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Pressemitteilung

   
 
 

BSH feiert 25jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür


Hamburg, 24.06.2015 Unter dem Motto „25 Jahre Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie im wiedervereinigten Deutschland“ öffnet das BSH am Samstag, dem 4. Juli 2015 von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr seine Türen in Hamburg. Auch das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff WEGA lädt an der Landungsbrücke 7a zwischen 11.00 Uhr – 15.00 Uhr zum 'open ship' ein. Es feiert 25 Jahre Indienststellung.

Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen ihre Arbeitsbereiche im Gebäude Bernhard-Nocht-Straße 78 und auf der WEGA vor und freuen sich darauf, interessierte Besucherinnen und Besucher über ihre Arbeit zu informieren. Zahlreiche Exponate, Bildmaterial, Vorträge sowie anschauliche Informationstafeln geben einen tieferen Einblick in das breit gefächerte Aufgabenspektrum des BSH. Zudem machen diverse Mitmachangebote – auch für Kinder – die Arbeit des BSH für die Besucherinnen und Besucher „erfahrbar“.

Interessierte können beispielsweise unter Anleitung Driftprognosen erstellen, wie sie das BSH bei Seenotfällen und Meeresverschmutzungen anfertigt. Sie gewinnen Einblicke in die zahlreichen Datennutzungen des BSH und können dem Wasserstandsvorhersagedienst bei der Arbeit über die Schulter schauen. In einer Klimasprechstunde zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Klimaveränderungen erkannt und untersucht werden.

Die Verfahren zur Genehmigung von Offshore-Windparks werden vorgestellt. Das BSH gibt dabei einen Einblick in die maritime Raumordnung und die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die es rund um die Konstruktion der Windenergieanlagen, die Untersuchungen des Meeresbodens von Nord- und Ostsee und die ökologische Begleitforschung initiiert und begleitet. Modelle einer Konverterstation und einer Windenergieanlage sind ebenso ausgestellt wie Teile eines Schlauchs für einen Blasenschleier zur Dämmung des Rammschalls während des Baus von Windenergieanlagen. Filmvorführungen über den Bau von Offshore-Windparks runden das Angebot zu diesem Thema ab.

Die Aufgaben des BSH im Rahmen der Verfolgung von Verstößen gegen internationale Übereinkommen wie beispielsweise zum Schutz der Umwelt werden gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Hamburg vorgestellt. Besucherinnen und Besucher erhalten Informationen über Forschungsprojekte, die das BSH zur Kontrolle von Schiffsemissionen und zur Entwicklung von Verfahren zur Untersuchung von Ballastwasser veranlasst und durchgeführt hat. Auch Beispiele für fremde Arten, die über Ballastwasser in Nord- und Ostsee eingeschleppt werden, können angeschaut werden. Auch das Lichtlabor zur Prüfung von Navigationsleuchten und Labore für elektronische Navigationssysteme sind geöffnet. Die Herstellung der Seekarten ist ebenso Thema des Tags der offenen Tür wie neue Methoden der Wracksuche, die dreidimensionale, sehr detaillierte Abbildungen der Wracks zeigen. In den Gängen des BSH sind meereskundliche Geräte und Instrumente ausgestellt.

Die Besucherinnen und Besucher haben eine der seltenen Möglichkeiten, ein Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff zu besichtigen. Die Besatzung und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord der WEGA beantworten alle Fragen zum Schiff und seinen spannenden Aufgaben. Die Besucherinnen und Besucher sehen, wie Geräte zur Untersuchung des Wasser oder des Meeresbodens eingesetzt werden, gewinnen Einblicke in die Arbeit in einem Nasslabor und sehen Bilder von Wracks und anderen Unterwasserhindernissen. Auch die Vermessungsboote und Einrichtungen wie die Drei-Mann-Taucherdruckkammer können besichtigt werden.

Das BSH freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Hamburg und von nah und fern.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.
Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 25.06.2015 08:57:42  
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