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Pressemitteilung

   
 
 

BSH feiert Tag der Offenen Tür und Open Ship am Dienstsitz Rostock

 

Rostock, 28.08.2015  Mit einem „Tag der Offenen Tür“ und einem „Open Ship“ feiert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Dienstsitz Rostock „25 Jahre BSH im wiedervereinigten Deutschland“. Am 12. September 2015 präsentiert das BSH allen Interessierten von 10.00 und 16.00 Uhr mit Exponaten, Vorträgen und Filmen sein vielseitiges Aufgabenspektrum und ermöglicht Einblicke in den Bestand des nationalen Seekartenarchivs der BRD mit allen Seekarten seit der Gründung des Deutsches Reiches. Außerdem können Besucherinnen und Besucher das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff DENEB von 11.00 bis 16.00 Uhr besichtigen.

Wie bereits Anfang Juli 2015 in Hamburg öffnet das BSH auch am Dienstsitz in Rostock zum 25-jährigen Jubiläum in diesem Jahr seine Türen für alle, die sich über die vielfältigen schifffahrtsgebundenen und meereskundlichen Aufgaben der Bundesoberbehörde erkundigen möchten. Zahlreiche Exponate, Filme und Vorträge geben einen Einblick in das breitgefächerte Aufgabenspektrum des BSH. Besucherinnen und Besucher können mit Expertinnen und Experten Gespräche führen, sich selbst in der Erstellung von Seekarten üben und sich über Seevermessung wie Wracksuche, die Herstellung digitaler und analoger Seekarten, Aufgaben des Eisdienstes, des Wasserstandsdienstes und des Radioaktivitätsnetzes in der Ostsee informieren. Außerdem stehen in der Bibliothek Seekarten aus dem nationalen Seekartenarchiv zur Ansicht zur Verfügung. Das älteste Exemplar stammt aus dem Jahr 1825. Darüber hinaus ist das BSH-Forschungsschiff DENEB offen zur Besichtigung. An zahlreichen Stationen gibt es speziell für Kinder die Möglichkeit, die Arbeit des BSH spielerisch zu erkunden.

Das BSH wurde am 1. Juli 1990 in Hamburg als zentrale maritime Behörde gegründet. Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR vom 30. August 1990 dehnte die Verantwortlichkeiten des BSH auf die neuen Bundesländer aus. Am ersten Tag im wiedervereinigten Deutschland nahm somit auch das BSH am Dienstsitz Rostock seine maritimen Aufgaben wahr. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des bisherigen Seehydrographischen Dienstes des Seefahrtsamtes in der ehemaligen DDR, der Wasserwirtschaftsdirektion Küste, des Meteorologischen Dienstes und der Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei nahmen am 3. Oktober 1990 ihre Arbeit am Dienstsitz des BSH in Rostock auf.

Mit der Fusion von seehydrographischem Fachwissen – sowohl von Dokumenten als auch von fachlicher Expertise - stehen ab diesem Zeitpunkt auch sämtliche Seekarten der DDR als BSH-Karten der Schifffahrt zur Verfügung.

Auf Empfehlung der von Bundestag und Bundesrat eingesetzten „Unabhängigen Förderalismuskommission“ zur Stärkung des Föderalismus in Deutschland ist Rostock seit dem 1. Juli 1994 neben Hamburg gleichberechtigter Dienstsitz. Das BSH verlegte 150 Dienstposten aus Hamburg nach Rostock. Heute ist der Dienstsitz Rostock das deutsche Zentrum für Hydrographie und beherbergt den nationalen Eisdienst und den Wasserstandsvorhersagedienst für die Ostsee. In Hamburg liegen die Zuständigkeiten hauptsächlich im Bereich Schifffahrt und Meereskunde. Ein Fach-Labor in Hamburg-Sülldorf ergänzt den dortigen Aufgabenbereich. Damit haben sich beide Standorte des BSH in 25 Jahren zu einem komplementären Kompetenzzentrum entwickelt, das für Gesamtdeutschland zuständig und zudem im internationalen Kontext in verschiedenen internationalen Gremien als Akteur wegweisend vertreten ist..

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt. Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Telefon: 040/3190 - 1010
Mobil: 0151/11588574

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Mehr dazu auf www.bsh.de:
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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 28.09.2015 08:37:32  
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