Wärmeinhalte der Nordsee





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Wärmeinhalte der Nordsee

   
 
 

Mittlerer monatlicher Wärmeinhalt


Das Meer speichert im Sommer infolge seiner hohen spezifischen Wärmekapazität bedeutende Energiemengen. Diese Energie wird im Winter wieder abgegeben und beeinflusst damit das winterliche Wetter auf dem angrenzenden Festland. Der Wärmeinhalt wird wesentlich durch die Temperaturen des atlantischen Einstroms und die lokal über der Nordsee herrschenden meteorologischen Bedingungen bestimmt. Die Wärmemenge des Meeres ist deshalb, neben der Temperatur der Meeresoberfläche, ein wichtiger Indikator, um das klimatische Verhalten der Nordsee zu beschreiben. Die Langzeitbeobachtung des Wärmeinhaltes der Nordsee durch das BSH gibt deshalb wichtige Hinweise auf Klimaänderungen und klimarelevante Prozesse.

Da in-situ Messungen nie flächendeckend und zu jedem Zeitpunkt dreidimensional verfügbar sind, müssen numerische Modelle genutzt werden, um eine Zustandsanalyse abgeben zu können. Für die Berechnung der abgeleiteten Zustandsgröße "Wärmeinhalt" - als monatlicher Mittelwert - werden die Ergebnisse des operationellen BSH - Modellsystems benutzt. Die Modelle werden mit in-situ-Messungen validiert.

Die monatlichen Mittelwerte seit 2000 können Sie als Zeitserie sehen.

Monatsmittel der Wassersäule 
(Mittlerer Wärmeinhalt pro Einheitsvolumen [J/m³])




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 © 2017 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Aktualisiert am: 23.09.2015 08:22:08  
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