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Pressemitteilung

   
 
 

BSH präsentiert sich beim Tag der Offenen Tür der Bundesregierung am 18. und 19. August 2012 in Berlin


Hamburg, 16.08.2012   Mit Originalgeräten zur Wracksuche, Seevermessung und für Untersuchungen des Zustands von Nord- und Ostsee präsentiert sich das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) anlässlich des Tags der Offenen Tür der Bundesregierung in den Räumen des Verkehrsministeriums. Vermessungsingenieure, Meereskundler und Nautiker geben Auskunft über die Arbeit an Bord der BSH-Schiffe und in den Laboren des BSH.

„Diese Ausstellung gibt einen kleinen Einblick in die Arbeit des BSH auf See“, so Dr. Bernd Brügge, Leiter der Meereskunde des BSH. „Die Besucher erhalten einen Eindruck von dem Einsatz der Mitarbeiter, der notwendig ist, um die Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten und das Meer zu schützen.“

Das BSH informiert u.a. mit Originalgeräten und Modellen der eingesetzten Technologien seine Besucherinnen und Besucher über die Aufgaben, die es als maritime Behörde in Deutschland erfüllt.

Im Mittelpunkt der Präsentation des BSH stehen die Schiffe und die schiffsgebundenen Messungen. Die Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe des BSH ATAIR, DENEB, WEGA, CAPELLA und KOMET legen zusammen auf einer Meeresfläche von rund 57.000 km2 rund 35.000 Seemeilen jährlich zurück. Sie vermessen die Hauptschifffahrtswege in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und dem Küstenmeer.

Das BSH untersucht regelmäßig die rund 2.600 bekannten Unterwasserhindernisse in den deutschen Gewässern der Nord- und Ostsee sowie auf den Seeschifffahrtsstraßen. Ca. 185 dieser Hindernisse überprüft es jährlich.

Die Durchführung geologischer Untersuchungen zum Aufbau und zur Dynamik des Meeresbodens ist eine weitere schiffsgebundene Aufgabe. Diese Kenntnisse sind Voraussetzung für Offshore- Nutzungen der Meere. Sie helfen auch, deren Auswirkungen auf den Meeresboden als Teil des marinen Ökosystems beurteilen zu können.

Alle Veränderungen werden in die Seekarten des BSH aufgenommen. Mit Untersuchungen von Schadstoffen im Wasser und Sediment von Nord- und Ostsee werden die Schadstoffbelastungen des Meeres sowie das Gefährdungspotential für seine Organismen festgestellt und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Reduzierung der Einträge kontrolliert. Die Messungen der Radioaktivität dienen unmittelbar dem Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Einflüssen ionisierender Strahlung. Das BSH erfüllt damit die Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Überwachung der Meeresumwelt und des Klimawandels stehen. Darüber hinaus sind die über lange Zeiträume erhobenen Daten eine wichtige Grundlage für die Meeresforschung.

Adresse:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Invalidenstrasse 44, 10115 Berlin
Öffnungszeiten 10.00 bis 18.00 Uhr

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt. Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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Mehr dazu auf www.bsh.de:
Struktur des BSH
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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 20.09.2012 08:37:18  
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