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Pressemitteilung

   
 
 

Europäische Marktüberwachungsbehörden für Schiffsausrüstungen schlagen neues Kapitel der Zusammenarbeit auf

 

Hamburg, 18.06.2015  Während eines ersten Treffens im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) vereinbarten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der europäischen Marktüberwachungsbehörden für Schiffsausrüstung und der Kommission der Europäischen Union, die Marktüberwachungsprogramme der einzelnen Mitgliedsstaaten zukünftig miteinander abzustimmen. Damit sollen Überschneidungen der Programme vermieden werden. Die Vereinbarung stellt sicher, dass die Ergebnisse aus den Überwachungen und Prüfungen untereinander ausgetauscht werden.

Mit der Einrichtung der „Administrative Co-operation Group for the Marine Equipment Directive“ (ADCO MED) besteht erstmals ein länderübergreifendes europäisches Gremium zur Marktüberwachung von Schiffsausrüstung. In dem Treffen wurde ein erster Entwurf einer Geschäftsordnung beraten. In Planung ist eine Übersicht der akkreditierten Prüflabore für die verschiedenen Produkte der Schiffsausrüstung. Alle Marktüberwachungsbehörden sollen auf die Ergebnisse der Prüfungen zugreifen können.

Das BSH stellte im Rahmen des Treffens sein akkreditiertes Prüflabor für Navigations- und Kommunikationsausrüstung vor. Es steht als Kompetenzzentrum und Referenzlabor innerhalb der Europäischen Union für Navigations- und Kommunikationsausrüstung in der Diskussion.

Den Vorsitz der Gruppe hat Maik.Schmahl von der EU-Kommission übernommen. Stefanie Kärtner, im BSH für die Marküberwachung verantwortlich, ist stellvertretende Vorsitzende. Das nächste Treffen des Gremiums findet im Oktober 2015 in Brüssel statt. ADCO MED wird sich zukünftig halbjährlich treffen. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Kommission und der Marktüberwachungsbehörden aus den Mitgliedstaaten Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Niederlande, Polen, Schweden und Deutschland sowie Norwegen als EFTA-Staat waren auch Vertreter der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) anwesend. Die EMSA fungiert als technische Fachstelle. Sie berät die Kommission in Fragen der Schiffssicherheit, einschließlich der Sicherheit von Produkten der Schiffsausrüstung.

Die Zusammenarbeit in dem Gremium soll zu einer stärkeren Kooperation der Marktüberwachungsbehörden führen. Auch der einheitliche Gebrauch von Begriffen ist ein Ziel der Zusammenarbeit.

Die Marktüberwachung für Schiffsausrüstung dient der Sicherheit der Seeschifffahrt und der Menschen an Bord sowie dem Meeresumweltschutz. Eine weitere Aufgabe ist die Stärkung des fairen Wettbewerbs. Die Marktüberwachung versucht, gleiche Ausgangspositionen im Wettbewerb sicherzustellen, indem sie Markteilnehmer, die Produktsicherheit nicht ernst nehmen, vom Markt fernhält oder Sanktionen gegen sie verhängt.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.

Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Das BSH feiert:

„25 Jahre Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie im wiedervereinigten Deutschland“
04. Juli 2015, 10.00 – 16.00 Uhr: Tag der Offenen Tür des BSH Hamburg mit „open ship“
12. September 2015, 10.00 – 16.00 Uhr: Tag der Offenen Tür des BSH Rostock mit „open ship“

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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Kehrhahn-Eyrich
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Telefon 040 3190 - 1010
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Mehr dazu auf www.bsh.de:
Struktur des BSH
BSH kompakt
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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 18.06.2015 12:02:50  
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