und Software zum Aufbau eines eigenen Wrackregisters wie auch das Wissen vermittelt, das zum Management von Unterwasserhindernissen erforderlich ist. Dafür stellt das BSH das seit Jahren erfolgreich genutzte „Deutsche Unterwasserhindernis Auskunftssystem“ (DUWHAS) in einer auf die dortigen Anforderungen angepassten Version zur Verfügung. Zugleich erhalten die malaiischen Gäste die Möglichkeit, auf dem BSH-Wracksuch- und Forschungsschiff DENEB das deutsche Verfahren der Wracksuche kennen zu lernen, und bekommen im Austausch mit den deutschen Kollegen zudem wichtige Hinweise zur Implementierung des Wissens vor Ort.

Das Pilotprojekt wird insbesondere aus deutschen Beiträgen an den IMO Fonds „Malacca and Singapore-Straits“ finanziert.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist die zentrale maritime Behörde der Bundesrepublik Deutschland. Mit den Dienstsitzen in Hamburg und Rostock unterstützt die Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur als Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung die maritime Wirtschaft, fördert die Sicherheit auf dem Meer wie die nachhaltige Meeresnutzung, informiert über den Zustand von Nord- und Ostsee und stärkt über Monitorings den Umweltschutz.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1010
Susanne.Kehrhahn-Eyrich@bsh.de

Katrin Benner
stv. Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1011
Katrin.Benner@bsh.de

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 13.06.2016 08:25:17  
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