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Pressemitteilung

   
 
 

BSH stellt Aufgaben aus der Marktüberwachung vor

 

Berlin, 23.08.2013  Anlässlich des Tags der Offenen Tür der Bundesregierung am 24. und 25. August 2013 in Berlin stellt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) seine Aufgaben aus der Marktüberwachung vor. In den Räumen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erhalten Besucher an Produkten wie Rettungsringen, Rauchsignalen oder Stoffproben einen Eindruck, wie das BSH die grundlegenden Sicherheitsanforderungen an Ausrüstungsgegenständen der Seeschifffahrt überprüft.

„In der Öffentlichkeit wird oft erst im Zusammenhang mit spektakulären Unfällen über die Sicherheit auf See diskutiert. Aber schon im Alltag können fehlerhafte Produkte die Sicherheit des Schiffes und der Menschen an Bord gefährden oder Umweltschäden verursachen“, betonte die Präsidentin des BSH Monika Breuch-Moritz. „Deswegen prüfen wir im Rahmen der Marktüberwachung, dass von Produkten und Anlagen keine Gefahr für die Menschen, die Schiffe und die Meeresumwelt ausgeht.“

Rund 150 Produktgruppen überwacht das BSH im Rahmen seiner Aufgabe der Marktüberwachung. Die Produktgruppen reichen von der persönlichen Schutzausrüstung über Brandschutztechnik und –ausrüstung, Schiffsbeleuchtung, Navigationsgeräte und Rettungsmittel bis zu Ölmessgeräten, Anlagen zur Verhinderung der Meeresverschmutzung und Stoffen für die Inneneinrichtung von Schiffen. Das BSH prüft, ob die Mindeststandards  an die Sicherheit vom Hersteller eingehalten worden sind. Dabei untersucht die Behörde auch, ob zum Beispiel bei einem vorhersehbaren Fehleinsatz noch eine ordnungsgemäße Funktion sichergestellt ist. Zugelassene Produkte werden mit einem Steuerrad gekennzeichnet.

Das BSH verzeichnet einen kontinuierlichen Anstieg der Prüfungen. Zuletzt lag der Schwerpunkt auf der Prüfung von Feststoff-Rettungswesten und Pyrotechnik für den Seenotfall. Das BSH veranlasste u.a. Rückrufaktionen für Rettungswestenleuchten und verbot das Inverkehrbringen dieser Leuchten in Deutschland. Die EU – Kommission weitete das Verbot auf die gesamte EU aus.

Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im BSH in der Marktüberwachung. Sie sind zum Beispiel Ingenieure für Elektrotechnik und für Rettungswesen oder Verwaltungsfachkräfte.

Das BSH präsentiert neben der Arbeit in der Marktüberwachung eine Schiffsradaranlage und ein elektronisches Seekartendarstellungs- und Informationssystem mit digitalen Seekarten.

Der Tag der Offenen Tür der Bundesregierung findet am 24. und 25. August 2013 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr statt. Das BSH kann in den Räumen des BMVBS, Invalidenstraße 44 in Berlin besucht werden.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.

Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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Mehr dazu auf www.bsh.de:
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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 23.08.2013 08:00:58  
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