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Pressemitteilung

   
 
 

Deutschland ist Mitglied im Exekutivrat der IOC


Hamburg, 08.07.2013 Die IOC (Intergovernmental Oceanographic Commission Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission) hat auf ihrer diesjährigen Vollversammlung Deutschland für weitere zwei Jahre zum Mitglied ihres Exekutivrates gewählt. Die Aufgabe nimmt Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), wahr, die auch die deutsche Delegation vor Ort leitet.

Am vergangenen Freitag, dem 5. Juli, ging die 27. Vollversammlung der IOC in Paris zu Ende.

„Ich freue mich, wieder die Aufgabe der Delegationsleitung wahrzunehmen. Die IOC als wichtigste UN-Organisation für die Ozeane bringt die Staaten dieser Welt zusammen, um sich gemeinsam und weltweit für Meeres- und Küstenschutz, Meeresbeobachtungs- und Forschungsprogramme einzusetzen. Auf die Ergebnisse der Programme ist z.B. die lebensrettende Frühwarnung vor Gefahren wie Tsunamis angewiesen“, betonte Monika Breuch-Moritz in Paris.

Die IOC mit 145 Mitgliedern ist eine Unterorganisation der UNESCO. Ihre Hauptaufgabe ist die Förderung der Koordination der Ozeanforschung, der internationalen und regionalen Beobachtungs- und Messprogramme und darauf aufbauender Dienste. Die Mitgliedsländer definieren die Programme und Projekte, die von der IOC koordiniert werden. Deren Ausführung und Verlauf überwacht und evaluiert der Exekutivrat.

Die Arbeit der IOC ist für die Abwendung bzw. Minderung der Auswirkungen von Naturgefahren, die Anpassung an Klimaänderungen und Minderung ihrer Auswirkungen, die Bewahrung ozeanischer Ökosysteme und für ein nachhaltiges Management der Ozeane und insbesondere der Küsten von entscheidender Bedeutung.

Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied der IOC. Ca. 30 deutsche Wissenschaftler arbeiten gegenwärtig in den unterschiedlichen Gremien der IOC mit. Zu der deutschen Sektion gehören u.a. mehrere Bundesministerien, das BSH, der Deutsche Wetterdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und weitere wichtige Meeresforschungseinrichtungen.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt. Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Für Rückfragen:
Ralf Wasserthal
Koordination der Meeresüberwachung
Tel.: 040/3190 – 3510

Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin (BSH)
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 08.07.2013 11:38:36  
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