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Pressemitteilung

   
 
 

Meeresumwelt-Symposium 2012 widmet sich aktuellen Problemen der Meeresumwelt

 

Am 22. und 23. Mai 2012 treffen sich rund 400 Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung in Hamburg, um anlässlich des 22. Meeresumwelt-Symposiums Nutzung und Schutz der Meere und die Entwicklung des Meeresumweltschutzes zu diskutieren. Die Themen reichen von Fragen der Meeresüberwachung über neue Entwicklungen der Offshore-Windenergie, EU-Richtlinien zum Umgang mit den Meeren bis hin zu Schifffahrt und polare Umwelt und Munition im Meer.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Monika Breuch-Moritz und der zuständige Unterabteilungsleiter im BMU, Herr Dr. Fritz Holzwarth, eröffneten das 22. Meeresumwelt-Symposium. Frau Breuch-Moritz wies auf die steigende Bedeutung der Ressource Meer insbesondere im Hinblick auf die stark ansteigende Nutzung der Meere als Quelle für Rohstoffe und Energie hin. „Eine nachhaltige und zukunftsfähige Nutzung der Meere können wir nur sicherstellen, wenn wir die Nutzung der Meere und den Schutz der Meere sauber austarieren“, so Monika Breuch-Moritz.

Herr Dr. Holzwarth hob hervor, dass die regionalen und globalen Meeresschutzübereinkommen bisher bereits große Erfolge im Meeresschutz erreicht hätten: „Nationalstaaten allein können keinen erfolgreichen Meeresschutz sicherstellen. Erst die Koordinierung und Bündelung der Maßnahmen auf regionaler, europäischer und globaler Ebene ermöglicht es, den notwendigen Schutz der Meeresökosysteme zu gewährleisten“, betonte Herr Dr. Holzwarth.

Als Hauptredner für die Eröffnungsveranstaltung konnte der ehemalige Umweltbundesminister und ehemaliger Executive Director des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer gewonnen werden. Er spricht – nach 1993 und 1998 – bereits zum dritten Mal auf dem Meeresumwelt-Symposium.

Das 22. Meeresumwelt-Symposium befasst sich u.a. mit der Reduzierung von Schadstoffen in der Ostsee. 22 Partner aus allen europäischen Ostseeanrainerstaaten haben z.B. neue Ansätze zur Überwachung von Schadstoffen entwickelt, Quellen und Eintragspfade analysiert und Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffe initiiert. Aspekte von Langzeitmessungen und des Monitorings von Schadstoffen werden ebenfalls vorgestellt.

Ein weiterer Themenkomplex behandelt die Entwicklungen der Offshore-Windenergie. Ökologische Begleitforschung und schallmindernde Maßnahmen beim Bau der Offshore Windenergieanlagen diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenso wie Sicherheitsaspekte in Offshore-Windparks oder die Verbesserung von Vorhersagemodellen für den Bau von Windparks auf hoher See.

Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie der EU dient dem Schutz der Meere. Sie verlangt, dass die Meeresumwelt dort wiederhergestellt werden muss, wo eine Schädigung vorliegt. Die Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie in Deutschland wird ebenso vorgestellt wie Aktivitäten regionaler Meeresschutzübereinkommen oder die Möglichkeiten eines übergreifenden Meeresschutzes.

Die polare Umwelt ist ein sehr sensibles Gefüge mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Sie gerät zunehmend in das Interesse des Tourismus und muss damit besondere Aufmerksamkeit und besondere Schutz erfahren. Zur Diskussion stehen Möglichkeiten der Einrichtung polarer Meeresschutzgebiete ebenso wie Richtlinien für mehr Sicherheit und Umweltschutz in polaren Gewässern. Auch der Umgang mit Munition im Meer wird Diskussionsthema auf dem 22. Meeresumweltsymposium sein.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie organisiert das Meeresumweltsymposium in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt. Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

Eröffnungsrede Monika Breuch-Moritz Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie

 

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 20.09.2012 08:37:11  
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