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BSH-Präsidentin überreicht Seevermessungstechnikern Abschlusszeugnis

 

Die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) überreichte heute neun Absolventen des Fortbildungslehrgangs Seevermessungstechniker/in in Hamburg ihr Abschlusszeugnis, davon sind zwei Absolventen vom BSH, die zukünftig Vermessungsaufgaben auf den Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffen des BSH durchführen. Die weiteren Absolventen stammen aus der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie der Küstenschutzverwaltung Schleswig-Holsteins. Das BSH bildet als einzige Weiterbildungsstätte in Deutschland Seevermessungstechniker/innen aus.

„Wir gratulieren den Absolventen unserer Weiterbildung ganz herzlich. Sie werden ab heute zu den Kolleginnen und Kollegen gehören, die mit ihrer Arbeit helfen, die Sicherheit und Leichtigkeit der Seeschifffahrt zu gewährleisten. Gut ausgebildete Besatzungen an Bord der Vermessungsschiffe sind eine entscheidende Voraussetzung für die Qualität der Seevermessung und damit für die Sicherheit der Schifffahrt“, sagte Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH, anlässlich der Zeugnisübergabe im BSH in Hamburg.

Als Seevermessungstechniker bereiten sie Seevermessungen vor und führen diese durch. Dies betrifft systematische Kontrollvermessungen u.a. in dicht befahrenen Flachwassergebieten mit instabiler Bodentopographie. Sie erfassen zum Beispiel Veränderungen des Meeresbodens und damit auch der Wassertiefen. Mit solchen kontinuierlichen und systematischen Vermessungen hält das BSH die Seekarten von Nord- und Ostsee für die Schifffahrt auf aktuellem Stand.

Darüber hinaus suchen Seevermessungstechniker/innen nach Wracks und anderen Unterwasserhindernissen, liefern Grundlagen für die Unterhaltung und den Ausbau von Wasserstraßen und wirken maßgeblich im Küstenschutz mit. Der Weiterbildungslehrgang dauert sechs Monate, jeweils drei Monate in zwei Winterhalbjahren. Er umfasst insbesondere Vermessungstechnik, Gezeitenkunde, Kartographie und Navigation.

Die Seevermessungstechniker/innen dieses Lehrgangs kommen aus dem Bereich der Wasser- und Schifffahrtsämter, dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein und dem BSH. Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs haben in der Regel ein nautisches Studium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung als Schiffsmechaniker/in, Binnenschiffer/in oder Fischwirt/in mit dem Schwerpunkt kleine Hochsee- und Küstenfischerei. Weiterhin müssen Interessenten eine mindestens einjährige Fahrzeit auf Seevermessungsfahrzeugen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder des BSH absolviert haben, davon sechs Monate mit einschlägigen Tätigkeiten in der Seevermessung.

Die Fortbildung führt das BSH als zuständige Stelle des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung seit über 50 Jahren durch. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden, die Seevermessungen durchführen.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime
Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität
von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.
Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Für Rückfragen:
Susanne Kehrhahn-Eyrich
Pressesprecherin
Tel.: 040/3190 – 1010
Mobil: 0151/11588574

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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 20.09.2012 08:37:13  
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