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Pressemitteilung

   
 
 

Warmer Sommer und Herbst hinterlassen ihre Spuren in der Nordsee


Hamburg, 09.12.2014 Die Oberflächentemperatur der gesamten Nordsee im November hat mit 11,8 °C den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1969 erreicht. Sie lag um 2,1 °C über dem langjährigen Mittel des Monats November von 9,7 °C. Seit 1969 hat sich die Novembertemperatur der gesamten Nordsee im Mittel um 1,1 °C erhöht.

Regional wurden mit über 13 °C die höchsten Temperaturen im Bereich des Einstromes aus dem Englischen Kanal und an der europäischen Festlandsküste von den Niederlanden bis ins Skagerrak beobachtet. Hier lagen die Temperaturen um 3 °C über dem langjährigen Durchschnitt.

Die Sonneneinstrahlung und die milden Winde in den lang andauernden Hochdruckwetterlagen in Ost- und Mitteleuropa, verbunden mit Tiefdruckgebieten über Westeuropa, haben in Sommer und Herbst für reichlich Wärmezufuhr in den Nordseeraum gesorgt. Vergleicht man die diesjährigen Oberflächentemperaturen des Novembers mit den Werten der letzten 40 Jahre, so setzt sich der Trend zu immer höheren Wassertemperaturen im Herbst fort.

Damit die Mitteltemperatur für 2014 hinter der im Jahr 2003 erreichten Rekordtemperatur von 11,0 °C zurückbliebe, müsste sich die Nordsee im Dezember um fast 8 °C abkühlen. Die bislang extremste Abkühlung in diesem Monat betrug aber lediglich 2,9 °C im Dezember 2010, so dass die Nordseetemperatur im Jahr 2014 einen neuen Höchststand erreichen wird.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.

Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Für Rückfragen:
Dr. Hartmut Heinrich
Referatsleiter Physik der Meere (BSH)
Tel.: 040/3190 – 3200

Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11 58 85 74
 


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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 09.12.2014 13:57:13  
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